Werder verliert gegen Hoffenheim

Auch in Überzahl geht nichts: Werder-Krise spitzt sich nach Niederlage gegen TSG Hoffenheim immer weiter zu

Wieder nichts! Der SV Werder Bremen verliert auch das Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 0:2 (0:1) und bleibt damit im neunten Spiel in Folge ohne Sieg. Der Spielbericht der DeichStube.

Es bleibt dabei: Der SV Werder Bremen kann einfach nicht mehr gewinnen. Auch im nunmehr neunten Duell in Serie blieb die Mannschaft von Cheftrainer Horst Steffen am Dienstagabend sieglos. Im Nachholspiel gegen den Tabellendritten TSG 1899 Hoffenheim setzte es trotz rund 40-minütiger Überzahl eine verdiente 0:2 (0:1)-Niederlage, wodurch sich die sportliche Krise am Osterdeich weiter verschärft. Mit 18 Punkten auf dem Konto beträgt der Bremer Vorsprung auf die Abstiegszone lediglich dünne drei Zähler. Auch für Horst Steffen keine einfache Situation, da die längst aufgekommene Kritik am Trainer weiter zunehmen dürfte.  

Verzweiflung pur: Der SV Werder Bremen verliert auch gegen die TSG Hoffenheim mit 0:2 und wartet nun seit neun Spielen auf einen Sieg.

Krise! Werder Bremen kann nicht mehr gewinnen und kassiert nächste Niederlage gegen die TSG Hoffenheim

Während Steffen in den vergangenen beiden Spielen gegen Frankfurt (3:3) und Leverkusen (0:1) jeweils dieselbe Startelf auf den Platz geschickt hatte, musste er vor dem Duell mit Hoffenheim notgedrungen mächtig umbauen. Kapitän Marco Friedl (Gelbsperre), Amos Pieper (Fleischwunde am Knie) und Isaac Schmidt (Gehirnerschütterung) waren nicht mit dabei. Julian Malatini, Olivier Deman und Cameron Puertas rückten dafür ins Team. Eine Personalkonstellation, die den Trainer des SV Werder Bremen in der Defensive zum Improvisieren zwang. So rückte Senne Lynen aus dem Mittelfeld auf die zentrale Position der Dreierkette. Außerdem erhielt Jovan Milosevic im Sturm den Vorzug vor dem zuletzt glücklosen Marco Grüll. Für den Serben war es der erste Startelfeinsatz – und direkt in die erste gefährliche Szene war er involviert.

Nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff kam Justin Njinmah aus guter Position im Strafraum zum Abschluss, nachdem Milosevic und Jens Stage den Ball nach vorne getragen hatte (1.) – allerdings zielte der Stürmer nicht genau genug, womit die dicke Chance zur Blitzführung verpuffte. In der Folge entwickelte sich ein Duell, in dem die Gäste zwar deutlich mehr Spielanteile hatten, gegen eine gut sortierte Bremer Defensive aber keine Lösungen fanden. Ein Kopfball von Andrej Kramaric, pariert von Werder-Torhüter Mio Backhaus, blieb lange Zeit der einzige nennenswerte Hoffenheimer Abschluss (9.), ehe Alexander Prass Maß nahm und kurz vor dem Pausenpfiff ein Bewerbungsschreiben für das Tor des Monats abgab. Nach Kramaric-Ablage wuchtete der 24-Jährige den Ball spektakulär zum 1:0 für die TSG Hoffenheim in den Winkel (44.). Ein Treffer, der aus dem Nichts fiel, und doch musste sich Werder Bremen den Vorwurf gefallen lassen, in der Offensive (einmal mehr) viel zu ideen- und harmlos agiert zu haben.

Kurz nach dem Seitenwechsel dann eine Szene, die allen Grün-Weißen Mut machte: Nach einem überharten Foulspiel an Puertas sah Hoffenheims Wouter Burger von Schiedsrichter Frank Willenborg zunächst die Gelbe, nach Eingreifen des Videoschiedsrichters dann aber doch die Rote Karte (51.). Das sorgte für eine Art Mini-Stimmungsaufschwung auf den Rängen des Weserstadions, den Werder Bremen in Überzahl dann aber umgehend selbst zunichtemachte. Nachdem sich Lynen und Malatini im Strafraum gegenseitig umgerannt hatten und Milosevic gegen Prömel viel zu plump ein Foul hatte provozieren wollen, traf der Hoffenheimer freistehend zum 2:0 (54.). Laute Pfiffe gellten danach durchs Stadion.

