Werder-Präsident macht Ansage
Werders Präsident Hess-Grunewald kündigt erneute Kandidatur an – sucht aber schon seinen Nachfolger
Hubertus Hess-Grunewald bekräftigt seine erneute Kandidatur als Präsident des SV Werder Bremen - sucht im Hintergrund aber schon seinen eigenen Nachfolger!
Bremen – Es waren Worte, die im November 2024 für Szenenapplaus sorgten. „Ich bin bereit, auch über 2026 hinaus dem Verein, dem Präsidium und den Mitgliedern weiter Orientierung zu geben und den Verein zu führen“, hatte Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen, damals auf der Mitgliederversammlung des Vereins erklärt. Mittlerweile ist der 64-Jährige seit mehr als zehn Jahren im Amt – aufhören will er aber noch nicht, wie er nun gegenüber der „Bild“ abermals bekräftigte: „2026 werde ich erneut antreten, wenn es gewollt ist. Dann bin ich 66. Ich stünde also für eine weitere Periode zur Verfügung.“
Hubertus Hess-Grunewald strebt seine vierte Amtszeit als Präsident des SV Werder Bremen an
Es wäre dann bereits die vierte Amtszeit als Präsident des SV Werder Bremen. Grund genug, um sich – auch altersbedingt – um eine geordnete Zukunftsregelung Gedanken zu machen. „Ich würde dann – genau wie es bei Werder in der Vergangenheit auch schon mal gemacht wurde – gern zu Beginn der Periode einen Wechsel einleiten, der sich während der Zeit vollzieht. Dieses Signal habe ich intern gegeben“, erklärte Hubertus Hess-Grunewald. Das bedeutet: Im besten Fall gelingt es, frühzeitig eine geeignete Nachfolge zu finden, die ab 2026 von Hess-Grunewald begleitet, aufgebaut und an die Rolle des Präsidenten herangeführt wird. Dafür führt der Präsident nach eigenen Angaben bereits erste Gespräche im Hintergrund. Um welche Namen es sich dabei handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch offen.
Noch bleibt dafür jedoch ausreichend Zeit – schließlich wird sich Hubertus Hess-Grunewald, der nach acht Jahren als Geschäftsführer seit 2023 dem Aufsichtsrat des SV Werder Bremen angehört, nach aktuellem Stand 2026 erneut zur Wahl stellen. (bvo)
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