Werder siegt furios

SV „Auswärts“ – der nächste Coup: Werder Bremen gewinnt auch in Wolfsburg 

Der SV Werder Bremen hat sein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg furios gewonnen. Hier bejubeln die Grün-Weißen den Treffer von Felix Agu.
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Der SV Werder Bremen hat sein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg furios gewonnen. Hier bejubeln die Grün-Weißen den Treffer von Felix Agu.

Der SV Werder Bremen hat sein Bundesliga-Spiel am 7. Spieltag beim VfL Wolfsburg furios mit 4:2 (1:1) gewonnen. Der Spielbericht der DeichStube.

Wolfsburg – Was für ein Torfestival, was für ein Sieg! Der SV Werder Bremen hat mit dem 4:2 (1:1)-Erfolg beim ambitionierten VfL Wolfsburg trotz großer Personalnot erneut ein Ausrufezeichen gesetzt und zum dritten Mal in Folge in dieser Saison nach Mainz und Hoffenheim auswärts gewonnen. Zum Saisonstart hatte es ein 2:2 in Augsburg gegeben. Mit nunmehr elf Punkten nach sieben Spielen klopfen die Bremer als Tabellenachter sogar an die Tür nach Europa. Das haben sich die Auswärtshelden durch eine starke Leistung auch verdient. Nach einem unglücklichen Rückstand durch Tiago Tomas (19.) und einer schwachen Phase bis kurz vor der Pause drehten die Gäste auf. Mitchell Weiser (45.+5), Felix Agu (51.), Marvin Ducksch (67.) und Marco Grüll (68.) sorgten für überraschend klare Verhältnisse. Der VfL konnte in Unterzahl, Patrick Wimmer hatte Rot gesehen (68.), nur noch Ergebniskosmetik durch Joakim Maehle betreiben (72.).

Personalsorgen beim SV Werder Bremen: Bremer feiern Auswärtssieg gegen VfL Wolfsburg

Werder-Trainer Ole Werner hatte mit seiner Aufstellung überrascht. Denn er holte nach zwei Partien Stürmer Grüll zurück in die Startelf, für ihn musste Schienenspieler Derrick Köhn auf die Bank. Damit wurde auch der Ausflug von Weiser in den Angriff des SV Werder Bremen beendet, er agierte wie davor üblich auf der rechten Seite. Nach überstandener Gehirnerschütterung übernahm Senne Lynen die Position des Sechsers vom verletzten Skelly Alvero. Für den ebenfalls unpässlichen Jens Stage durfte erwartungsgemäß Leonardo Bittencourt erstmals in dieser Bundesligasaison von Beginn an ran.

Zu Ehren des verstorbenen Ehrenspielführers Dieter Burdenski liefen die Bremer mit Trauerflor auf – im Gästeblock hing ein großes Banner, das an die Werder-Legende erinnerte. Eine Gedenkminute wird es dann beim nächsten Heimspiel am Samstag gegen Leverkusen geben.

Werder Bremen startet gut, gerät durch ein Slapstick-Tor dann aber gegen den VfL Wolfsburg in Rückstand

Werder Bremen begann die Partie bemerkenswert offensiv und hätte schon nach zehn Sekunden in Führung gehen müssen, doch Grüll verstolperte eine perfekte Vorlage von Ducksch. Romano Schmid machte es drei Minuten später nicht besser, als er Weisers Vorarbeit nur für ein harmloses Schüsschen nutzte. Und kurz darauf zerstörte Bittencourt einen vielversprechenden Konter. Da war so viel mehr drin gewesen in dieser Anfangsphase. Zumal die sogenannten „Wölfe“ in ihrer VW-Arena eher wie Schäfchen agierten. Doch die profitierten dann von einer Bremer Slapstick-Einlage (19.). Eine VfL-Ecke fälschte Ducksch am ersten Pfosten leicht ab, so dass der zur Faustabwehr herausgeeilte Keeper Michael Zetterer den Ball ins Gesicht bekam. Vavros Schuss konnte Lynen noch auf der Linie klären, doch Tiago Tomas drückte die Kugel dann über die Linie – vorbei an Bittencourt, der ein Luftloch schlug.

