Wechsel nicht ausgeschlossen
„Ich habe noch nichts Konkretes vorliegen“: Werder-Stürmer Marvin Ducksch über Saudi-Arabien, Wertschätzung und Körpersprache
Wechsel oder Verbleib - was wird aus Marvin Ducksch? Der Stürmer des SV Werder Bremen spricht über seine Zukunft und erklärt, „noch nichts Konkretes“ von anderen Vereinen vorliegen zu haben.
Bremen – Noch immer ist nicht endgültig geklärt, ob Marvin Ducksch wirklich in der neuen Saison für den SV Werder Bremen auf Torejagd gehen wird. Schon vor einem Jahr lockte das große Geld aus Saudi-Arabien, auch jetzt soll es nach DeichStube-Informationen wieder Interesse aus der Wüste geben. Schon oft hat Ducksch betont, wie wohl er sich grundsätzlich an der Weser fühlt, aber einen Transfer gleichzeitig auch nicht ausgeschlossen. „Es gibt natürlich den einen oder anderen Gedanken darüber, was für mich jetzt noch wichtig ist und in welche Richtung es gehen kann oder soll“, gibt der Angreifer nun in einem „Sky“-Interview zu. „Stand jetzt bin ich Teil der Mannschaft, habe noch nichts Konkretes vorliegen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Aufgabe bei Werder Bremen.“
Das klingt ein wenig nach Wartestand. Zumal Marvin Ducksch auch sagt: „Falls ein konkretes Angebot an den Verein kommt, werden sich die Verantwortlichen sicherlich mit mir zusammensetzen wollen.“ Bei Werder Bremen wurde bislang nicht verheimlicht, dass bei einer passenden Offerte eine gewisse Verhandlungsbereitschaft bestehe – so sehr die sportlichen Qualitäten des Offensivakteurs auch geschätzt werden. Und Letzteres ist besonders wichtig, um unbeschadet aus einer Hängepartie, in der sich alle Optionen offengehalten werden, hervorzugehen. Auch Ducksch muss schmunzeln, als er vom Reporter gefragt wird, ob er sich mehr Klarheit, quasi ein Wechselverbot seitens des Clubs wünschen würde. „Ich kenne all die anderen Aspekte nicht, vielleicht muss wie bei einigen Vereinen noch der eine oder andere Cent in die Kasse“, meint der 30-Jährige grinsend, schiebt aber auch hinterher: „Die Wertschätzung von denen, von denen ich sie brauche, habe ich.“
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Verbleib oder Wechsel - was wird aus Marvin Ducksch beim SV Werder Bremen?
Eine dieser Personen ist Chefcoach Ole Werner. „Der Trainer sieht nicht nur die Tore oder Vorlagen, sondern die gesamte Leistung auf dem Platz und wie ich mich präsentiere“, schildert Marvin Ducksch, der in der Vorsaison genau diesen Respekt von einigen Teilen der Fan-Landschaft vermisste – und auch deutlich zum Ausdruck brachte. Doch all diese Nebengeräusche sollen den zweifachen Nationalspieler jetzt nicht mehr beschäftigen. „Ich werde auch weiterhin versuchen, der Mannschaft mit allem, was ich habe, zu helfen. Wenn es dann mal nicht mit Toren oder Vorlagen ist, dann können die Leute draußen gern wieder ihre Kommentare abgeben – ich fand es letzte Saison in gewissen Momenten einfach ein Stück weit zu viel. Jeder kann aber seine Meinung äußern, ich gebe da keinen Wert mehr drauf.“
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Ein anderes Thema, über das im Zusammenhang mit Marvin Ducksch gern diskutiert wird, ist dessen Körpersprache. Und in dieser Hinsicht will sich der der Stürmer des SV Werder Bremen deutlich verbessern. „Es muss passieren“, hebt er mit Nachdruck hervor. „Wenn du ein Führungsspieler bist, schauen zwei, drei Leute drauf, wie du reagierst, wenn es Rückschläge gibt. So ganz ist es noch nicht abgestellt, es kommt immer wieder zum Vorschein. Aber ich denke, dass auch die Jungs mittlerweile wissen, wie es gemeint ist. Jetzt gilt es, sich da noch weiter zu verbessern und ein richtiger Führungsspieler zu sein.“ (mbü)