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Fall Borré: Werder Bremen spricht mit Porto Alegre

Rafael Borré könnte schon im Winter zum SC Internacional Porto Alegre wechseln - die Werder Bremen-Verantwortlichen haben Gespräche mit dem brasilianischen Erstligisten bestätigt.
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Rafael Borré könnte schon im Winter zum SC Internacional Porto Alegre wechseln - die Werder Bremen-Verantwortlichen haben Gespräche mit dem brasilianischen Erstligisten bestätigt.

Rafael Borré wechselt bekanntlich spätestens im Sommer zum SC Internacional Porto Alegre nach Brasilien. Die Verantwortlichen des SV Werder Bremen haben jetzt bestätigt, dass sie mit Vertretern des zukünftigen Clubs von Borré gesprochen haben.

Bremen - Es ist tatsächlich passiert – der SV Werder Bremen und SC Internacional Porto Alegre haben im Fall Rafael Borré zueinander gefunden. Doch das Ende der Funkstille bedeutet nicht das vorzeitige Ende der grün-weißen Zusammenarbeit mit Rafael Borré, der bei den Brasilianern bereits einen ab dem 10. Juli gültigen Vertrag unterschrieben hat. Im Gegenteil: Der von Eintracht Frankfurt ausgeliehene Stürmer soll definitiv bis Saisonende bleiben.

„Es gab mittlerweile ein Gespräch mit Porto Alegre, in dem wir noch mal ganz klar hinterlegt haben, dass wir kein Interesse haben, ihn abzugeben“, verriet Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz am Freitag bei der Pressekonferenz zum Bundesligaspiel am Sonntag beim FC Bayern (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) und hob hervor: „Rafael hat keinerlei Druck auf uns ausgeübt oder irgendwelche Forderungen gestellt. Er akzeptiert die vertragliche Situation.“

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Wegen Foto im neuen Trikot: Werder Bremen-Trainer Ole Werner nimmt Rafael Borré in Schutz

Der mit Fritz auf dem Podium sitzende Trainer Ole Werner wies zudem darauf hin, dass die Situation von Rafael Borré nicht einfach sei: „An ihm zerren gerade wahnsinnig viele Leute.“ Dazu passe auch die unglückliche Aktion mit dem Foto, das von seinem neuen Club Internacional verbreitet wurde. Es zeigt den Noch-Werder-Profi Rafael Borré Arm in Arm mit Inter-Präsident Alessandro Barcellos und das auch noch im Trikot seines neuen Clubs. „Das Foto hat uns natürlich nicht erfreut. Aber wenn da dein neuer Arbeitgeber steht und sagt ,Mach mal ein Foto‘, dann ist es schwierig zu sagen ,Ne mach‘ ich nicht“, zeigte Werner Verständnis für Borrés besondere Lage und betonte: „Was ich auf dem Trainingsplatz und im Spiel sehe, ist vom Engagement her nach wie vor so, wie ich es von ihm kenne. Er gibt sich so, wie man das von einem Profi erwarten kann.“ Und deshalb steht der 28-Jährige auch im Kader des SV Werder Bremen für das Bayern-Spiel und wird sehr wahrscheinlich zur Startelf gehören. (kni)

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