Werder-Transfer-News
Warten aufs Wettbieten: Straßburg bessert Angebot für Coulibaly nach – wie entscheidet Werder?
Racing Straßburg hat das dritte Millionen-Angebot für Karim Coulibaly abgegeben. Verkauft der SV Werder Bremen das Talent jetzt?
Am Dienstagnachmittag stand Karim Coulibaly noch ganz normal auf dem Trainingsplatz, stürzte sich in Zweikämpfe und feierte überschwänglich mit den Kollegen einen Sieg beim teaminternen Kleinfeldturnier. Doch es bleibt die spannende Frage, wie lange er das noch beim SV Werder Bremen tun wird. Der französische Erstligist Racing Straßburg möchte den Innenverteidiger zu gern verpflichten, hat laut eines Berichts der „Bild“ inzwischen ein drittes Angebot an die Weser geschickt, nachdem zwei vorherige Offerten abgelehnt worden waren. Clemens Fritz, Fußball-Chef des SVW, wollte die neueste Entwicklung auf Nachfrage der DeichStube nicht kommentieren. Somit bleibt vorerst offen, ob Werder jetzt schwach wird?
Racing Straßburg bessert Angebot für Karim Coulibaly nach – wie entscheidet Werder Bremen?
Gleich zweimal hat die gebotene Summe nach Informationen der DeichStube unterhalb der 20-Millionen-Euro-Marke gelegen, was den Bremern deutlich zu niedrig ist. Beim dritten Anlauf sollen es nun exakt 20 Millionen Euro als Basisbetrag sein, der durch spätere Nachzahlungen noch weiter auf mehr als 25 Millionen Euro ansteigen könnte. Karim Coulibalys Marktwert liegt allerdings bei 28 Millionen Euro – und Werder Bremens eigentliche Vorstellungen und Hoffnungen haben eine 3 als vorderste Zahl zu bieten. Fraglich also, ob deshalb nun eine Einigung gelingt – wenngleich die Elsässer wohl schon signalisiert haben, dass dieser Vorstoß ihr letzter sein wird und eine Schmerzgrenze erreicht ist.
Andererseits hat Werder Bremen derzeit nicht die ganz große Auswahl an Kaufinteressenten, wie zu hören ist. Ursprünglich hatte der Club auf ein Wettbieten um Karim Coulibaly zwischen mindestens zwei Vereinen geschielt, doch genau dieses gibt es aktuell nicht. Dennoch ist der Plan unverändert, Coulibaly in diesem Sommer zu verkaufen, um selbst noch auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können. Da tut sich also eine Zwickmühle für die Norddeutschen auf, in der die nächsten Schritte genauestens überlegt sein wollen. In zwei Wochen schließt das Wechselfenster, ob in diesem Zeitraum eine Offerte in attraktiverer Höhe hereinflattert, ist ungewiss.
Werder Bremen braucht Transfer-Einnahmen durch millionenschweren Verkauf von Karim Coulibaly
Nach den Leih-Verpflichtungen von Eren Dinkci und Niclas Füllkrug sowie dem Zuwachs fürs Mittelfeld in Person von Ludovit Reis ist einiges in den vergangenen Tagen getan worden, doch es gibt weiterhin offene Baustellen im Kader: ein Rechtsverteidiger soll dringend kommen, dazu noch ein weiterer Mann für das Zentrum. Die Wunschlösung von Trainer Daniel Thioune ist dabei weiterhin Cameron Puertas, der unter dem Coach in der Vorsaison bereits aufblühte, aber nach dem vorherigen Leihgeschäft nun wieder in Saudi-Arabien weilt. Dessen Club Al-Quadsiah würde den 27-Jährigen zwar ziehen lassen, aber nur gegen die Zahlung einer Ablöse in Höhe von zehn Millionen Euro. Geld, das Werder Bremen noch nicht hat – aber durch einen Verkauf von Karim Coulibaly bekäme. (mbü)
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