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Mehr Muskeln, weiter Wechselwunsch: Werder wartet auf das große Coulibaly-Angebot
Bleibt Karim Coulibaly beim SV Werder Bremen oder kommt es doch noch zum Sommer-Transfer? So ist der aktuelle Stand beim Bremer Abwehr-Juwel!
Wer Karim Coulibaly dieser Tage sieht, dem fällt sofort auf: Der 19-jährige Innenverteidiger des SV Werder Bremen hat in der Sommerpause deutlich an Muskelmasse zugelegt. Während der Youngster am Montagvormittag bei einer kräftezehrenden Laufeinheit als einer der Ersten die Segel streichen musste, präsentiert er sich speziell beim Oberkörper in einer Top-Verfassung. Bereitet sich da einer etwa auf das körperbetonte Spiel in England vor?
Wechselt Karim Coulibaly? Werder Bremens Trainer Daniel Thioune verrät Abwehr-Planungen
Deshalb steht der frühere Hamburger aktuell wieder auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen – ein Umstand, den viele Beobachter zum Ende der vergangenen Saison wohl nicht unbedingt erwartet hatten. Karim Coulibaly galt als heiß begehrt und wurde mit zahlreichen europäischen Spitzenclubs in Verbindung gebracht. Im Weserstadion hoffte man auf eine Rekordablöse im Bereich von 40 Millionen Euro. Vom Tisch sind diese Überlegungen keineswegs, auch wenn die angedachte Summe schwer zu erreichen sein dürfte.
Bei einem vom Branchenportal „transfermarkt.de“ taxierten Marktwert von 28 Millionen Euro will der SV Werder Bremen sein Abwehrjuwel jedoch auch nicht unter Wert verkaufen. Für die Verantwortlichen ergibt sich daraus eine schwierige Gemengelage: Einerseits sind Transfererlöse noch in diesem Sommer am Osterdeich dringend nötig, andererseits soll der Kader durch einen Abgang von Karim Coulibaly auch nicht geschwächt werden.
Werder Bremens Daniel Thioune über Karim Coulibaly: „Mit den Abwanderungsgedanken beschäftige ich mich nicht“
Deshalb hat Werder Bremen vorgesorgt und in Oskar Wojcik einen potenziellen Nachfolger für Karim Coulibaly für rund drei Millionen Euro als eine Art Vorgriff aus Polen verpflichtet. „Wenn etwas passieren sollte, werden wir es kompensieren können“, sagt Trainer Daniel Thioune. „Wir haben Oskar dazugewonnen. Innenverteidiger sind im Moment reichlich vorhanden.“ Dennoch arbeitet der Coach gern mit Coulibaly zusammen und hält sich daher lieber aus den Spekulationen heraus: „Couli ist da, und ich arbeite mit ihm. Mit den Abwanderungsgedanken beschäftige ich mich nicht.“
Werder startet in die Vorbereitung: Das erste Training in Bildern
Auch deshalb ist dem Vernehmen nach der sich bereits im Frühjahr abzeichnende Transfer zuletzt ins Stocken geraten. „Das braucht alles seine Zeit. Fakt ist, dass sein Name weiterhin für Interesse sorgt“, hatte Clemens Fritz zuletzt gegenüber der DeichStube erklärt. Die körperlichen Voraussetzungen für den nächsten Karriereschritt hat Karim Coulibaly jedenfalls bereits geschaffen. (bvo)