Werder schlägt Eintracht Frankfurt
Burke und Schmid lassen das Weserstadion beben: Werder feiert verdienten Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt
Heimsieg! Der SV Werder Bremen hat Eintracht Frankfurt nach starker Teamleistung und Toren von Oliver Burke und Romano Schmid hochverdient mit 2:0 (1:0) besiegt. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Diese Leistung war ein echtes Ausrufezeichen! Der SV Werder Bremen hat sein Heimspiel gegen den Tabellendritten Eintracht Frankfurt verdient mit 2:0 (1:0) gewonnen und damit den vierten Heimsieg der laufenden Saison eingefahren. Oliver Burke brachte die Bremer bereits im ersten Durchgang auf die Siegerstraße (28.), ehe Romano Schmid kurz vor Schluss mit einem traumhaften Treffer den Deckel draufmachte (84.). Mit dem Sieg klettert Werder zumindest über Nacht auf den zehnten Tabellenplatz und rückt mit nun 39 Punkten wieder in Schlagdistanz zu den europäischen Rängen. Besonders erfreulich: Es ist der erste Erfolg von Werder unter Trainer Ole Werner gegen die Eintracht.
Im Vergleich zum verdienten 3:0-Sieg beim Tabellenletzten Holstein Kiel nahm Trainer Ole Werner erwartungsgemäß keine Veränderungen in seiner Startelf vor. Damit erhielt im Angriff erneut Oliver Burke den Vorzug vor Ex-Frankfurter André Silva. Wie bereits in Kiel schafften es zudem Skelly Alvero und Winter-Leihgabe Issa Kaboré erneut nicht in den Spieltagskader.
Werder Bremen schlägt Eintracht Frankfurt dank starker Mannschaftsleistung
Bereits vor dem Anpfiff gab Romano Schmid am „Sky“-Mikrofon die Marschroute für die Partie vor: „Es wird Zeit für einen Heimsieg. Die Leistung in Kiel war solide, weshalb wir heute mit breiter Brust auftreten sollten.“ Dementsprechend motiviert starteten die Grün-Weißen vor über 42.000 Zuschauern im ausverkauften Bremer Weserstadion in die Partie und liefen die Gäste zu Spielbeginn früh an. Folgerichtig waren es auch die Hausherren, die die erste gute Gelegenheit der Partie verzeichnen konnten. Nach einer Ecke von Marvin Ducksch setzte Jens Stage das Leder per Kopf aus schwieriger Position knapp über den Querbalken (10.). Kurz darauf folgte die nächste Abschlusschance für Werder – erneut nach einem Standard. Dieses Mal war es Kapitän Marco Friedl, der eine abgewehrte Freistoßflanke aus rund 20 Metern per Volley in Richtung Gäste-Tor beförderte, jedoch in Eintracht-Keeper Kaua Santos seinen Meister fand (14.).
Es dauerte bis zur 20. Spielminute, ehe sich die Hessen erstmals vor dem Bremer Tor zeigten – dann jedoch brandgefährlich: Hugo Ekitiké setzte sich auf der linken Seite clever durch und drang aus halblinker Position in den Strafraum ein. Sein Abschluss wurde im letzten Moment noch entscheidend von Amos Pieper abgefälscht, sodass der Ball knapp am langen Pfosten vorbeiging (21.). Auf der Gegenseite hatte Stage kurz darauf die große Gelegenheit zur Führung für Werder Bremen, doch sein abgefälschter Kopfball nach einem Schuss von Schmid landete nur an der Torlatte (25.). Wie es besser geht, zeigte Oliver Burke nur drei Zeigerumdrehungen später: Nach einer Ecke von Schmid von der linken Seite stand der Schotte am zweiten Pfosten völlig frei und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein (28.). Es war sein drittes Saisontor – und das erste als Startspieler.
Oliver Burke als Dosenöffner: Werder Bremen schlägt Eintracht Frankfurt im ausverkauften Weserstadion
Die Werder-Führung ging zu diesem Zeitpunkt aufgrund des couragierten Auftritts in der Anfangsphase völlig in Ordnung. In der Folge übernahmen die Gäste zunehmend die Spielkontrolle, ohne dabei jedoch echte Torgefahr zu entwickeln. Werder verteidigte – wie schon in Kiel – sehr kompakt und robust. Abgesehen von einem ungefährlichen Abschluss von Ducksch (41.) setzten allerdings auch die Hausherren vor der Pause keine offensiven Impulse mehr. Die Halbzeitführung war aus Werder-Sicht dennoch mehr als verdient.
