Werder-Transfer-News
Wie geht es weiter mit Skelly Alvero? Werder Bremen hinterlegt Interesse bei Olympique Lyon
Wie geht es mit Skelly Alvero weiter? Der Franzose ist noch bis Saisonende von Olympique Lyon an den SV Werder Bremen verliehen, die Grün-Weißen haben zudem eine Kaufoption. Clemens Fritz gibt ein Update zu den aktuellen Verhandlungen.
Bremen - Für einen letzten Einsatz in dieser Saison hat es nicht mehr gereicht, was für Skelly Alvero aber zu verschmerzen gewesen sein dürfte. Schließlich war es noch vor ein paar Wochen alles andere als sicher gewesen, dass es der Franzose nach seiner Schulterverletzung überhaupt noch einmal in den Kader schafft. Das war am letzten Spieltag gegen den VfL Bochum (4:1) dann aber der Fall. Geht es nach Werder und dem Spieler selbst, hat Alvero in Zukunft ohnehin noch reichlich Gelegenheit, für die Bremer auf dem Platz zu stehen, denn beide Seiten wollen die Zusammenarbeit fortsetzen. Das hat Werder inzwischen auch Olympique Lyon mitgeteilt, wo Alvero noch bis 2028 unter Vertrag steht. Der siebenfache französische Meister hatte den Spieler im vergangenen Winter bekanntlich für ein halbes Jahr nach Bremen verliehen.
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Werder Bremens Clemens Fritz: „Wir haben bei Olympique Lyon unser Interesse hinterlegt, mit Skelly Alvero weitermachen zu wollen“
„Wir haben bei Lyon unser Interesse daran hinterlegt, mit Skelly auch in der neuen Saison weitermachen zu wollen“, erklärt Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube, „aktuell befinden wir uns da in Gesprächen“. Dabei wären die rein formal gar nicht nötig, denn dank einer im Leihvertrag vereinbarten Kaufoption könnte der SV Werder Bremen schnell Fakten schaffen - müssten dafür aber eine stolze Ablösesumme von bis zu 6,25 Millionen Euro auf den Tisch legen. Auch eine Beteiligung Olympique Lyons an einem künftigen Weiterverkauf des Spielers, die zwischen 15 und 20 Prozent liegt, gehört zum Vertragswerk, was das „Paket Alvero“ für Werder insgesamt ziemlich teuer macht.
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Vor diesem Hintergrund erscheint es denkbar, dass Werder Bremen die Kaufoption zunächst verstreichen lässt und darauf setzt, mit Olympique Lyon in offene Verhandlungen eintreten zu können. Bei den Franzosen hatte Skelly Alvero, der im Sommer 2023 vom FC Sochaux gekommen war, zuletzt keine große Rolle mehr gespielt, dass er für die Zukunft fest eingeplant ist, erscheint fraglich. Für Werder gilt es nun auszuloten, ob die Möglichkeit besteht (und es Sinn ergibt), Alvero erneut auszuleihen, oder sich gar eine feste Verpflichtung realisieren lässt. (dco)