Dieser unglückliche Rückstand und die verletzungsbedingte Auswechslung von Anthony Jung (für ihn kam Amos Pieper) brachten die Bremer völlig aus dem Konzept. Nichts ging mehr! Grüll und Bittencourt standen völlig neben sich, auch Schmid blieb ungewohnt blass. Die Wolfsburger verpassten es in dieser Phase nachzulegen und wurden dafür Sekunden vor der Pause böse bestraft. Ducksch flankte den Ball herrlich vor das Tor, wo Weiser perfekt herangestürmt kam und mit seinem linken Schienbein zum 1:1 vollstreckte. Ein tolles Tor! Es war allerdings auch der erste Torschuss des SV Werder Bremen in diesem Spiel, was viel über die Offensivqualität der Gäste aussagte.

Werder Bremen startet stark in die zweite Halbzeit - und belohnt sich gegen VfL Wolfsburg

Doch das sollte sich ändern. Die Bremer starteten auch in die zwei Hälfte enorm engagiert. Ducksch ließ das 2:1 nach Grülls Assist noch liegen (48.), doch das besorgte umgehend Agu. Nach einer feinen Kombination über Schmid und Ducksch hatte VfL-Keeper Kamil Grabara einen Grüll-Schuss noch stark pariert, aber Agus eher unplatzierten Nachschuss ließ der Pole durchflutschen. Dem SV Werder Bremen war es natürlich egal, sie feierten ihre 2:1-Führung und hätten gleich wieder jubeln können, wenn Ducksch nicht erneut so schwach abgeschlossen hätte (53.).

Auf der anderen Seite leistete sich Lynen einen üblen Fehlpass, aus dem Mohammed Amoura aber nur einen Schuss ans Außennetz machte (55.). Glück für Werder Bremen! Was sich die Grün-Weißen auch mit viel Fleiß verdient hatten. Und es kam noch besser: Malatini schickte nach starkem Ballgewinn Weiser auf die Reise, der im Strafraum Ducksch fand – und diesmal vollstreckte der Ex-Nationalspieler endlich mal eiskalt (67.). Wie gut ihm das tat, zeigte sein Jubel. Er nahm Bittencourt huckepack und feierte vor dem Gästeblock.

Rote Karte für VfL Wolfsburg und furioser SV Werder Bremen legt nach

Die Wolfsburger waren mächtig bedient – allen voran der eingewechselte Patrick Wimmer. Der Österreicher holte seinen Landsmann Grüll an der Mittellinie derart rüde von den Beinen, dass ihm Schiedsrichter Daniel Schlager sofort die Rote Karte zeigte (68.).

Was sollte jetzt für Werder Bremen in Wolfsburg noch schiefgehen? Nichts! Denn der inzwischen wie entfesselt aufspielende Ducksch setzte Grüll in Szene – und dieser nutzte dies für sein erstes Bundesligator (72.). Wer hätte das nach der ersten Halbzeit des Neuzugangs von Rapid Wien gedacht? 

Mit dem 4:1 schien die Partie gelaufen. Doch die Wolfsburger wachten noch einmal auf. Maehle setzte sich etwas glücklich gegen Malatini durch und hatte dann zu viel Platz für einen feinen Schlenzer zum 2:4 (79.). Werner brachte Keke Topp, Olivier Deman und Köhn für die völlig ausgelaugten Grüll, Malatini und Agu (83.). Auch Oliver Burke durfte noch für Ducksch ran (90.+5) ran. Das frische Personal half mit, den verdienten Vorsprung des SV Werder Bremen ins Ziel zu retten. (kni)

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg: Lest den furiosen Spielverlauf im Liveticker nach

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Alle Tore, News und Highlights vom Bundesliga-Spiel gibt‘s heute hier live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 4:2 für Werder.

>>> LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

19.31 Uhr: Und dann ist Schluss! Der SV Werder Bremen schlägt den VfL Wolfsburg dank eines Offensivfeuerwerks in Durchgang zwei spektakulär mit 4:2 (1:1). Dank der Treffer von Mitchell Weiser (45.), Felix Agu (52.), Marvin Ducksch (67.) und Marco Grüll (72.) drehen die Bremer den frühen Rückstand nach Pingpong-Tor von Wolfsburgs Tiago Tomas (19.) in einer wilden Partie, in der VfL-Profi Patrick Wimmer nach rüdem Foul mit Rot vom Platz flog (68.). Dank des nunmehr dritten Auswärtserfolgs in Serie springen die Grün-Weißen in der Bundesliga-Tabelle auf Platz 8. Weiter geht es in der kommenden Woche mit einem Heimspiel gegen den Deutschen Meister Bayer Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker).

