Mit Schmid in der Startelf
Dämpfer in der WM-Quali: Werder-Trio kassiert mit Österreich bittere Last-Minute-Pleite gegen Rumänien
Die österreichische Nationalmannschaft hat gegen Rumänien eine Niederlage kassiert. Wie die Partie lief und wie Werder Bremens Romano Schmid sie einordnet.
Bremen/Bukarest – Bitterer Abend für Romano Schmid, Marco Friedl und Marco Grüll: Das Trio des SV Werder Bremen kassierte mit der österreichischen Nationalmannschaft am Sonntagabend eine Last-Minute-Niederlage in Rumänien (0:1). Beim goldenen Tor in der allerletzten Aktion des Spiels (90.+5) waren die Werder-Profis machtlos, saßen sie da doch allesamt auf der Bank.
Romano Schmid in der Startelf: So lief die Last-Minute-Pleite für Werder Bremens Österreicher
Während Marco Friedl und Marco Grüll die kompletten 90 Minuten als Zuschauer verfolgten, hatte Romano Schmid abermals in der Startelf gestanden. Doch auch der rechts im Mittelfeld aufgebotene Profi des SV Werder Bremen konnte die an diesem Abend harmlose Offensive der Österreicher nicht beleben. Zwar gab Schmid im ersten Durchgang den einzigen Schuss in Richtung des rumänischen Tores ab, verfehlte sein Ziel dabei aber deutlich (37.).
In den zweiten Durchgang startete die ÖFB-Auswahl mit einer guten Gelegenheit von Dortmunds Marcel Sabitzer (49.), doch mit insgesamt nur drei Torschüssen blieb Österreich offensiv zu blass. „Vor allem mit dem Ball haben wir kein gutes Spiel gemacht. Wir haben viele Bälle verloren, hatten viele Unsicherheiten“, erklärte Schmid. „Wir können uns gegen den Ball nicht viel vorwerfen. Aber auf diesem Niveau musst du auch mit dem Ball gut spielen.“ Als es dann schon nach einem torlosen Remis aussah, gelang dem eingewechselten Virgil Ghita von Zweitligist Hannover 96 völlig freistehend per Kopf der entscheidende Treffer zum 1:0 (90.+5). Romano Schmid war kurz zuvor ausgewechselt worden.
Österreichs WM-Teilnahme in Gefahr? Werder Bremens Romano Schmid bleibt gelassen
Nach fünf Siegen bleibt Österreich (15 Punkte) trotz der bitteren Niederlage Erster in der WM-Qualifikationsgruppe H. Der Vorsprung auf Verfolger Bosnien-Herzegowina (13) beträgt bei noch zwei ausstehenden Partien aber nur noch zwei Punkte. Auch die Rumänen (10) könnten die ÖFB-Auswahl rechnerisch noch einholen, wodurch Werder Bremens Österreicher die WM im kommenden Sommer verpassen würden. Ein Gedanke, den Schmid aber gar nicht erst aufkommen lassen möchte. „Wir haben es trotzdem in der eigenen Hand, dürfen den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken“, sagte er. Für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizieren sich direkt nur die Gruppenersten, die Zweitplatzierten müssen in einer Qualifikationsrunde antreten. (tos)
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