Keine 120 Sekunden waren in der zweiten Hälfte gespielt, da tauchte plötzlich Marvin Ducksch nach einem katastrophalen Fehlpass von Nnamdi Collins frei vor dem Frankfurter Tor auf. Der Werder-Stürmer versuchte es mit einem Lupfer über Torwart Santos, setzte den Ball jedoch knapp am Tor vorbei – die große Chance auf den zweiten Bremer Treffer war dahin (47.). Obwohl die Gäste verbessert aus der Kabine kamen, hielten die Bremer weiterhin engagiert dagegen und erspielten sich sogar durch Oliver Burke die besseren Gelegenheiten. Sein Abschluss aus vielversprechender Position wurde jedoch im letzten Moment geblockt (57.). Auf der Gegenseite sorgte weiterhin, wenn dann Hugo Ekitiké für Gefahr, sein Freistoß strich jedoch knapp über das Bremer Tor (59.). Nach etwas mehr als einer Stunde reagierte Trainer Ole Werner mit einem Dreifachwechsel: Anthony Jung, Marco Grüll und Justin Njinmah kamen für die auffälligen Ducksch, Burke und Pieper in die Partie (65.).
Werder Bremen schlägt Eintracht Frankfurt: Romano Schmid macht mit Traumtor den Deckel drauf
Auch wenn die Hessen in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz verzeichneten, wurde es aufgrund des leidenschaftlichen Verteidigens der Bremer nur selten gefährlich. Ein Schuss von Kristensen von der Strafraumkante segelte deutlich über das Tor (76.). Auf der Gegenseite strahlten weiterhin die Grün-Weißen die größere Torgefahr aus – doch Mitchell Weiser ließ die Vorentscheidung liegen, als er eine perfekte Flanke von Felix Agu aus kürzester Distanz über das Tor setzte (79.). Sechs Minuten vor dem Ende belohnte schließlich Romano Schmid den starken Bremer Auftritt: Nach einer Hereingabe von Weiser traf er traumhaft per Schlenzer ins lange Eck zur Entscheidung (84.) – das Weserstadion verwandelte sich in ein Tollhaus. Die Gäste konnten sich von diesem Nackenschlag nicht mehr erholen, und so blieb es beim hochverdienten 2:0-Heimerfolg für das Team von Trainer Ole Werner. Auf die Bremer wartet nun eine lange Woche bis zum nächsten Bundesliga-Spiel: Erst am kommenden Sonntag (13. April, 15.30 Uhr) treten die Grün-Weißen auswärts beim VfB Stuttgart an. (bvo)
SV Werder Bremen: Zetterer – Stark, Friedl, Pieper (65. Jung) – Weiser, Lynen (87. Bittencourt), Stage, Agu – Schmid (90+2. Topp), Ducksch (65. Njinmah), Burke (65. Grüll)
Weiter mit dem Liveticker:
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Erlösender Bremer Heimsieg nach Schmid-Gala!
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20.29 Uhr: Damit verabschiedet sich der Ticker-Mann, die Kollegen übernehmen. Alles zu Spiel lest ihr auf deichstube.de und in unseren Print-Produkten. Wir lesen uns das nächste Mal, wenn Werder nächstes Wochenende gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr). Bis dahin!
20.28 Uhr: Werder Bremen ist wieder in mittelbarer Schlagweite der Europapokal-Plätze! Das liegt an dem völlig verdienten 2:0 (1:0)-Heimsieg der Bremer Fußballer gegen die drittplatzierte Eintracht aus Frankfurt. In einer zunächst mit wenig Spielfluss ausgestatteten ersten Halbzeit gab Werder zunächst die etwas bessere Figur ab, traf unter anderem nach einem abgefälschten Schuss von Romano Schmid die Querlatte (25.). Oliver Burke war es schließlich, der eine der vielen Ecken am Fünfmeterraum ins kurze Eck köpfte (28.) und damit eine spielerisch gute Leistung belohnte, an der Werder auch in Durchgang 2 anknüpfen sollte – beinahe zählbar in Person von Marvin Ducksch, der einen eklatanten Fehler der Frankfurter aber freistehend nicht zum zweiten Tor nutzte (48.). In der Folge hatte Weiser für weiterhin gute Bremer die Chance auf die Entscheidung (79.), die dann aber erst in der 84. Minute fallen sollte: Der Vorbereiter des ersten Treffers, Schmid, schlenzte einen Querpass von Mitchell Weiser traumhaft ins lange Eck. Der Sieg war ein völlig verdienter nach einer starken Heim-Darbietung der Bremer. Damit sind es vorerst nur noch vier Punkte bis Europa. Ganz unmöglich ist das nicht.