Werder Bremen bleibt gegen die TSG Hoffenheim erneut ohne eigenen Treffer - und baut die Horrorserie aus

Werder Bremen suchte in der Folge verstärkt den Weg nach vorne und kam nun tatsächlich zu etlichen, vielversprechenden Abschlüssen, blieb bei Chancen von Stage (58./82.), einem aus dem Abseits heraus erzielten Tor von Romano Schmid (63.) sowie bei Versuchen von Keke Topp (85./90.+4) aber ohne Fortune. Und so stand es dann am Ende zu Buche, das neunte Spiel am Stück ohne dreifachen Punktgewinn. In fünf der vergangenen sechs Spiele sind die Bremer zudem ohne Tor geblieben. Der Schlusspfiff nach zehnminütiger (!) Nachspielzeit wurde am Dienstagabend mit lauten Pfiffen quittiert.

Weiter geht es für Werder Bremen nun am kommenden Samstag mit dem enorm wichtigen Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr), das sich als Elfter mit 20 Zählern zumindest tabellarisch auf Augenhöhe befindet. (dco)

SV Werder Bremen: Backhaus – Malatini (76. Topp), Lynen, Coulibaly – Sugawara, Stage, Deman (59. Grüll) – Schmid, Puertas (76. Covic) – Njinmah (59. Mbangula), Milosevic

Weiter mit dem Liveticker:

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Zu viele Nackenschläge – Werder verliert gegen Hoffenheim!

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22.30 Uhr: Der Ticker-Mann verabschiedet sich. Wir lesen uns in bereits in vier Tagen wieder – am Samstag empfängt Werder zum Traditionsduell die Borussia aus Mönchengladbach (15.30 Uhr). Bis dahin!

22.29 Uhr: Der SV Werder Bremen bleibt im Nachholspiel der Fußball-Bundesliga zum neunten Mal in Folge sieglos. Gegen die TSG Hoffenheim hatten die stark ersatzgeschwächten Bremer mit 0:2 (0:1) das Nachsehen und mussten trotz längerer Überzahl mehrere Nackenschläge verkraften. Dabei hatte Justin Njinmah direkt nach Anpfiff die gute Chance zur Führung, schoss aber rechts am Kasten von TSG-Keeper Oliver Baumann vorbei (1.). Danach übernahm aber Hoffenheim das Kommando, baute zusehends Druck auf und ging kurz vor der Pause durch einen traumhaften Fernschuss von Alexander Prasse mit 1:0 in Führung (44.).Der zweite Durchgang startete mit einem Mutmacher: Wouter Burger traf Cameron Puertas mit offener Sohle am Knöchel. Schiedsrichter Frank Willenborg zeigte zunächst Gelb, doch nach VAR-Intervention revidierte er seine Entscheidung und stellte den Hoffenheimer vom Platz (51.) Die Hoffnung hielt bei Werder allerdings nicht lange: Quasi im direkten Anschluss erzielte Grischa Prömel mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung in Folge eines schlecht geklärten Freistoßes das 0:2 aus Bremer Sicht (52.). Und als wäre das noch nicht genug gewesen, kassierte VAR Sascha Stegemann einen Hackentreffer von Schmid wegen einer Abseitsposition des Torschützen wieder ein (65.). In der Folge baute Werder etwas mehr Druck auf, kam aber trotz zehn Minuten Nachspielzeit nicht in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Damit verlängert sich die Sieglos-Serie auf neun Spiele.

22.28 Uhr: Ende! Werder verliert das Nachholspiel gegen Hoffenheim mit 0:2 und muss sich jetzt ein Pfeifkonzert der Fans gefallen lassen.

90.+10: Es läuft die letzte Minute der Nachspielzeit.

90.+9: Schmid aus 17 Metern, wieder drüber. Es riecht stark nach Niederlage.

90.+8: Prömel sieht noch mal Gelb.

90.+7: Mbangula mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe. Diesmal muss Baumann ran, lässt den Ball fallen, begräbt ihn aber im Nachfassen.

90.+6: Wechsel bei Hoffenheim. Prass geht, Akpoguma kommt.

90.+6: Der nächste gute Abschluss, diesmal von Grüll, und wieder ist ein Hoffenheimer dran. Drüber, Eckball!

90.+5: Kein Gefahr.

90.+5: Mbangula dringt in den Strafraum ein, holt die nächste Ecke raus.

90.+4: Topp nach Sugawara-Kopfball-Ablage mit einer tollen Annnahme und schönem Volley-Abschluss. Der wird abgeblockt von Hajdari – der Schuss wäre gut gekommen!