90.+7 Min: Burke nochmal mit einer Kopfballchance! Aber der Ball streicht über das Tor. Kurz darauf hat der Schotte noch zwei gefährliche Situationen in der Wolfsburger Box. Ein Tor fällt aber nicht mehr.

90.+6 Min: Köhn tanzt Gegenspieler Fischer mit einer Zidane-Pirouette aus. Schöne Aktion!

90.+5 Min: Der Mann des Spiels geht vom Platz: Marvin Ducksch hat Feierabend. Für die letzten Minuten kommt Oliver Burke. Ducksch lieferte zwei Assists und erzielte einen Treffer selbst. Starker Auftritt.

90.+2 Min: Lynen ist inzwischen zurück auf dem Feld. Und Schmid holt einen Freistoß heraus, der wichtige Zeit bringt und den Marvin Ducksch übers Tor zieht.

90.+1 Min: Schmid mit einem Ballverlust, der beinahe teuer wird. Doch Tomas verzieht seinen Abschluss aus halbrechter Position.

90. Min: Es gibt acht Minuten Nachspielzeit.

89. Min: Lynen wird bei einem Zweikampf mit Tomas von dessen Hand im Gesicht getroffen und muss mit blutender Wunde behandelt werden. Werder spielt erstmal in Unterzahl weiter.

88. Min: Aus Mangel an Alternativen gibt Werders Belgier hier jetzt für die letzten Minuten den linken Innenverteidiger. Pieper ist auf die rechte Halbposition von Malatini rübergerückt.

87. Min: Deman sieht direkt die Gelbe Karte für ein Foulspiel an Tomas.

84. Min: Ole Werner reagiert mit einem Dreifachwechsel bei Werder: Deman, Köhn und Topp kommen für Agu, Malatini und Grüll in die Partie. Malatini war sichtlich von Krämpfen geplagt und konnte nicht mehr weiterspielen.

82. Min: Wird‘s jetzt hier doch noch mal spannend? Plötzlich tritt Wolfsburg wieder offensiv in Erscheinung, kommt aber nicht gefährlich zum Abschluss.

79. Min: Aus dem Nichts fällt der Anschlusstreffer für die Wölfe! Der eingewechselte Maehle zieht ungestört nach innen und schlenzt den Ball ins lange Eck. Nur noch 2:4.

75. Min: Werder lässt in Überzahl jetzt den Ball laufen und bringt mal ein wenig Ruhe in das völlig hektische Spiel.

72. Min: Toooor für Werder! Grüll schießt sein erstes Bundesliga-Tor! Zetterer wirft weit auf Schmid ab, der direkt auf Ducksch weiterleitet. Der überragende Stürmer bedient erneut Grüll, der dieses Mal bei seinem abgefälschten Abschluss das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hat und einnetzt. 4:1 für Werder!

71. Min: Wieder Slapstick im Bremer Strafraum: Eine eigentlich harmlose Bogenlampe knallt Lynen gegen Friedl ab. Zum Glück bleibt das Missgeschick ohne Konsequenzen.

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Tor für den SVW, Platzverweis für den VfL!

68. Min: Wimmer tritt Grüll am Mittelkreis rüde von hinten um und sieht sofort die Rote Karte! Eine harte, aber vertretbare Entscheidung, weil der gerade eingewechselte Offensivmann da einfach zu viel riskiert und eine Verletzung in Kauf nimmt.

67. Min: TOOOOOR für Werder! Malatini erobert den Ball ganz aufmerksam, schickt Weiser die Linie runter und der bedient Ducksch, der herrlich ins lange Eck vollendet. 3:1 für Werder!

65. Min: Doppelwechsel bei den Gastgebern. Für Koulierakis und Baku kommen Wimmer und Fischer.

62. Min: Knifflige Szene im Werder-Strafraum: Amoura legt sich den Ball im Strafraum an Malatini vorbei und geht dann zu Boden. Doch Schiedsrichter Schlager beweist ein gutes Auge und zeigt direkt an: Kein Foul, weiterspielen. Völlig zurecht - das war nichts!

