Werder-Transfer-News

Abschiedstränen bei Romano Schmid? Das ist der aktuelle Stand beim Österreicher des SV Werder Bremen

Nach der 1:4-Niederlage des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt stand Romano Schmid weinend auf dem Platz. Waren es Abschiedstränen? Der Transfer-Stand.

Bremen/Frankfurt – Die Parallelen waren schnell gezogen – und bei nicht wenigen Fans des SV Werder Bremen sorgten sie umgehend für große Verunsicherung: Waren das etwa Abschiedstränen!? Nach der deutlichen 1:4-Pleite bei Eintracht Frankfurt wurde Romano Schmid von seinen Gefühlen überwältig und ließ seinen Emotionen auf dem Platz freien Lauf, was während der TV-Übertragung deutlich zu sehen war. Da Torhüter Michael Zetterer im Nachgang an das Pokal-Aus in Bielfeld für ähnliche Bilder gesorgt hatte, die unmittelbar mit seinem kurz bevorstehenden Wechsel nach Frankfurt zusammenhingen, fürchten viele Fans nun, dass auch Schmid vor dem Absprung steht. Nach Informationen der DeichStube deutet darauf aktuell aber nichts hin.

Verlässt Romano Schmid den SV Werder Bremen noch in diesem Sommer? Nach dem 1:4 gegen Frankfurt stand der Österreicher weinend auf dem Platz.

Transfer-Tränen? So ist der Stand bei Werder Bremens Wechselkandidat Romano Schmid

Zwar galt der Mittelfeldspieler aus Österreich vom ersten Tag der Transferphase an als einer der heißesten Abgangskandidaten, nur hat sich in dieser Sache bisher nichts getan. Wie zu hören ist, liegt Werder Bremen für Romano Schmid auch eine Woche vor Ablauf der Wechselfrist weder Anfrage noch Angebot vor. Was freilich nicht bedeutet, dass sich daran in den kommenden Tagen nicht noch etwas ändern kann. Klar ist: Mit einem Marktwert von 17 Millionen Euro ist der 25-Jährige nach wie vor der wertvollste Akteur des Aufgebots. Schmid selbst soll einem Wechsel zudem offen gegenüberstehen, wenn er dadurch sportlich einen Schritt nach vorne kommen kann. Als Wunschliga des Technikers gilt die englische Premier League, wozu sein doppelter Beraterwechsel passt, den er in der jüngeren Vergangenheit vollzogen hat. Inzwischen lässt sich Schmid von der renommierten Londoner Agentur CAA Base vertreten.

In den vergangenen Wochen wurde zwar verschiedenen Clubs aus der Premier League (West Ham, Aston Villa, Fulham) Interesse am Österreicher nachgesagt, bei Werder Bremen angekommen ist davon bisher aber nichts. Fraglich, ob die Bremer überhaupt noch bereit dazu wären, ihren wichtigsten Offensivspieler abzugeben. Aus rein sportlichen Gesichtspunkten kann sich der personell arg gebeutelte Club das eigentlich nicht mehr erlauben – zumal nach einem möglichen Verkauf Schmids kaum mehr Zeit bliebe, um für adäquaten Ersatz zu sorgen.

Abgang von Romano Schmid? Werder Bremens schleppendes Vorankommen auf Transfermarkt spricht dagegen

Werder Bremens bisheriges (mehr als nur schleppendes) Vorankommen auf dem Transfermarkt in diesem Sommer darf bei der Rechnung ebenfalls nicht vergessen werden – denn es nährt den Eindruck, dass ein Abgang Romano Schmids für die ohnehin schon geschröpfte Mannschaft sportlich nicht mehr zu verkraften wäre. (dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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