20.27 Uhr: Und ereignisarm enden die letzten Minuten! Werder gewinnt verdient mit 2:0 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt!
90.+2: Der Mann des Tages hat auch Feierabend: Schmid verlässt unter Beifall den Platz und klatscht mit Topp ab.
90. Min: Mit Beginn der fünfminütigen Nachspielzeit sieht Batshuayi ebenfalls die Gelben Karton.
89. Min: Bittencourt sieht die Gelbe Karte.
87. Min: Dicker Bock von Schmid, der einen Rückpass genau in die Füße eines Frankfurters schießt. Am Fünfer macht sich Zetterer ganz groß und treibt den Stürmer so weg vom Tor! Glück gehabt!
86. Min: Wechsel bei Werder: Lynen verlässt den Platz, Bittencourt betritt ihn.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Traumtor! Romano Schmid erlöst das Weserstadion!
84. Min: Stage treibt den Ball durchs Mittelfeld und gibt dann rechts raus auf Weiser. Der bringt den Ball scharf in den Rücken der Abwehr, wo Njinmah bereits den Treffer erzielen muss, aber ein paar Meter vor dem Tor ein Luftloch schlägt. Dadurch gelangt der Ball zu Schmid links im Strafraum, der ihn annimmt, sich vorlegt und dann rechts in die Ecke schlenzt! Toller Treffer!
84. Min: TOOOOOOR für Werder! Da ist das 2:0, Schmid erlöst das Weserstadion!
82. Min: Noch ein Frankfurter Wechsel: Götze geht, Matanovic kommt.
81. Min: Agu wieder mit Tempo, dringt links in den Strafraum ein, stolpert aber und fällt. Im Anschluss sieht Skhiri die Gelbe Karte, weil er gemeckert hatte, vermutlich über eine vermeintliches Rückpassvergehens Zetterers.
80. Min: Im Gegenzug hat Ekitiké zunächst die Chance am Fünfer, wird aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen.
79. Min: Weiser verpasst die Vorentscheidung! Agu treibt das Spiel über die linke Seite an, legt sich den Ball am Strafraumeck auf den rechten Fuß und flankt auf Weiser rechts am Fünfer. Der nimmt den Ball runter und nagelt ihn aus kurzer Distanz in Richtung Tor – drüber! Schade!
77. Min: Stage wird derzeit behandelt, aber es wird wohl weitergehen bei ihm.
76. Min: Auf der anderen Spielfeldseite probiert es Kristensen mal mit eine Schuss aus 22 Metern halbrechts – drüber.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Die Schlussphase bricht an – hält die Bremer Führung?
75. Min: Ein Befreiungsschlag von Agu leitet den nächsten Bremer Konter über links und über Schmid ein. Der wackelt nach innen und verlagert das Spiel auf die rechte Seite. Grüll bekommt am Sechzehner den Ball, schießt aber mit seiner Flanke seinen Gegenspieler an. Chance vertan.
73. Min: Kaua Santos unsicher! Eine Rechtsflanke bekommen seine Vorderleute nicht geklärt, und der Brasilianer geht am Fünfmeterraum nicht energisch genug zum Ball, sodass Grüll dazwischenspritzen kann, aber dann doch noch gestellt wird und nicht zum Abschluss kommt.
71. Min: Ist das ärgerlich! Erst holt sich Grüll mit klasse Einsatz einen Ball tief in der gegnerischen Hälfte und spielt dann einen nicht ganz genauen Ball auf Schmid an die linke Seitenlinie. Den bekommt der Österreicher zwar, hat dann aber zu viel Schwung, strauchelt außerhalb des grünen Rasens und schafft es auch nicht, sich direkt aufzurappeln, da er sofort ein zweites Mal ausrutscht.