58. Min: Werder hat über Schmid eine vielversprechende Kontersituation, doch sein Pass in den Lauf von Ducksch nach rechts verhungert.

55. Min: Plötzlich spielt Lynen einen katastrophalen, weil viel zu kurzen Rückpass, den Amoura erahnt und völlig freistehend ans Außennetz schießt. Schwein gehabt!

53. Min: Und direkt die nächste Möglichkeit für die Bremer. Weisers flachen Rückpass schiebt Ducksch in die Arme von Grabara.

52. Min: Und das ist klasse gespielt. Schmid spielt einen tiefen Ball auf Grüll, der einen herrlichen Doppelpass mit Ducksch spielt. Grülls Abschluss kann Grabara noch zur Seite abwehren, wo Agu lauert und den Ball unter dem Wolfsburger Keeper hindurch ins Tor drückt. Schöner Treffer!

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Tooor für den SVW! Felix Agu bringt die Bremer in Führung

51. Min: Toooor für Werder! Agu bringt Werder in Führung!

48. Min: Riesenchance für Werder! Starker Ballgewinn von Weiser, Grüll schaltet schnell und bedient Ducksch, doch der versemmelt den Abschluss mit der Innenseite völlig. Ist das ärgerlich!

47. Min: Amos Pieper mit einem technischen Fehler. Der Ex-Bielefelder tut sich auf der ungewohnten linken Innenverteidiger-Position noch etwas schwer.

46. Min: Weiter geht‘s! Die zweite Hälfte läuft.

18.36 Uhr: Die Teams sind zurück auf dem Rasen, gleich geht es weiter.

18.21 Uhr: Und dann ist Halbzeit in einem Spiel, das furios begann, aber mit zunehmender Spielzeit immer unansehnlicher wurde. Werder tat sich nach dem Wolfsburger Führungstreffer durch Tiago Tomas extrem schwer, wieder zurück ins Spiel zu finden. Als alle schon mit dem Pausenpfiff rechneten, versenkte Weiser nach einem Geistesblitz von Marvin Ducksch die Kugel sehenswert mit dem schwächeren linken Fuß zum Ausgleich. Hier ist noch alles drin!

45.+5 Min: Weiser bejubelt seinen Treffer übrigens mit dem „Babybauch-Jubel“. Da scheint sich Nachwuchs anzubahnen.

45.+5 Min: Toooooor für Werder! Der erste Schuss aufs Tor sitzt: Ducksch flankt perfekt auf Weiser, der super einläuft und den Ball mit dem linken Schienbein eiskalt versenkt. Der wichtige Ausgleichstreffer genau vor der Pause!

45. Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

45. Min: Nächster Abschluss der Niedersachsen: Tomas lässt Agu rechts im Sechzehner aussteigen und hält anschließend drauf. Zetterer packt sicher zu.

44. Min: Ärgerlich aus Bremer Sicht - nach gutem Start und zwei, drei guten Chancen geht bei Werder nach dem Pingpong-Gegentor durch Tiago Tomas offensiv gar nichts mehr.

42. Min: Auch für Arnold geht es nach seiner Bruchlandung nicht weiter. Der Wolfsburger holt sich vor seiner Auswechslung noch die fünfte Gelbe Karte ab. Für Wolfsburgs Kapitän kommt Yannick Gerhardt ins Spiel.

40. Min: Glück für Werder! Amoura bedient Kaminski herrlich mit der Hacke. Doch der Pole scheitert im Eins-gegen-eins am gut reagierenden Zetterer.

38. Min: Malatini wird von Amoura mit einem Tunnel düpiert - und hat anschließend Glück, dass er für sein taktisches Foul keine Gelbe Karte sieht.

37. Min: Amoura probiert es mal wieder aus der Distanz. Doch der Abschluss ist leichte Beute für Michael Zetterer.

33. Min: Jetzt spielt Ducksch Schmid auf dem linken Flügel frei, der Österreicher zieht nach innen, doch kann beim Abschluss gestört werden. VfL-Keeper Grabara macht das Spiel mit einem langen Ball schnell, doch Amouras Schuss segelt in den Oberrang.

