Todesursache mittlerweile bekannt
Trauerfeier für Burdenski mit Werner und Werder-Profis
Vor gut einer Woche ist Dieter Burdenski völlig unerwartet an einem Herzinfarkt verstorben. Zur Trauerfeier werden sowohl Trainer Ole Werner als auch Profis des SV Werder Bremen kommen.
Bremen – Bei der Trauerfeier für Willi Lemke hatten Werder-Trainer Ole Werner und seine Mannschaft aus organisatorischen Gründen gefehlt, beim Abschied von Dieter Burdenski wird es anders sein. Werner und eine Abordnung des Teams gehören am Dienstag zu den Gästen der Trauerfeier im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“, die um 14.30 Uhr beginnt. Die Familie hat mit Unterstützung der eigenen Firma Burdenski Events und Werder Bremen 800 Personen eingeladen, die der völlig unerwartet verstorbenen Werder-Legende nahestanden. Der Veranstaltungsraum bietet Platz für rund 1400 Besucher. Jeder, der sich vom 73-jährigen Ex-Nationalkeeper verabschieden will, ist laut Familie herzlich willkommen.
Werder Bremen-Profis kommen zur Trauerfeier von Dieter Burdenski und spielen mit Trauerflor - Herzinfarkt war Todesursache
„Gerade, wenn man mit jemandem zwei, drei Tage zuvor noch gesprochen hat, kommt es aus heiterem Himmel. Das ist sehr traurig“, meinte Ole Werner, der Dieter Burdenski noch wie viele andere auch beim Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg getroffen hatte. Vor der Partie waren Werder Bremens Pokalsieger von 1999 geehrt worden, Ehrenspielführer und Rekordspieler Burdenski gehörte damals als Torwarttrainer zum Team. Nur wenige Tage nach diesem Wiedersehen starb Burdenski an den Folgen eines Herzinfarkts. Beim Auswärtsspiel in Wolfsburg (Sonntag, 17.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) werden die Werder-Profis einen Trauerflor tragen – genauso wie am Samstag darauf (18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) in der Partie im Weserstadion gegen Bayer Leverkusen. Dann soll es auch eine Gedenkminute geben. (kni)