70. Min: Doppelwechsel bei der Eintracht: Chaibi und Höjlund sind dabei, Bahoya und Larsson haben Feierabend.
69. Min: Das Spiel verlagert sich ein wenig ins Mittelfeld.
65. Min: Ole Werner wechselt direkt dreifach: Ducksch, Burke und der angeschlagene Pieper verlassen den Platz. Dafür spielen nun Njinmah, Grüll und Jung mit.
64. Min: Und direkt die erste Aktion von Kristensen sieht unglücklich aus und bringt Schmid ins Spiel, der links in den Strafraum eindringt, statt des Abschlusses aber einen Querpass versucht, den die Frankfurter Abwehr klären kann. Agu bekommt den Abpraller, legt ab auf Burke, dessen Abschluss aus 18 Metern übers Tor fliegt.
63. Min: Die Gäste wechseln: Dino Toppmöller schickt Kristensen aufs Feld und nimmt Collins runter.
63. Min: Der fällige und kurz ausgeführte Freistoß landet in Form eines Hebers von Larsson auf Theate im Toraus.
62. Min: Frankfurt setzt sich derzeit in der Bremer Hälfte fest. Seinen Anteil daran hat Weiser mit seinem Foul an Götze auf der linken Seite.
61. Min: Larsson bedient Batshuayi am Fünfer, der kann den Ball aber nicht kontrollieren.
60. Min: Siebert geht mit Stage in den Dialog, der im Mittelfeld Götze gefoult hatte. Am Ende der sehr sachlichen Unterredung bekommt Stage die Gelbe Karte.
59. Min: Er visiert die linke Ecke an, jagt das Spielgerät aber etwa zwei Meter am Tor vorbei.
58. Min: Friedl foult links vor dem Sechzehner, 19 Meter vor dem Tor. Eine gefährliche Freistoßsituation, Ekitiké steht bereit.
56. Min: Wieder arbeiten sich Ducksch und Burke vorne in den Strafraum. Letzterer kommt zum Abschluss, wird von Theate aber geblockt.
55. Min: Schmid steckt durch auf Stage, der links bereits der Abwehr enteilt ist, aber aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen wird. Die Wiederholung zeigt: Das war eine Fehlentscheidung.
54. Min: Frankfurt kann die Ecke klären, aber Burke hält den Angriff rechts am Leben. Über Agu landet der Ball links bei Schmid, der ein bisschen Platz hat und dann einen ganz feinen Außenristpass auf den freien Stage an den Fünfer spielt. Der kann den schwierig zu nehmenden Ball aber nicht verarbeiten, Kaua Santos ist dazwischen.
53. Min: Schmid holt mit cleverem Körpereinsatz gegen den deutlich größeren Theate einen Eckball links raus.
52. Min: Der nächste Bremer Konter rollt über Ducksch, der Burke einsetzen möchte, aber der Pass ist ein kleines bisschen zu kurz, sodass Frankfurt klären kann. Schade!
49. Min: Larsson probiert es auf Frankfurter Seite mal mit einem Verlegenheitsschüsschen, das links am Tor vorbeirollt.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Außennetz! Marvin Ducksch vergibt Hundertprozentige!
47. Min: Das MUSS das 2:0 sein! Burke setzt Collins unter Druck, der einen furchtbaren Rückpass spielt genau in den Lauf von Ducksch, der ganz alleine halbrechts aufs Tor zuläuft und dann den herauseilenden Kaua Santos überlupfen möchte. Das schafft er auch, aber der Ball rollt nichts ins Tor, sondern nur ans rechte Außennetz! Da wird Ducksch heute Nacht sicher noch von träumen – wenn er denn einschlafen kann!
46. Min: Jetzt gibt Schiri Siebert die Partie frei!
19.37 Uhr: Das gibt es Zeit, den ersten Wechsel zu vermelden: Tuta spielt auf Frankfurter Seite nicht mehr mit, Batshuayi nun auf dem Feld.
19.35 Uhr: Der Wiederanpfiff verzögert sich etwas, weil die Frankfurter Pyrotechnik zünden und dichter Rauch über das Spielfeld wabert.