90.+2: Ein geblockter Schmid-Schuss landet bei Lynen, der aus 16 Metern schießt – und vom eigenen Mann Milosevic geblockt wird ...

90.+2: Das Bild ist dasselbe in den letzten Minuten. Werder ist offensiv, Werder drückt, aber gute Abschlüsse kommen nicht zustande.

90. Min: Zehn (!) Minuten gibt es oben drauf. ZEHN MINUTEN! Zeit für Werder!

88. Min: Mbangula tankt sich in den Strafraum und sieht den freien Grüll 14 Meter vor dem Tor. Dem verspringt der Ball bei der Annahme ein bisschen, sodass Hoffenheim diesen Abschluss blocken kann. Der Ball landet bei Coulibaly, der aus 18 Metern übers Tor schießt.

88. Min: Werder läuft die Zeit davon. Es dürfte aber fünf, sechs Minuten Nachspielzeit geben, drei VAR-Überprüfungen sei Dank.

86. Min: Mbangula flankt von links vors Tor, wo Topp sich gelöst hat und technisch stark mit einer Direktabnahme das Tor knapp verfehlt.

86. Min: Die Bremer Offensive im Prinzip mit Schluckauf: ständige Regungen, aber wirklich gut ist das alles nicht.

85. Min: Der Eckball landet auf Topps Kopf, der bekommt ihn nicht aufs Tor gedrückt, aber Werder bleibt am Ball.

84. Min: In der Folge des Eckballs kommt Lynen aus der zweiten Reihe zum Abschluss, der wird geblockt. Nächste Ecke!

84. Min: Schmid mit einer technisch starken Direktabnahme links im Strafraum, holt damit eine Ecke raus.

82. Min: Spielerisch sieht das gut aus! Stage kommt nach einem Doppelpass rechts im Sechzehner zum Abschluss, zielt aber zu hoch.

80. Min: Stage treibt den Ball auf die Hoffenheim Abwehr zu, spielt raus auf Grüll, dessen Flankenversuch wird geblockt.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Rückstand, Überzahl – Werder macht Druck!

79. Min: Scheibenschießen im TSG-Strafraum! Erst kommt Stage zum Abschluss, dann Mbangula, zum Schluss noch mal Covic – alle Schüsse werden geblockt.

79. Min: Stage bringt nach einer Rechtsflanke den Ball per Kopf wieder vors Tor, aber TSG-Torhüter Baumann packt zu.

76. Min: Die TSG wechselt. Lemperle geht, Moerstedt kommt. Auch Werder wechselt. Puertas und Malatini machen Platz für Topp und Covic.

75. Min: Prass setzt einen Freistoß deutlich über das Tor.

73. Min: Stage sieht Gelb nach einem konsequenten Einsteigen gegen Prass.

72. Min: Schmids Rechtsflanke findet am Fünfer keinen Abnehmer.

70. Min: Die Flanken fliegen jetzt von beiden Seiten in den Hoffenheimer Strafraum. In Abschlussposition kommt aber noch kein Werder-Akteur.

68. Min: Werder setzt sich wieder in der Hoffenheimer Hälfte fest. Die Gäste konzentrieren sich aufs Verteidigen.

66. Min: Damit häufen sich die Nackenschläge für die angeschlagenen Bremer. Aber es bleiben noch immer etwa 25 Minuten Zeit.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Wieder VAR-Pech – Romano-Schmid-Treffer zählt nicht!

65. Min: Der Treffer zählt nicht! Wir hatten es geahnt, der VAR-Check bestätigt es, Willenborg verkündet es: Schmid steht beim Treffer knapp im Abseits. Ist. Das. Bitter.

63. Min: Nach einem langen Ball kommt Malatini am Fünfer an den Ball und legt auf Sugawara. Der schießt aufs lange Eck, dort kommt Schmid an den Ball und streichelt ihn mit der Hacke ins Tor.

63. Min: TOOOR für Werder! Schmid besorgt nach einem traumhaften Spielzug den Anschlusstreffer! Aber – ist das Abseits?

62. Min: Die Bremer Mauer blockt den Schuss ab.

62. Min: Hoffenheim zeigt sich offensiv aber unbeeindruckt und presst weiterhin. Dadurch kommt Prass am Sechzehner in Ballbesitz und wird gefoult. Freistoß aus 20 Metern halblinks, eine gute Position.

