Werder auf Platz vier im Bundesliga-Ranking
Wenig Torschüsse, viele Treffer: Werder mit hoher Effizienz im Bundesliga-Vergleich
Der SV Werder Bremen überzeugt in der bisherigen Bundesliga-Saison mit einer hohen Effizienz - und ist damit im Liga-Vergleich auf Champions-League-Niveau!
Bremen – Für den SV Werder Bremen läuft es in dieser Bundesliga-Saison bislang ausgezeichnet: 25 Punkte sammelten die Grün-Weißen in nur 15 Spielen, besser waren sie zuletzt vor 13 Jahren. Dazu gelangen dem Tabellensiebten satte 26 Tore, allein dreimal erzielte die Mannschaft von Trainer Ole Werner vier Tore in einem Spiel. Was auch daran liegt, dass die Bremer in dieser Spielzeit öfter auf das gegnerische Tor schießen – wenngleich auf einem quantitativ sehr niedrigen Niveau.
Werder Bremen gab in den bisherigen 15 Bundesliga-Spielen nur 173 Torschüsse ab, erzielte aber 26 Tore
173 Torschüsse gab der SV Werder Bremen in den 15 Saisonspielen bis zur Winterpause ab, das ist der offiziellen Statistik der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu entnehmen. Doch im Vergleich zur Vorsaison ist das lediglich ein Torschuss mehr. Allerdings: Zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr hatten die Bremer auch 16 Partien absolviert. Im Schnitt schießt Werder dennoch nur knapp 0,8 Mal öfter pro Spiel auf das gegnerische Gehäuse. Der entscheidende Punkt: Werder ist noch effizienter geworden – und im Bundesliga-Vergleich auf Champions-League-Niveau!
15,03 Prozent aller Torschüsse des SV Werder Bremen landen in dieser Bundesliga-Saison im Tor - Platz vier im Liga-Ranking
Lediglich der VfL Wolfsburg, bei dem 16,75 Prozent der 191 Torschüsse zum Tor führten, der FC Bayern München (16,67 Prozent) und Eintracht Frankfurt (16,05 Prozent) haben in der Bundesliga eine bessere Quote als der SV Werder Bremen (15,03 Prozent). Die Bremer brauchen nur 6,65 Torschüsse für einen Treffer, im Vorjahr waren es noch 7,5. Diese hohe Effizienz kann selbst der amtierende Meister Bayer Leverkusen nicht vorweisen. Die Werkself erzielte zwar 37 Tore, benötigte dafür aber 254 Torschüsse – nur 14,06 Prozent davon fanden folglich den Weg ins Ziel (Platz acht).
Noch viel schlechter sieht es beim 1. FC Union Berlin (7,57 Prozent) und beim VfL Bochum (7,3 Prozent) aus. Der FC St. Pauli, der mit zwölf Treffern die schwächste Offensive der Bundesliga stellt, ist auch in Sachen Chancenverwertung das Schlusslicht: Der Aufsteiger brauchte 167 Torschüsse für seine überschaubare Ausbeute – nur 7,18 Prozent der Schüsse waren drin. (nag)