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Abwägen bei Alvero: Werder ist sportlich längst überzeugt, die Höhe der Kaufoption aber ein Problem

Skelly Alvero ist derzeit von Olympique Lyon an Werder Bremen verliehen: Ziehen die Grün-Weißen im Sommer die Kaufoption?
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Skelly Alvero ist derzeit von Olympique Lyon an Werder Bremen verliehen: Ziehen die Grün-Weißen im Sommer die Kaufoption?

Skelly Alvero hinterließ bei seiner Startelf-Premiere gegen Wolfsburg (0:2) einen positiven Eindruck, fällt nun aber wegen eines Muskelfaserrisses aus. Ob der SV Werder Bremen im Sommer die Kaufoption für den Leihspieler von Olympique Lyon zieht, ist noch offen.

Bremen – Sportlich, so viel steht seit Wochenbeginn fest, wird Skelly Alvero vorerst nicht mehr für Schlagzeilen sorgen. Ein Muskelfaserriss, zugezogen während des Heimspiels gegen Wolfsburg (0:2), setzt den Franzosen mindestens für das anstehende Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Freitag, 20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) außer Gefecht. Das ist fraglos ärgerlich für den SV Werder Bremen, schließlich hatte sich Alvero während seiner Startelf-Premiere am vergangenen Wochenende ziemlich gut angestellt – und damit den mehr als positiven Eindruck bestätigt, den die sportlich Verantwortlichen in Bremen seit dem Sommer von ihm gewonnen haben.

„Dass er sich jetzt verletzt hat, ist bitter für ihn und für uns. Er hat gegen Wolfsburg ein gutes Spiel gemacht“, sagt Clemens Fritz, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, im Gespräch mit der DeichStube über den Leihspieler – und hält fest: „Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit Skelly. Er bringt sich als Typ in der Kabine und fußballerisch auf dem Platz super ein.“

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Zieht Werder Bremen die vereinbarte Kaufoption für Skelly Alvero in Höhe von 6,25 Millionen Euro

Ginge es allein darum, hätte Werder Bremen in Richtung Skelly Alveros Verein Olympique Lyon, wo der Mittelfeldspieler noch bis 2028 unter Vertrag steht, wohl schon längst signalisiert, die vertraglich vereinbarte Kaufoption ziehen zu wollen. Das Problem ist nur: Diese Option hat es finanziell in sich und könnte sich maximal auf 6,25 Millionen Euro belaufen, während eine Beteiligung Lyons an einem Weiterverkauf Alveros zwischen 15 und 20 Prozent liegen würde. Ergäbe für Werder insgesamt also ein Paket, das definitiv im Bereich „Königstransfer des Sommers“ liegt. Ob sich die Bremer das leisten möchten? Fraglich. Zwar steht dem Club durch den Investoreneinstieg frisches Geld zur Verfügung, Werder hat aber bereits angekündigt, weiterhin konservativ wirtschaften zu wollen.

„Bei der Frage, wie es im Sommer mit Skelly weitergeht, gibt es natürlich auch eine wirtschaftliche Komponente“, sagt Clemens Fritz – und versichert: „Noch ist keine Entscheidung gefallen.“ Bisher hat Skelly Alvero für Werder Bremen sechs Bundesliga-Einsätze absolviert, fünf davon als Kurzarbeiter. Auf die vielversprechende Startelf-Premiere gegen Wolfsburg folgt nun die Verletzungspause. Klar ist: Wenn der Spieler wieder fit ist, bleibt den Bremern nicht mehr allzu viel Zeit, um zu entscheiden, ob Alvero auch in der neuen Saison das Werder-Trikot trägt. (dco)

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