60. Min: Werder steht nun sehr hoch, drückt Hoffenheim tief in die eigene Hälfte. Jetzt müssen die Spieler von Horst Steffen einen Weg durch den Abwehrriegel finden.

59. Min: Beide Teams wechseln. Grüll und Mbangula spielen bei Werder nun für Njinmah und Deman. Bei Hoffenheim verlässt Kramaric den Platz, Kabak kommt für ihn.

58. Min: Mit der ersten guten Torchance seit der ersten Minute! Stage hat vor dem Strafraum etwas zu viel Platz und schließt aufs rechte Eck ab. Baumann baggert den Ball zur Ecke!

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Werder in Überzahl – aber kassiert das nächste Gegentor!

58. Min: Auf den Hoffnungsbringer folgt für Werder also die nächste kalte Dusche. Wie reagiert Bremen?

56. Min: Der Treffer wird wegen eines möglichen Foulspiels des Torschützen an Milosevic überprüft, aber hält der Überprüfung durch VAR Stegemann stand. Willenborg zeigt auf den Mittelkreis, Werder liegt 0:2 hinten.

54. Min: Es läuft einfach nicht. Malatini und Lynen behindern sich bei einer eher ungefährichen Coufal-Hereingabe gegenseitig. Dadurch gelangt der Ball zu Prömel. Der schiebt Milosevic zur Seite, dreht sich und haut den Ball von rechts in den linken Knick.

54. Min: Tor für Hoffenheim, 2:0. Ist das bitter.

53. Min: Die Entscheidung ist hart, aber es gibt Argumente dafür. Das dürfte die Statik des Spiels nun verändern.

51. Min: Rot für Burger! Willenborg verkündet, dass es sich um ein „gesundheitsgefährdendes Foulspiel“ handelt. Aus Gelb wird Rot, Werder spielt nun in Überzahl!

50. Min: Der VAR hat sich offenbar gemeldet. Willenborg schaut sich die Szene noch mal an. War das vielleicht doch Rot?

49. Min: Jetzt sieht auch Burger auf Hoffenheimer Karte die Gelbe Karte. Er trifft Puertas mit der Sohle am Knöchel. Das ist ein hartes Foul.

48. Min: Als Folge des folgenden Freistoßes kommt Kramaric am rechten Strafraumeck an den Ball, nimmt ihn runter, dreht sich ein und schließt direkt mit links aufs kurze Eck ab. Der Fall fliegt knapp rechts vorbei.

47. Min: Wieder treffen Milosevic und Hajdari aufeinander. Der Bremer trifft den Hoffenheimer mit der Schulter im Gesicht und sieht dafür die Gelbe Karte. Hajdari wird kurz behandelt.

46. Min: Mal schauen, ob Werder im Spiel auf die Ostkurve etwas mehr Druck enfalten kann.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Die zweite Hälfte läuft!

46. Min: Es geht weiter, die zweite Halbzeit läuft!

21.31 Uhr: Die Teams kehren zurück aufs Spielfeld.

21.19 Uhr: Wie heißt es so schön? Es ist das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellendritten aus dem Kraichgau. Nur ein einziges Mal haben die Bremer Fans hoffnungsvoll gezuckt, als Njinmah in der ersten Spielminute frei vor Baumann einen Schuss knapp neben den Hoffenheimer Kasten setzt. Danach brauten die Gäste zusehends Druck auf, sodass das 1:0 in der 44. Minute durch einen sehenswerten Fernschuss von Alexander Prass die logische Konsequenz und absolut verdient ist. Werder muss sich in der zweiten Hälfte also mächtig strecken, um nicht auch im neuten Spiel in Folge sieglos vom Platz zu gehen.

21.17 Uhr: Die erste Hälfte ist rum. Es gibt vereinzelte Pfiffe, aber auch aufmunternde Anfeuerungen aus der Ostkurve, denn: Werder liegt durch ein spätes, traumhaftes Tor von Prass mit 0:1 gegen Hoffenheim hinten.

45.+1: Zwei Minuten Nachspielzeit gibt es oben drauf.

44. Min: Man muss anerkennen: Dieser Treffer ist traumhaft. Hoffenheim spielt sich den Ball im vorderen Drittel zu. Am Sechzehner bekommt Kramaric den Ball und lässt auf Prass tropfen – und der haut die Kugel ansatzlos aus 20 Metern genau rechts oben in den Winkel! Was für ein Strahl, keine Chance für Backhaus. Und leider auch verdient, Hoffenheim ist hier klar besser.

