Werder-Profis angeschlagen

Werder-Duo leidet bei Husarenstreich gegen Hoffenheim: Senne Lynen verliert die Orientierung, bei Niklas Stark streikt der Muskel

Senne Lynen (links, weißes Trikot) und Niklas Stark (rechts, weißes Trikot) mussten im Spiel des SV Werder Bremen bei der TSG Hoffenheim angeschlagen ausgewechselt werden.
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Senne Lynen (links, weißes Trikot) und Niklas Stark (rechts, weißes Trikot) mussten im Spiel des SV Werder Bremen bei der TSG Hoffenheim angeschlagen ausgewechselt werden.

Beim 4:3-Sieg gegen die TSG Hoffenheim mussten Senne Lynen und Niklas Stark angeschlagen ausgewechselt werden - so steht es um die Profis des SV Werder Bremen!

Update (30. September 2024, 16.40 Uhr): Ohne Senne Lynen und Niklas Stark gegen Freiburg? Werder Bremen bangt nach Hoffenheim-Spiel um angeschlagene Leistungsträger!

Sinsheim - Immer wieder hatte sich Senne Lynen in die Zweikämpfe geschmissen, gleich mehrfach schmerzhafte Begegnung mit einem Gegenspieler gemacht. Doch stets war der Sechser des SV Werder Bremen wieder aufgestanden, hatte sich kurz geschüttelt und danach als wichtiger Ballverteiler einen nicht unwesentlichen Anteil daran, dass die Grün-Weißen tatsächlich noch die famose Wende gegen die TSG Hoffenheim (4:3) schafften. Nach 76 Minuten war dann aber doch Schluss für den Belgier, gestützt ging es für ihn nach einem heftigen Zusammenprall mit Hoffenheims Kevin Akpoguma vom Platz. „Er war kurzfristig etwas desorientiert“, erklärte Trainer Ole Werner nach dem Kopftreffer, weshalb kein Risiko eingegangen werden sollte. „Da werden wir sehen, was die genaue Diagnostik ergibt.“ Peter Niemeyer als Leiter Profifußball gab derweil ganz leichte Entwarnung: „In der Kabine sah es gerade eben schon wieder einigermaßen okay aus.“

Werder Bremens Ole Werner über Verletzung von Niklas Stark: „Bei Starki ist es etwas Muskuläres“

Neben Senne Lynens Brummschädel war auch die Gesundheit von Niklas Stark im Anschluss an die Partie ein Thema. Der Innenverteidiger des SV Werder Bremen hatte nach 58 Minuten noch ein letztes Kopfballduell gegen Adam Hlozek gewonnen, ehe er dann doch mit dem Hosenboden auf dem Rasen saß und ausgewechselt werden musste. „Bei Starki ist es etwas Muskuläres“, sagte Ole Werner später. „Da müssen wir noch genau abklären, wie es weitergeht.“

Am Montag soll der 29-Jährige am Osterdeich explizit untersucht werden, um final zu klären, ob womöglich ein Ausfall droht. Gegen die TSG Hoffenheim wurde Stark in der Schlussphase von Amos Pieper im Abwehrzentrum vertreten, am kommenden Samstag gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) dürfte auf dieser Position wieder Marco Friedl aufgeboten werden. Der Kapitän des SV Werder Bremen hat seine Zwei-Spiele-Sperre abgebrummt und ist wieder einsatzbereit. Fehlen wird als Alternative in der Defensive dagegen weiter Milos Veljkovic, der aufgrund einer Fußverletzung bereits vier Wochen fehlt und noch einige Zeit länger aussetzen muss. (mbü)

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