30. Min: Schmid unterläuft Arnold, der schmerzhaft auf den Boden kracht. Das sah ganz übel aus.

28. Min: Immer wieder Weiser. Der rechte Schienenspieler initiiert hier Angriff um Angriff - mal mit starken Spielverlagerungen, dann mit scharfen und punktgenauen Hereingaben. Dieses Mal spielt er Grüll frei, doch der braucht einfach zu lange für den Abschluss. Den zweiten Abschluss aus der Distanz verzieht Bittencourt dann komplett.

24. Min: Werder hat mit diesem Gegentor ein bisschen zu kämpfen. Friedl fälscht einen Koulierakis-Schuss aus der Distanz zur Ecke ab. Dieses Mal klärt Ducksch die Hereingabe aber am ersten Pfosten.

22. Min: Doppelt bitter für Werder: Für den am Oberschenkel verletzten Anthony Jung geht es nicht weiter. Für ihn kommt Amos Pieper ins Spiel.

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Tor für die Wölfe nach Bremer Slapstick-Einlage

19. Min: Tor für Wolfsburg! Tomas stolpert den Ball nach einer Arnold-Ecke aus einem Meter über die Linie. Zuvor war Zetterer am ersten Pfosten am Ball vorbeigerauscht, weil Ducksch den Ball noch leicht per Kopf abfälschte. Da sehen beide nicht wirklich gut aus. Lynen und Bittencourt versuchen dann noch vergeblich auf der Linie zu klären.

16. Min: Wolfsburg fällt hier bislang nicht allzu viel ein gegen kompakt verteidigende Bremer. Lange Bälle sind da sehr häufig das Mittel der Wahl. Man merkt, dass das Spiel der Heimmannschaft in der Regel aufs Umschaltspiel ausgelegt ist.

13. Min: Wolfsburg kontert erneut im eigenen Stadion. Kaminski zieht vom linken Flügel nach innen und hält dann einfach mal drauf - doch sein Schuss zischt einen Meter übers Bremer Gehäuse.

9. Min: Rustikales Einsteigen von Bornauw gegen Grüll, der allerdings zuerst den Ball spielt. Das bewahrt ihn wohl auch vor einer Vewarnung.

7. Min: Nächster wilder Fehlpass von Bittencourt im Mittelfeld, der zum Glück folgenlos bleibt.

5. Min: Erst hat Werder Glück, dass Wolfsburg einen aussichtsreichen Konter nach einer Bremer Ecke nicht gut zu Ende spielt. Den direkten Bremer Gegenangriff muss Bittencourt dann einfach viel besser ausspielen. Seine Hereingabe auf Ducksch ist aber viel zu ungenau.

4. Min: Nächster gefährlicher Abschluss! Nach einem schlimmen Ballverlust von Koulierakis schaltet Weiser schnell um und bedient Schmid im Rückraum. Dessen zu harmloser Schuss wird aber noch zur Ecke abgewehrt.

1. Min: Riesenchance für Werder nach zehn Sekunden: Ducksch legt per Kopf auf Grüll ab, doch der verstolpert die Ballmitnahme und verpasst die ganz frühe Führung für die Bremer!

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Anpfiff! Das Spiel läuft

1. Min: Anpfiff! Das Spiel in der Volkswagen Arena läuft und Werder stößt an.

17.29 Uhr: Die Kapitäne Friedl und Arnold stehen bei Daniel Schlager zur Seitenwahl.

17.28 Uhr: Gleich geht‘s hier rund - die beiden Teams betreten das Spielfeld.

17.25 Uhr: Werder läuft heute beim Spiel in Wolfsburg – in Gedenken an den gestorbenen Ehrenspielführer Dieter Burdenski – mit Trauerflor auf. Am Dienstag gehören Trainer Ole Werner und eine Abordnung des Teams dann zu den Gästen der Trauerfeier im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“, die um 14.30 Uhr beginnt.

17.23 Uhr: Eine Personalie fehlt noch: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Daniel Schlager. An der Linie stehen Christof Günsch und Arno Blos. Der Vierte Offizielle ist Dr. Robert Kampka, und Video-Schiedsrichter ist Christian Dingert mit seinem Assistenten Mike Pickel.

17.18 Uhr: Ole Werner sagt bei DAZN über den heutigen Gegner: „Die Geschwindigkeit bei Wolfsburg ist schwer zu verteidigen. Daher dürfen wir uns in der Dreierkette nicht zu früh rausziehen lassen, um auch tiefe Läufe verteidigen zu können.“ Der Werder-Coach erwartet „Wolfsburg im kompletten Mann gegen Mann“. Daher müsse man sich auf „ein unruhiges Spiel“ einstellen.

