Termin im November
Stühlerücken im Aufsichtsrat? Werders nächste Mitgliederversammlung mit wichtigen Wahlen rückt näher
Die nächste Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen rückt näher. Worum es in diesem Jahr geht und wie die Veranstaltung abläuft.
Bremen – Es dürfte einmal mehr ein spannender Tag beim SV Werder Bremen werden. In etwas mehr als vier Wochen findet sie statt, die nächste Mitgliederversammlung des Vereins – genauer gesagt am Sonntag, 16. November. Ab 11 Uhr (im DeichStube-Liveticker) wird sich dieses Mal allerdings nicht in der Sporthalle Hemelinger Straße oder direkt im Weserstadion getroffen, sondern erstmalig in den Räumlichkeiten der Energieleitzentrale Bremen, Am Speicher XI in der Überseestadt. Und auf der Tagesordnung stehen richtungsweisende Wahlen.
Worum es bei der Mitgliederversammlung 2025 des SV Werder Bremen geht
So stellen sich unter anderem gleich vier Mitglieder des Aufsichtsrates einer Neuwahl. Jenes Gremium, das bei Werder Bremen die millionenschweren fußballerischen Transfers überwacht oder auch zentrale Personalentscheidungen mitträgt – so wie etwa im vergangenen Frühjahr auf der Trainerbank, als der Demission von Ole Werner einstimmig grünes Licht gegeben wurde. Harm Ohlmeyer, Florian Weiß, Ulrike Hiller und Dirk Wintermann möchten abermals zur Abstimmung antreten, darüber hinaus soll der Wahlausschuss zusätzliche Kandidaten einbringen, die für die Posten in Frage kommen.
Doch nicht nur bezüglich des Aufsichtsrates wird abgestimmt, auch die Besetzung des Ehrenrates steht neben den obligatorischen Berichten der Geschäftsführung sowie jeweiligen Sparten des SV Werder Bremen auf dem Plan. Das Votum wird dabei nicht per Handzeichen abgegeben, wie der Club mitteilte. „Die im Rahmen der Mitgliederversammlung vorgesehenen Abstimmungen sollen digital vorgenommen werden (einen mehrheitlichen Beschluss vorausgesetzt)“, heißt es in der schriftlichen Ankündigung. „Alle Mitglieder werden daher gebeten, dafür ein entsprechendes Endgerät (Smartphone, Tablet o. ä.) mitzubringen und bereitzuhalten. Sollte kein entsprechendes Endgerät zur Verfügung stehen, kann ein Abstimmungsgerät genutzt werden (im Rahmen vorhandener Kontingente). Dieses wird auf Nachfrage vor Ort ausgegeben.“ (mbü)
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