Werder-Transfer-News

Verstärkungen nötig? Wie Werder Bremen den Transfer-Winter angeht

Der kommende Transfer-Winter könnte beim SV Werder Bremen ein sehr ruhiger werden. Warum das so ist und was SVW-Sportchef Clemens Fritz dazu sagt.

Bremen – Noch stehen erst fünf Bundesliga-Spieltage an, die Adventszeit, natürlich das Weihnachtsfest und Silvester – dann allerdings beginnt einmal mehr jene Zeit, die Fußballfans landauf-landab besonders elektrisiert: die Transferphase. In Deutschland können Vereine ihre Kader zwischen dem 1. Januar und dem 2. Februar 2026 je nach Bedarf anpassen, so auch der SV Werder Bremen, zumindest theoretisch. Aktuell spricht nämlich vieles dafür, dass der Transfer-Winter in Bremen ein ziemlich ruhiger wird.

Clemens Fritz, Sportchef des SV Werder Bremen, rechnet mit einem ruhigen Transfer-Winter für seinen Verein.

Keine Winter-Transfers? Werder Bremen plant Verletzungs-Rückkehrer wie Neuzugänge ein

„Wir fühlen uns mit unserem Kader gut aufgestellt, sowohl Breite als auch Konkurrenzkampf passen“, sagt Sportchef Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube – und schiebt hinterher: „Zumal man nicht vergessen darf, dass einige Jungs in der Rückrunde zurückkommen werden.“ Gemeint sind damit die vier langzeitverletzten Mitchell Weiser, Felix Agu, Maximilian Wöber und Oliver Deman, die – wenn wieder vollkommen fit – das Aufgebot des SV Werder Bremen tatsächlich spürbar aufwerten würden. Aber auch ohne das Quartett läuft es bisher ordentlich bis gut – 15 Punkte nach zehn Spielen können sich jedenfalls mehr als sehen lassen. Eine Momentaufnahme, die an Weihnachten allerdings ganz anders aussehen kann. Eine sportliche Talfahrt dürfte die Transferpläne beeinflussen. Die Hände gebunden sind Werder aber so oder so.

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Werder Bremen-Transfers: Keine Wechsel im Winter? Clemens Fritz sieht „keinen Grund zur Veränderung“

Weil die Bremer im Sommer bereits das pro Saison erlaubte Maximum von sechs Leihspielern unter Vertrag genommen haben (Boniface, Puertas, Sugawara, Schmidt, Hein, Wöber), darf im Winter kein weiterer mehr hinzukommen. Deals wie im Vorjahr mit André Silva und Issa Kaboré sind also nicht möglich. Fest verpflichten kann Werder Bremen Spieler hingegen schon, was im Winter in der Regel aber sehr teuer ist, zumindest, wenn es um sportliche Soforthilfen geht – und nur die würden in der Not Sinn ergeben.

„Natürlich müssen wir abwarten, was im Winter passiert, aber Grund zur Veränderung gibt es von unserer Seite aus nicht“, betont Fritz. Sollte dem Sportchef andersherum ein attraktives Angebot für einen seiner Spieler auf den Tisch flattern, könnte Bewegung in den Transfer-Winter des SV Werder Bremen kommen. Aktuell sieht es danach aber nicht aus. (dco)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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