17.13 Uhr: Bei Werder gegen Wolfsburg gibt es so etwas wie eine eingebaute Torgarantie. In 52 Aufeinandertreffen fielen insgesamt 184 Treffer (im Schnitt etwa 3,5 Tore pro Partie) – 93 für die Niedersachsen, 91 für die Bremer. Der VfL traf übrigens gegen keinen Gegner öfter in der Bundesliga.

17.09 Uhr: Wolfsburgs neuer Geschäftsführer Sport Peter Christiansen sagt am „Dazn“-Mikrofon über den Eklat um Ex-Bremer Kevin Behrens, der sich homophob geäußert hat: „Das war absolut nicht in Ordnung. Das haben wir ihm deutlich mitgeteilt, das ist überhaupt nicht mit den Werten unseres Vereins vereinbar.“ Behrens soll Medienberichten zufolge eine hohe Geldstrafe und eine Abmahnung erhalten haben, steht gegen Werder allerdings im Kader.

17.02 Uhr: Kleiner Rückblick aus Werder-Sicht auf die vergangenen vier SVW-Begegnungen in Wolfsburg gefällig? Also: 2:2, 2:2, 3:5, 3:2. Das schreit doch förmlich nach dem nächsten Tor-Spektakel!

16.59 Uhr: Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der VfL gegen Werder nur eines der letzten sieben Duelle verloren hat (vier Siege, zwei Remis). Der letzte Bremer Sieg datiert aus dem Januar 2023, als Niclas Füllkrug die Grün-Weißen mit seinem Doppelpack zum 2:1 im Weserstadion führte.

16.55 Uhr: Und noch ein kleines Statistik-Schmankerl für alle Werder-Fans: Wolfsburg ist seit neun Sonntagspielen sieglos, verlor zuletzt fünfmal in Folge und gewann nur eins der letzten 19 Sonntagspiele. Das war ein 3:0-Heimsieg gegen Mainz im April 2023. Da muss doch was gehen…

16.48 Uhr: Werder ist seit fünf Auswärtsspielen in Folge ungeschlagen, bog bekanntlich zuletzt ein 0:3 in Hoffenheim noch in einen 4:3-Erfolg um. Die Wölfe präsentieren sich derweil ähnlich heimschwach wie die Bremer, holten in dieser Saison in drei Partien nur einen Punkt (2:2 gegen Stuttgart) in der Volkswagen-Arena. Die anderen Heimspiele gegen die Bayern (2:3) und Frankfurt (1:2) gingen knapp verloren. Überhaupt verließ der VfL das eigene Stadion zuletzt vor fünf Monaten als Sieger, am 4. Mai gewann die Hasenhüttl-Elf mit 3:0 gegen Darmstadt.

16.43 Uhr: Tabellarisch wird es das Aufeinandertreffen zweier direkter Konkurrenten: Nach der 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg vor der Länderspielpause liegen die Grün-Weißen aktuell mit acht Punkten nach sechs Partien auf Platz 12. Der VfL Wolfsburg liegt mit einem Punkt weniger direkt dahinter auf Rang 13. Mit einem Sieg könnte Werder bis auf Platz 8 klettern.

16.40 Uhr: Wie zuletzt fehlen Werder auch weiterhin die verletzten Justin Njinmah (Sprunggelenk), Milos Veljkovic (Fußprobleme) sowie Niklas Stark (muskuläre Probleme). Das Trio befindet sich nach wie vor im Aufbautraining.

16.37 Uhr: Bei Werder gibt es somit drei Änderungen in der Startelf. Für Alvero (Knieschmerzen) rückt Lynen nach überstandener Gehirnerschütterung wieder auf die Sechserposition. Der verletzte Stage (Wadenprellung) wird durch Leo Bittencourt ersetzt. Stage und Alvero hatten sich beide im Geheimtraining der Grün-Weißen verletzt. Der dritte Neue ist Marco Grüll, für ihn muss Derrick Köhn auf die Bank. Weiser dürfte zurück auf seine angestammte rechte Bahn rücken, Agu rüber auf links.

