Werder-Neuzugang floppt bislang
Nach zwei Kader-Streichungen in Folge: Wie Ole Werner die Situation von Werder-Profi Skelly Alvero verbessern möchte
Noch floppt Skelly Alvero beim SV Werder Bremen, doch Trainer Ole Werner hat einen Plan, wie er die Situation des Sommer-Neuzugangs verbessern will!
Bremen – 231 Minuten stand Skelly Alvero in dieser Bundesliga-Saison bislang für den SV Werder Bremen auf dem Rasen. Dass sich diese Zahl in den kommenden Wochen signifikant ändern wird, erscheint nach den jüngsten Entwicklungen eher unwahrscheinlich. Zwei Spiele in Folge stand der 22-Jährige nicht im Kader – eine Entscheidung, die nicht nur mit der entspannteren Personalsituation der Bremer zu tun hat, sondern vor allem mit seiner eigenen Leistung. „Andere Spieler machen es sowohl im Training als auch bei ihren Einsätzen besser als er“, erklärt Trainer Ole Werner sachlich die Zuschauerrolle des fünf Millionen Euro teuren Sommer-Zugangs.
Werder Bremens Ole Werner über Skelly Alvero: „In den anderen beiden Spielen haben wir andere Spieler weiter vorne gesehen“
Dass Skelly Alvero in dieser Saison meist nur zu Kurzeinsätzen kam, ist angesichts der Konkurrenz im Mittelfeld auf den ersten Blick keine große Überraschung. Doch zwei aufeinanderfolgende Ausbootungen sind dann doch ein deutliches Signal. „Vor einem Spieltag analysieren wir, welche Wechseloptionen sich bieten und welche davon die wahrscheinlichsten sind“, erläutert Ole Werner seine Überlegungen und ergänzt: „In den vergangenen beiden Spielen haben wir dann andere Spieler weiter vorne gesehen.“ Trotzdem will der Trainer des SV Werder Bremen den teuren Neuzugang nicht aufgeben, sondern setzt stattdessen verstärkt auf persönliche Gespräche. „Als Trainer kann man dem Spieler erklären, warum man sich so entscheidet“, sagt Werner und betont: „Manchmal spricht man mehr mit den Spielern, die etwas hinten dran sind, als mit denen, die von Beginn an spielen – einfach, um ihnen eine Perspektive aufzuzeigen.“
Kurzfristig sieht diese Perspektive für den jungen Franzosen nicht allzu rosig aus, wie Ole Werner durchblicken lässt. „Bei Skelly geht es darum, mehr Klarheit in sein Spiel zu bringen und seine Fehlerquote im Ballbesitz zu minimieren“, erklärt der 36-Jährige. „Das ist für ihn der erste Schritt, um seine Situation zu verbessern und sich wieder an anderen Spielern vorbeizuschieben.“ Solange das nicht passiert, wird weiter viel geredet werden, wie der Cheftrainer des SV Werder Bremen erläutert: „Sowohl ich als auch die Co-Trainer sprechen viel mit ihm und zeigen ihm auf, woran er arbeiten muss, um seine Situation zu verändern.“ Damit möglicherweise in dieser Saison doch noch ein paar Minuten mehr auf das Einsatzkonto von Skelly Alvero wandern. (bvo)
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