19.33 Uhr: Die Teams kehren zurück auf den Platz. Gleich geht es weiter.
19.20 Uhr: In einer zunächst ausgeglichenen Partie waren es Standards, die die Szenerie prägten. Wirklich gefährlich wurde Werder allerdings in der ersten knappen halben Stunde nur durch einen Lattenkracher von Schmid (25.). Drei Minuten später aber war es Oliver Burke, der eine Romano-Schmid-Ecke mit dem Kopf zur 1:0-Führung ins kurze Eck wuchtet (28.). In der Folge kam Werder mehr und mehr auf, setzte Frankfurt unter Druck, kam jedoch zu keiner wirklich nennenswerten Torchance mehr. Trotzdem: Der Auftritt der Elf von Ole Werner gefällt bislang gegen den Drittplatzierten aus Frankfurt!
19.17 Uhr: ... war es mit der ersten Halbzeit! Werder nimmt dank Oliver Burke eine 1:0-Führung mit in die Kabine!
45.+1: Mal ein kleines Highlight der Frankfurter, die die Ecke klären und kontern. Ekitiké geht ins Laufduell mit Pieper, der richtigerweise das Foul zieht und dafür die Gelbe Karte sieht. Und ...
45. Min: Das ist einfach stark: Werder spielt das links erst ganz gemächlich und zieht dann das Tempo an. Lynen spielt einen super Ball in die Spitze auf Burke, der rechts rausgibt auf Weiser, der mit seiner Hereingabe die nächste Ecke für Werder rausholt.
44. Min: Die Eintracht kommt einfach nicht ins Spiel. Stattdessen wieder Werder: Im Mittelfeld erobert Stage den Ball und spielt dann einen klasse Ball rechts raus auf Schmid. Der zieht nach innen und will dann Ducksch einsetzen, aber der Außenristpass kommt nicht an.
42. Min: Werder behält den Fuß auf dem Gaspedal und wirkt in dieser Phase sehr zielstrebig. Der nächste Beweis: Ducksch nimmt einen hohen Ball 20 Meter vor dem Tor mit der Brust runter und schließt direkt ab. Wirklich gefährlich ist der Schuss zwar nicht, aber er zeigt: Frankfurt steht hier derzeit etwas unter Druck.
38. Min: Ducksch und Burke erarbeiten sich im Mittelfeld einen Ball und spielen dann einen Doppelpass, der den Schotten rechts ins Eins-gegen-eins schickt. Burke hebt den Kopf, sieht auf der gegenüberliegenden Feldseite freie Mitspieler, verpatzt dann aber den Seitenwechsel und flankt genau auf Kaua Santos. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
35. Min: Der folgende Freistoß landet in den Armen von Frankfurts brasilianischem Keeper.
34. Min: TutaKoch sieht die Gelbe Karte, weil er nach einem gefährlichen Angriff, der mit einem Foul von Koch an Schmid 30 Meter halbrechts vor dem Tor endet, den Ball wegschießt.
30. Min: Die wird am Ansatz gefährlich – aber nicht für Werder: Die Bremer klären den Ball und bringen damit Torschützen Burke ins Spiel, der ins Laufduell geht mit Collins. Der Eintracht-Verteidiger bleibt knapp Sieger.
29. Min: Auf der Gegenseite erhält Frankfurt die nächste Ecke.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Tooor! Olver Burke belohnt offensive Bremer!
28. Min: Natürlich war es ein Standard: Die Ecke von links bringt Schmid auf den zweiten Pfosten. Dort steht Oliver Burke mutterseelenallein und köpft aus sieben Metern und relativ spitzem Winkel wuchtig in die kurze Ecke. Klasse gemacht vom Schotten!
28. Min: TOOOOOOR für Werder! Oliver Burke trifft nach einer Ecke zum 1:0!
25. Min: Latte! Werder fast mit der Führung! Rechts initiiert Weiser mit einer klasse Einzelaktion einen Angriff, der über Schmid auf die linke Seite kommt. Agu will den Ball an den Fünfer heben, wo er jedoch herausgeköpft wird – aber genau auf den Fuß von Schmid, der per Dropkick zentral aufs Tor nagelt. Stage hält noch die Birne in den Schuss, der Ball erhält eine fiese Flugkurve und klatscht über dem verdutzten Kaua Santos an den Querbalken!
21. Min: Und auch nach der Ecke brennt es im Bremer Fünfmeterraum! Es sind gleich mehrere Beine im Spiel, die da im Fünfer nach der Kugel stochern, am Ende schaffen es die Hausherren aber, den Ball aus der gefährlichen Zone zu befördern.