44. Min: Tor für Hoffenheim. Prass trifft zum 1:0.

44. Min: Abseits des Balls haut Milosevic Hajdari um. Das hat das Schiri-Gespann aber gesehen.

43. Min: Lemperle kommt am langen Pfosten zum Kopfball, drückt die Kugel aber links am Tor vorbei.

42. Min: Der nächste Eckball für die Hoffenheimer.

41. Min: Die letzten regulären fünf Minuten in der ersten Halbzeit laufen. So herzerwärmend wie ein Stück Erdbeerkuchen ist diese Partie aus Bremer Sicht bislang noch nicht.

39. Min: Puertas zieht an der eigenen Grundlinie das Offensivfoul gegen Avdullahu.

38. Min: Deman trifft die Ein-Mann-Mauer. Das sagt alles über die Bremer Offensivbemühungen aus.

37. Min: Hajdari rennt Milosevic unnötig hart von hinten in den Rücken. Das gibt eine ganz ordentliche Standardsituation, fünf Meter vor dem Sechzehner auf der rechten Seite.

35. Min: Keine Gefahr.

34. Min: Eine Kerze von Hoffenheim wird gefährlich, weil Coulibaly vor Backhaus klären möchte, aber den Ball zum Gegner bringt. Lynen klärt den Abschluss zur Ecke.

32. Min: Avdullahu mit einem taktischen Foul, aber Schiri Willenborg belässt es mit einer Ermahnung.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Gäste werden stärker, Werder unter Druck

31. Min: Nach vorne schafft Werder es nicht, Druck aufzubauen. Seit der Njinmah-Chance aus der ersten Minute läuft da nicht viel zusammen bislang.

28. Min: Der Hoffenheimer Druck nimmt zu. Coufal holt die nächste Ecke für die Gäste raus.

26. Min: Die Ecke bekommen Backhaus und seine Vorderleute bereinigt – und dann schlägt Schmid einen langen Ball auf den startenden Njinmah. Der Pass ist gut, aber Avdullahu klärt vor dem schnellen Bremer.

25. Min: Backhaus spielt einen riskanten Flachpass – ein Einladung für Hoffenheim. Burger kommt am Fünfer mit dem Rücken zum Tor an den Ball und behauptet ihn lange gegen Lynen und Coulibaly, ehe die beiden Bremer die Situation auf Kosten einer Ecke bereinigt bekommen.

23. Min: Coufal bringt von rechts einen Ball scharf vors Werder-Tor, Lynen klärt.

21. Min: Im Gegenzug vertändelt Werder eine aussichtsreiche Kontersituation, weil Schmid beim Seitenwechsel einen schlampigen Pass spielt.

21. Min: Dicke Chance für Hoffenheim! Einen langen Ball legt Lemperle am Fünfer mit dem Kopf clever zurück auf Burger, der beim Abschluss von Malatini geblockt wird!

19. Min: Wenn Werder den Ball ins Mittelfeld bringt, sieht das im Ansatz gar nicht so schlecht aus. Erschwert wird das allerdings durch das hohe Anlaufen der Gäste aus dem Kraichgau. Ein kontrollierter Spielaufbau ist dadurch für die Bremer kaum möglich.

17. Min: Ein Malatini-Fehlpass bringt Bernardo links in Position. Der bringt die nächste fiese Flanke von links vors Tor. Glücklicherweise für Werder steht dort kein Hoffenheimer.

15. Min: Puertas verschafft sich links ein wenig Platz und sieht weit vorne den startenden Milosevic. Der lange Ball kommt an, aber der Serbe steht nicht gut zum Ball und verliert ihn deshalb, bevor er ihn unter Kontrolle bekommt.

14. Min: Malatini klärt eine tückische Rechtsflanke von Lemperle.

13. Min: Bernardo wird an der Seitenlinie behandelt, es geht mittlerweile weiter.

11. Min: Schmid kommt aus der zweiten Reihe zum Abschluss und trifft TSG-Abwehrmann Bernardo voll im Gesicht. Der geht anschließend zu Boden. Das Spiel ist unterbrochen.

11. Min: Deman prügelt den Ball ziemlich weit am langen Eck vorbei.

10. Min: Bernardo holt Sugawara rechts vom Strafraum von den beiden. Freistoß.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Erste Großchancen auf beiden Seiten

9. Min: Der wird gefährlich! Am linken Fünfereck kommt Kramaric zum Kopfball und zwingt Backhaus im kurzen Eck zur Parade! Der klärt zur nächsten Ecke. Die bringt nichts ein.

8. Min: Lynen ist bei einer ekligen Linksflanke von Prass zur Stelle und klärt vor dem einschussbereiten Lemperle zur Ecke.

