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Die U19 des SV Werder Bremen weist sehr viel Potenzial auf und hat sogar das Pokalfinale erreicht. Wie die Pläne mit dem talentierten Team aussehen, hat Leiter Profifußball Peter Niemeyer im Gespräch mit der DeichStube verraten.
Bremen – Der Blick auf den SV Werder Bremen ist dieser Tage zwiegespalten. Auf der einen Seite steht die Profi-Mannschaft der Männer, die nach einer starken Hinrunde aus mehreren Gründen deutlich abbaute und sich aktuell im Niemandsland der Tabelle bewegt. Auf der anderen Seite sorgen sowohl der Pokal-Finaleinzug der Frauen als auch eine vielversprechende U19-Mannschaft für positive Schlagzeilen. Letztere steht nicht nur erstmals im Pokalendspiel, sondern verfügt auch über gleich mehrere aufstrebende Talente. Während Mick Schmetgens, Karim Coulibaly und Wesley Adeh in dieser Saison bereits erste Erfahrungen im Profi-Kader sammeln durften, trainiert Patrice Covic seit Jahresbeginn sogar fest mit der Bundesliga-Mannschaft. Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball, lobt daher im Gespräch mit der DeichStube die Entwicklung der eigenen Nachwuchsarbeit.
Arbeitet Werder Bremen also gezielt daran, die Durchlässigkeit zwischen dem eigenen Nachwuchs und der Profi-Mannschaft wieder zu erhöhen? Niemeyer erklärt die Pläne für die weitere Entwicklung der U19 wie folgt: „Die Mannschaft soll sich auch in Zukunft aus Talenten zusammensetzen, die bei uns schon mehrere Jahrgänge durchlaufen haben, und aus Spielern, die wir punktuell dazuholen wie zuletzt Patrice Covic und Karim Coulibaly.“ Die Herausforderung einer U19-Mannschaft bleibt jedoch, dass nur wenige Spieler den finalen Sprung in den Profibereich schaffen – und noch seltener im eigenen Verein. Wenn es nach Niemeyer geht, soll sich das in den kommenden Jahren ändern. „Es geht darum, Spieler so fundiert auszubilden, dass sie eines Tages an den Profikader andocken können“, sagt er und betont: „Auf diesem Weg ist ein Pokalfinale mit der U19 eine enorm wertvolle Erfahrung.“ (bvo/dco)