Werder-Transfer-News
Neue Bewegung im Poker um Werder-Profi Jens Stage: Hoffenheim nimmt die Fährte wieder auf
Verlässt Jens Stage den SV Werder Bremen im Sommer? Nach DeichStube-Infos ist wieder Bewegung in den Poker mit der TSG Hoffenheim gekommen.
Es war ein längeres Zwiegespräch. Knapp 15 Minuten lang standen sich Daniel Thioune und Jens Stage am Mittwochmorgen mitten auf dem Trainingsplatz gegenüber und unterhielten sich. Worin genau der Austausch zwischen Werder Bremens Cheftrainer und Mittelfeldmotor bestand, ist nicht überliefert. Einige Fans wollten darin bereits einen Hinweis auf den bevorstehenden Abschied des Dänen gesehen haben. Sie können erleichtert sein – zumindest vorerst. Hals über Kopf wird Stage den SV Werder Bremen während des Zillertal-Trainingslagers nicht verlassen. Und trotzdem ist nach Informationen der DeichStube wieder Bewegung in den Poker um den 29-Jährigen gekommen.
Werder Bremen-Transfers: Wechselt Jens Stage zur TSG Hoffenheim? Neue Bewegung im Transfer-Poker
So hat es inzwischen nach längerer Funkstille wieder ein Gespräch zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG Hoffenheim gegeben, nachdem die Bremer Anfang Juni zwei offizielle Angebote des Bundesliga-Rivalen für Stage abgelehnt hatten. Sowohl die zunächst offerierten neun Millionen Euro als auch eine Summe im knapp zweistelligen Millionenbereich waren Werder zu wenig für Jens Stage, dessen Vertrag am Osterdeich noch bis 2028 läuft und dessen Marktwert 14 Millionen Euro beträgt. In der Folge kühlte der Draht zwischen Bremen und Sinsheim deutlich ab. Jetzt hat er wieder an Temperatur gewonnen.
Transfer von Jens Stage bleibt realistisches Szenario: Werder Bremen mit hoher Schmerzgrenze bei Ablöse
Zwar führen die Vereine noch keine konkreten Verhandlungen miteinander, aber dass die TSG Hoffenheim weiterhin großes Interesse an Jens Stage hat, ist verbrieft – und soll so auch im Weserstadion hinterlegt worden sein. Die Verpflichtung von Nathan De Cat (RSC Anderlecht) hatte die TSG zunächst zwar abwartend agieren lassen. Stage steht aber weiterhin auf der Wunschliste – zumal sich Spieler und Verein längst über einen Vertrag bis 2030 einig sind und Stage den Schritt in den Kraichgau unbedingt gehen möchte. Werder Bremen wiederum will um seinen wichtigsten Profi kämpfen, ihn am liebsten nicht ziehen lassen. Entsprechend hoch liegt die Bremer Schmerzgrenze bei Stage, der kaum unterhalb seines Marktwerts wird wechseln dürfen.
Ob der Spieler über all das am Mittwochmorgen mit Daniel Thioune gesprochen hat? Wie gesagt: unklar. Dass sich die beiden Männer in diesem Sommer voneinander verabschieden müssen, bleibt aber ein realistisches Szenario. (dco)
Rubriklistenbild: © gumzmedia