7. Min: Stage will Njinmah mit einem steilen Pass schicken, aber der Stürmer kommt nicht an seinem Gegenspieler vorbei.

5. Min: Sugawara sucht mit einer Rechtsflanke irgendeinen Mitspieler, aber da steht weit und breit kein Grün-Weißer.

4. Min: Es sieht übrigens danach aus, als würde Lynen in der Zentrale der Dreierkette spielen.

3. Min: Erster Eckball für die Gäste. Bernardo steht am langen Pfosten, köpft aber deutlich am Tor vorbei.

1. Min: Da ist direkt die erste dicke Chance für Werder! Ein langer Schlag landet bei Milosevic, der den Konter nach links auf Stage fortführt. Der sieht rechts im Strafraum Njinmah, bedient den Stürmer – und der schiebt den Ball mit der Innenseite aufs lange Eck. Der Ball verfehlt das Tor um einen Meter.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Das Spiel im Weserstadion läuft!

1. Min: Werder spielt zunächst mit den eigenen Fans im Rücken.

1. Min: Frank Willenborg gibt die Partie in diesem Moment frei!

20.29 Uhr: Und bevor es losgeht, versammeln sich beide Teams hinter einem Banner, das an die Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz vor 81 Jahren erinnert. Die Botschaft: „Nie wieder!“ Auch die Fans in der Ostkurve haben ein entsprechendes Banner entrollt.

20.28 Uhr: Die beiden Kapitäne Baumann und Stage stehen bei Schiri Willenborg zur Seitenwahl.

20.27 Uhr: .... und da kommen sie!

20.25 Uhr: Und noch ein Werder-Akteur darf bei Sky etwas sagen. Es ist der gesperrte Kapitän Marco Friedl. „Wenn ich am Seitenrand steh‘, tut‘s immer weh“, gibt er zu, dass er lieber auf dem Platz stehen würde. Die Gelbe Karte wegen Meckerns im Spiel gegen Leverkusen ärgert ihn: „Ich habe Erfahrung genug, dass mir das nicht passieren darf.“ Die Sieglos-Serie gehe auch an ihm nicht spurlos vorbei, denn: „Ich will Spiele gewinnen!“ Das nage an ihm, aber die Mannschaft sei „gewillt, es schnell umzudrehen“. Dennoch sei es eine Situation, „wo wir höllisch aufpassen müssen“. Helfen könnte dabei Neuzgang Jovan Milosevic. Den zeichnen laut Friedl Größe und Robustheit aus. „Der wird die Bälle festmachen und wie die anderen Spieler auch marschieren.“

20.22 Uhr: Auch Geburtstagskind Romano Schmid – der Österreicher wird heute 26 Jahre alt – kommt bei Sky zu Wort. Der Respekt vor Hoffenheim sie wie vor jedem anderen Gegner groß, er erwartet sein „schwieriges Spiel“, sagt aber: „Wir müssen trotzdem an uns glauben.“

20.19 Uhr: Danach blickt Horst Steffen gegenüber Sky auf den Gegner. Hoffenheim sei eine „spielintelligente, laufstarke Mannschaft“. Deshalb sei es wichtig, das Stadion mitzunehmen von der ersten Minute an. Die aktuelle Serie von acht sieglosen Spielen wurme die Mannschaft, deshalb gibt der Trainer vor: „Am Ende jubeln wir alle zusammmen: Das ist das Ziel!“

20.13 Uhr: Einen Tadel hat er für den wegen Meckerns heute gelbgesperrten Marco Friedl. Es „war klar, dass ich nicht zufrieden bin mit ihm“, sagt Steffen, das sei aber aufgearbeitet. Auch deshalb muss er seine Abwehr umbauen. Unklar ist, ob Senne Lynen in die Dreierkette rückt oder ob Werder mit einer Viererkette mit ihm davor spielt. „Das werden wir sehen“, lässt sich der lächelende Steffen nicht in die Karten schauen, bestätigt aber: „Es gibt beide Möglichkeiten.“

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim – Horst Steffen: „Die anderen sind gefordert!“

20.10 Uhr: Werder-Trainer Horst Steffen gibt am Sky-Mikrofon einen Einblick in sein Seelenleben. Der Ausfall von Amos Pieper sei „keine erfreuliche Nachricht“ gewesen, aber Steffen nimmt den Rest der Mannschaft in die Pflicht: „Die anderen sind gefordert!“ Gegen Hoffenheim müsse die Truppe „weiter mutig spielen“, Ansätze seien dagewesen. „Im letzten Drittel können wir noch effektiver werden“, sagt er, „in beide Richtungen.“

