Werder-Transfer-News
Warteschleife statt schnellem Vollzug: Wojcik-Transfer zu Werder möglich – aber noch nicht fix
Oskar Wojcik soll auf dem Sprung zum SV Werder Bremen sein. Doch so schnell geht es mit dem Transfer nicht - das ist der Stand der Dinge.
In den vergangenen Wochen ist viel miteinander gesprochen worden, wurden diverse Optionen abgeklopft. Und nun bahnt sich an, dass der SV Werder Bremen pünktlich zum Trainingsauftakt noch einen talentierten polnischen Abwehrspieler verpflichten könnte. Oskar Wojcik soll vor einem Transfer von KS Cracovia an die Weser stehen, entsprechende Medienberichte aus dem deutschen Nachbarland decken sich mit Informationen der DeichStube – aber: Von einem schnellen Vollzug kann nicht die Rede sein. Zu viele Details sind dafür noch ungeklärt.
Werder Bremen-Transfers: Wechsel von Oskar Wojcik dauert wohl noch - zu viele Details noch ungeklärt
Der 22-jährige Oskar Wojcik ist in der vergangenen Saison zu einem der Shootingstars der Ekstraklasa avanciert, insgesamt 31 Pflichtspiele absolvierte er von Beginn an, nachdem er sich den Stammplatz zuvor während der Vorbereitung erkämpft hatte. Der Marktwert des Defensivakteurs kletterte kontinuierlich in die Höhe und liegt derzeit bei fünf Millionen Euro. „Mindestens“ drei Millionen Euro soll Werder Bremen nach Angaben des polnischen Sportportals „Meczyki“ nun bezahlen müssen, um Wojcik an die Weser zu holen. Bis 2029 ist der Rechtsfuß noch an die Krakauer gebunden, am Osterdeich soll er ein Arbeitspapier bis ins Jahr 2031 erhalten. So weit die Theorie, aus der aber überhaupt erst einmal eine Praxis werden müsste.
Oskar Wojcik-Transfer zu Werder Bremen? SVW will in der Abwehr personell nachbessern
Dass Werder Bremen in der Abwehr personell nachbessern möchte, geschieht nicht aus heiterem Himmel. In Kapitän Marco Friedl, Amos Pieper, Niklas Stark, Karim Coulibaly, Julian Malatini, Mick Schmetgens und sogar Nachwuchstalent Ramiz Hamouda stehen zwar nominell allerlei Verteidiger zur Verfügung – doch es lohnt ein genauerer Blick. U19-Nationalspieler Schmetgens könnte eventuell noch verliehen werden, Starks Hüftproblematik erschwert zum jetzigen Zeitpunkt eine verlässliche Aussage darüber, wie konstant er in der neuen Saison zur Verfügung stehen wird. Ob Coulibaly und Friedl bleiben, ist obendrein fraglich. Und Julian Malatini erholt sich zwar mehr und mehr von seinem Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk, nach DeichStube-Informationen möchte Werder den Argentinier aber eigentlich gern abgeben.
Interessant: Im Januar 2024 hatten die Bremer den Südamerikaner für eine Ablöse von zwei Millionen Euro geholt, mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet und als Investition in die Zukunft bezeichnet. Aufgegangen ist dieser Plan nicht so richtig. Nun bahnt sich ein vergleichbar kostspieliges Vorhaben mit Oskar Wojcik an – mit der Hoffnung auf einen besseren Ausgang. (mbü)
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