Werder-Transfer-News
Heimisch nach drei Wochen: Kaboré will gern noch länger bei Werder Bremen bleiben
Issa Kaboré ist erst seit Kurzem von Manchester City an Werder Bremen verliehen, doch der Profi wünscht sich schon jetzt einen längeren Verbleib an der Weser.
Bremen – Seit dem 6. Januar ist Issa Kaboré erst offiziell beim SV Werder Bremen, doch die drei Wochen haben genügt, um den 23-Jährigen von der Stadt und dem Verein zu begeistern. So sehr, dass der Nationalspieler Burkina Fasos am liebsten länger an der Weser bleiben würde. „Ganz ehrlich: Ich kann mir das gut vorstellen“, erzählt der Flügelspieler in einem „Bild“-Interview. „Ich fühle mich hier sehr, sehr, sehr wohl. Ich bin gut aufgenommen worden und fühle mich hier wichtig. Daher würde ich liebend gern meine Karriere hier über den Sommer hinaus fortsetzen.“ Gespräche habe es diesbezüglich zwar noch nicht gegeben, „aber wenn alle Beteiligten einverstanden sind, würde ich gern bleiben“, sagt Kaboré.
Issa Kaboré will bei Werder Bremen bleiben: Neuzugang ist begeistert von den Werder-Fans
Sportlich läuft es für die Leihgabe von Manchester City immer besser, zuletzt machte Issa Kaboré nach seiner Einwechslung mit einer starken Leistung gegen Borussia Dortmund (2:2) auf sich aufmerksam. „Genau das ist meine Spielweise: mit Tempo und Impact aufs Spiel. Was mich besonders gefreut hat: die Unterstützung der Fans. Wenn man auswärts auf dem Platz steht und man sieht Tausende, die extra hinfahren und einen unterstützen, ist es schon beeindruckend“, sagt der Winter-Neuzugang des SV Werder Bremen. „Da ist die Lust riesengroß, alles rauszuhauen und etwas zurückzugeben.“
Integration von Neuzugang Issa Kaboré läuft bei Werder und in Bremen immer besser
Lediglich eine Sache mache ihm und vor allem seiner Familie noch etwas zu schaffen: das winterliche Wetter in Bremen. Ansonsten klappe es mit der Integration auch dieses Mal wieder – schließlich hat Issa Kaboré nach mehreren Wechseln in den vergangenen Jahren schon Übung darin. „Es ist eher neben dem Platz schwierig. Man muss sich zurechtfinden, ein Haus suchen, afrikanische Geschäfte ausfindig machen. Auf dem Rasen ist es gar nicht so das Ding“, betont der ausgeliehene Profi des SV Werder Bremen und verrät, dass es mit der kulinarischen Versorgung inzwischen auch ganz gut klappt und seine Frau einen passenden Supermarkt ausfindig gemacht habe. „Ich esse gern afrikanisch und koche ab und zu mal selbst. Gern Hühnchen mit afrikanischem Reis. Lecker. Aber gerade auf meiner Position rennt man viel. Manchmal bin ich dann einfach zu platt, um am Herd zu stehen“, gesteht Kaboré. (mbü)