20.07 Uhr: Was ist drin heute für Werder? Kurz gesagt: ziemlich viel. Denn mit einem Sieg würden die Bremer die Abstiegsränge nicht nur auf mindestens fünf, vielleicht sogar sechs Punkte distanzieren – St. Pauli spielt parallel das Nachholspiel gegen RB Leipzig und kann die Abstiegszone damit verschieben. Zudem würden drei Punkte einen gewaltigen Sprung von Platz 15 auf Platz 10 bedeuten. Andernfalls könnte der Relegationsplatz bei einer Niederlage auf zwei Punkte heranrücken.

19.58 Uhr: Das absolut Kontrastprogramm dagegen bei Hoffenheim. Als einziges Bundesliga-Team steht die TSG in diesem Jahr noch völlig ohne Verlustpunkt da, hat die jüngsten drei Spiele allesamt gewonnen. Aus den letzten zehn Spielen gingen die Kraichgauer nur ein einziges Mal als Verlierer heraus – beim 0:2 in Dortmund.

19.54 Uhr: Was ebenfalls nicht unbedingt für Werder spricht, ist der sportliche Trend dieser Saison. Werder hat aus den letzten acht Spielen in der Bundesliga keinen Sieg und nur drei Pünktchen gesammelt. Das letzte Erfolgserlebnis datiert vom 7. November, dem 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg. Werder war zwar in den Heimspielen gegen Köln (1:1) und Frankfurt (3:3) nahe dran, kassierte aber in den letzten Sekunden der Spiele noch den Ausgleichstreffer.

19.49 Uhr: Die jüngere Vergangenheit sieht dabei allerdings nicht so rosig aus aus Bremer Sicht. Von den jüngsten elf Pflichtspielen verlor Werder acht, gewann selbst nur zweimal. Die letzten fünf Spielen endeten mit vier grün-weißen Niederlagen. Einzig das spektakuläre 4:3 nach 0:3-Rückstand im September 2024 sticht als positiver Ausreißer raus. Die Heimbilanz in der Bundesliga bleibt aber ernüchternd. Zehn Spiele in Folge wartet Bremen auf einen Sieg im Weserstadion gegen die TSG. Das letzte Mal drei Punkte vor eigenem Publikum gab es im April 2014. Nach 0:1-Rückstand drehte Werder die Partie durch Treffer von Philipp Bargfrede, Santiago Garcia und Nils Petersen das Spiel noch in einen Sieg.

19.41 Uhr: Wir steigen ein ins Statistik-Game. Bei bislang 34 Pflichtspielen hat Werder die noch etwas bessere Bilanz gegenüber der TSG. 34-mal trafen beide Teams aufeinander, 14-mal gewann Bremen, darunter zweimal im DFB-Pokal. Zehn Spiele entschied Hoffenheim für sich, die restlichen zehn Partien fanden keinen Sieger. Gut verteilt sind dabei die Treffer: Jedes Team traf je 58-mal.

19.35 Uhr: Der Schiedsrichter der heutigen Partie kommt aus Osnabrück und heißt Frank Willenborg. Ihm assistieren Florian Heft und Robert Wessel. Der Vierte Offizielle ist Konrad Oldhafer. VAR Sascha Stegemann und sein Assistent Frederick Assmuth schauen derweil aus der Ferne ganz genau hin.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: Die Aufstellungen sind da!

19.32 Uhr: Die von Christian Ilzer trainierten Gäste aus Hoffenheim beginnen folgendermaßen: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Prömel, Avdullahu, Burger – Lemperle, Kramaric, Prass. Als Optionen für mögliche Wechsel stehen ihm Philipp (ET), Akpoguma, Gendrey, Kabak, Damar, Asllani, Moerstedt und Touré zur Verfügung.

19.28 Uhr: Damit zollt Horst Steffen der Verletztenlage ordentlich Tribut. Auch für Amos Pieper hat es nach seiner Fleischwunde am Knie nicht in den Kader geschafft. Auf der Bank sitzen Hein (ET), Schmetgens, Adeh, Alvero, Covic, Hansen-Aaröen, Grüll, Mbangula und Topp.

19.24 Uhr: Überpünktlich liegt sie vor, die Werder-Aufstellung! Trainer Horst Steffen lässt heute folgendes Personal von Beginn an ran: Backhaus – Malatini, Lynen, Coulibaly – Sugawara, Stage, Deman – Schmid, Puertas – Njinmah, Milosevic.