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Die Aufstellungen sind da

16.35 Uhr: Und auch der von Ralph Hasenhüttl trainierte VfL Wolfsburg hat sein Startpersonal festgelegt: Grabara – Bornauuw, Vavro, Koulierakis – Baku, Arnold, Özcan, Kaminski – Wind – Tomas, Amoura. Auf der Bank sitzen fürs Erste: Müller, Fischer, Zesiger, Behrens, Maehle, Dardai, Gerhardt, Odogu, Wimmer.

16.30 Uhr: Und da ist sie - die Werder-Aufstellung! Ole Werner lässt folgendes Personal von Beginn an ran: Zetterer (ET) – Malatini, Friedl, Jung – Weiser, Lynen, Bittencourt, Agu – Grüll, Schmid, Ducksch. Auf der Bank sitzen heute zunächst Backhaus (ET), Deman, Pieper, Burke, Köhn, Hansen-Aaröen, Topp, Nankishi und Adeh.

16.20 Uhr: Moin aus der DeichStube! Endlich wieder Bundesliga! Und der SV Werder Bremen ist am 7. Spieltag zu Gast beim VfL Wolfsburg. Dort wollen die Bremer nach der Niederlage gegen Freiburg wieder in die Erfolgsspur finden. Wir freuen uns schon auf die Aufstellungen beider Teams, ganz besonders auf die von Werder-Coach Ole Werner. Gleich flattern sie hier rein…

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Anpfiff in der Volkswagen-Arena ist am heutigen Sonntag um 17.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 16.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos zum Duell mit den „Wölfen“ gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Zum Vorbericht:

Auch ohne Torte glücklich: Werder Bremen-Trainer Ole Werner erlebt besonderes Jubiläum gegen VfL Wolfsburg - und erwartet ein unruhiges Spiel

Der SV Werder Bremen trifft am Sonntag (17.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auf den VfL Wolfsburg. SVW-Coach Ole Werner feiert dann ein besonderes Jubiläum. Der Vorbericht zum Spiel.

Bremen – Zeit zum Feiern. Also theoretisch. Denn Ole Werner wird am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (17.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) zum 75. Mal in Liga eins auf der Trainerbank sitzen. Doch der beendet die Party, ehe sie überhaupt begonnen hat. „Das wusste ich noch gar nicht, bedeutet mir aber auch nicht so wahnsinnig viel“, entgegnete der Coach des SV Werder Bremen lächelnd, als er am Freitag auf das nahende Jubiläum angesprochen wurde. „Es wird auch keine Torte geben.“

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Trainer Ole Werner hebt finanzielle Überlegenheit der „Wölfe“ hervor

Statt kalorienschwerer Naschereien bevorzugt Werner eher sportliche Genüsse. Ein Sieg gegen die Niedersachsen käme da genau richtig. Doch der 36-Jährige weiß um die Schwere der Aufgabe. „Wolfsburg hat eine Mannschaft mit sehr hoher individueller Qualität, hinter der wahnsinnig viel Schotter steckt“, wie er die finanzielle Überlegenheit des VfL beschreibt. Möglichkeiten, die Werder Bremen nicht hat – und dann fehlen dem ohnehin schon ausgedünnten Kader jetzt auch noch die verletzten Mittelfeldspieler Jens Stage und Skelly Alvero. Der Bremer Trainer wittert dennoch eine Chance. „Ich glaube, dass es ein sehr intensives Spiel werden wird, das wir trotz unserer personellen Themen als Mannschaft geschlossen annehmen“, erklärte er. „Wir müssen auch akzeptieren, dass dieses Spiel wahrscheinlich nicht immer schön aussehen wird, sondern man sich dort hineinarbeiten muss. Trotzdem ist es wichtig, dass wir unsere fußballerischen Momente haben.“

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den VfL Wolfsburg: Ole Werner erwartete anderes Spiel als gegen den SC Freiburg

Zuletzt gegen Freiburg (0:1) hatte Werder Bremen genau damit so einige Probleme, wurde offensiv zu selten gefährlich. „Es werden allein durch die Wolfsburger Spielweise mehr Dynamik und Räume entstehen, weil sie die Tiefe belaufen, viele lange Bälle spielen und geradlinig nach vorne laufen“, glaubt Werner. „Tendenziell wird es daher ein etwas unruhigeres Spiel als gegen Freiburg.“ (mbü)

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