19.15 Uhr: Moin aus der DeichStube! Der SV Werder Bremen trifft heute in der Fußball-Bundesliga zu Hause auf die TSG 1899 Hoffenheim. Es ist das Nachholspiel für das vor drei Wochen schneesturmbedingt ausgefallene Spiel des 16. Spieltags und für Werder keine ganz leichte Aufgabe. Wir warten auf die Aufstellung von Werder-Trainer Horst Steffen. Wir erwarten sie innerhalb der nächsten 15 Minuten und sind gespannt, wie der Coach den zahlreichen personellen Ausfällen begegnet.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG 1899 Hoffenheim: Anpfiff im Bundesliga-Nachholspiel ist am heutigen Dienstag um 20.30 Uhr im Weserstadion, der Live-Ticker startet bereits gegen 19.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.

Weiter mit dem Werder-Vorbericht:

Schwere Aufgabe ohne sorgenvolle Nebenwirkungen: Werder Bremen empfängt Topteam TSG Hoffenheim und muss gleich mehrere Hürden meistern

Der SV Werder Bremen empfängt zum Bundesliga-Nachholspiel am Dienstag (20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) die TSG Hoffenheim. Der Vorbericht.

Die Rollen sind klar verteilt: Seit Wochen fahndet der SV Werder Bremen nach einem Weg zurück in die Erfolgsspur und hat ihn bislang nicht gefunden. Nach acht Partien ohne Sieg gab es den Absturz auf Rang 15, im Offensivspiel hakt es weiterhin. Mehr Außenseiter geht kaum – zumal auf der anderen Seite des Platzes die TSG Hoffenheim steht. Die galt schon vor dem ursprünglichen Austragungstermin am 10. Januar als eine Art „Mannschaft der Stunde“ und hat auch vor dem jetzigen Nachholduell am Dienstag (20.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) nichts von ihrer Qualität eingebüßt. Die Kraichgauer grüßen im Klassement von Rang drei, beachtliche 38 Tore wurden schon erzielt. Da droht in der Theorie also gewaltiges Ungemach für den SVW.

Immer mehr unter Druck: Trainer Horst Steffen will mit dem SV Werder Bremen am Dienstag (20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen die TSG Hoffenheim die Trendwende schaffen.

Werder Bremen im Liveticker gegen die TSG Hoffenheim: SVW-Trainer Horst Steffen macht sich trotz Ausgangslage keine Sorgen

„Sorgen mache ich mir meistens nicht. Ich sehe die Qualität des Gegners und suche nach Lösungen, wie wir das am besten verteidigen“, gibt sich Trainer Horst Steffen gewohnt unaufgeregt. „Ich bin herausgefordert und freue mich darauf, zu zeigen, dass wir trotz der Ausfälle eine Mannschaft aufs Feld bringen, die gut dagegenhält und mutig auftreten möchte.“ Kapitän Marco Friedl fehlt dem SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim wegen einer Gelbsperre definitiv, auch Isaac Schmidt (Gehirnerschütterung) steht in der Abwehr neben den schon länger verletzten Profis Niklas Stark, Felix Agu oder Maximilian Wöber nicht zur Verfügung. Amos Piepers Einsatz ist zudem fraglich. Da wird es gute Lösungen brauchen, um den Hoffenheimern Paroli bieten zu können. „Sie haben gute Abläufe und Positionierungen, sind sehr variabel. Auch die Laufleistung ist hoch, es gibt viele Sprints und tiefe Läufe“, hat Steffen analysiert. „Im Gegenpressing sind sie ebenfalls aktiv, zudem sind sie sehr wach und haben eine hohe Ballsicherheit. Da wartet eine große Aufgabe auf uns.“

Gäste erwarten „große Herausforderung“: Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im Live-Ticker

Im Lager der Gäste weiß man zwar um die Favoritenstellung, betrachtet den Ausflug an die Weser dennoch nicht als lockere Sammelaktion für die nächsten drei Punkte. „Wir kennen die Statistik und wissen, dass sie lange nicht gewonnen haben“, sagt TSG-Coach Christian Ilzer im Vorfeld der Partie gegen Werder Bremen. „Aber es waren sehr viele knappe Spiele. Gegen Frankfurt waren sie nah dran und auch in Leverkusen waren sie statistisch besser. Bremen kann uns wehtun und darauf werden wir vorbereitet sein. Es wird eine neue, große Herausforderung.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © IMAGO/nordphoto

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