20. Min: Der Ballverlust bringt Ekitiké ins Spiel der links in den Strafraum geschickt wird und flach aufs lange Eck zielt. Pieper ist noch dran, deshalb geht der Ball knapp am Pfosten vorbei. Es gibt Ecke.
20. Min: Immerhin mal ein kleines Highlight: Weiser tunnelt seinen Gegenspieler, verliert aber den Ball dabei.
17. Min: Direkt die nächste Ecke Frankfurt, diesmal von links.
17. Min: Und genau damit machen wir jetzt auch wieder weiter: Ecke von der Eintracht von der rechten Seite.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Jens Stage köpft drüber, Marco Friedl prüft Kaua Santos
16. Min: Gerne würden wir euch ein paar schön vorgetragene Spielzüge vor euer geistiges Auge malen, aber derzeit prägen eher ruhende Bälle die Partie.
14. Min: Die Hereingabe von Ducksch bekommt Frankfurt zunächst geklärt, aber aus dem Hintergrund rauscht Friedl heran und zieht aus 20 Metern ansatzlos flach ab. Kaua Santos ist flott unten und hält.
14. Min: Nächster Freistoß für Werder aus dem linken Halbfeld.
12. Min: Die wird gefährlich, aber nur, weil Zetterer den scharf und dicht vors Tor getretenen Ball fausten will, aber nicht trifft! Aber: Schiedsrichter Siebert hat ein Foul erkannt.
12. Min: Es bleibt ein Spiel der Standards: Jetzt ist wieder Frankfurt an der Reihe, diesmal von links.
10. Min: Der Eckball von Ducksch kommt nicht schlecht und findet zehn Meter zentral vor dem Tor Stage, der ihn über das Tor drückt.
10. Min: Ducksch erläuft einen abgefälschten Steilpass, könnte ihn reinbringen, holt aber rechts lieber eine Ecke raus.
8. Min: Werder klärt und übersteht auch die zweite Welle.
7. Min: Der erste offensive Vorstoß der Gäste wird mit einem Eckball auf der rechten Seite belohnt.
5. Min: Burke treibt das Spiel über die linke Seite an, legt sich den Ball auf den rechten Fuß und sucht am Sechzehner einen Mitspieler. Die Idee ist gut, der Pass an sich auch, aber die Frankfurter Abwehr passt auf und geht dazwischen.
3. Min: Die Ecke kommt scharf auf den kurzen Pfosten, wird aber geklärt.
3. Min: Agu und Schmid holen gemeinsam links den ersten Bremer Eckball raus.
2. Min: Den bringt Ducksch von links nach rechts in den Strafraum, wo Stage ihn in die Mitte an den Fünfer köpft. Dort steigt Stark hoch, wird aber Kaua Santos rustikal, aber fair abgeräumt.
1. Min: Werder versucht sich direkt im ersten Anlauf mit einer Offensivaktion. An deren Ende wird Schmid gefoult, es gibt Freistoß aus dem Halbfeld.
1. Min: Anpfiff im Weserstadion!
18.29 Uhr: Die Kapitäne Friedl und Koch stehen bei Schiri Daniel Siebert zur Seitenwahl. Der erhält übrigens an den Linien Unterstützung von Jan Seidel und Rafael Foltyn, Vierter Offizieller ist Florian Heft. Benjamin Cortus und sein Assistent Markus Häcker schauen in Köln genauer hin.
18.28 Uhr: ... und da kommen sie!
18.27 Uhr: Die Teams stehen im Spielertunnel bereit.
18.25 Uhr: Dort hat sich Frankfurt derzeit festgebissen – Champions-League-Platz 3 bleibt der Eintracht auch nach diesem Wochenende erhalten. Der Vorsprung auf Leipzig auf dem Europa-League-Platz beträgt derzeit drei Punkte, bis zu den nicht-europäischen Plätzen sind es sechs Punkte, wobei Gladbach noch spielt.
18.20 Uhr: Nachdem die meisten Partien dieses 28. Spieltags in der Fußball-Bundesliga bereits gespielt sind, wird klarer, was für Werder tabellarisch heute drin ist. Die Antwort ist simpel und dieselbe wie in den vergangenen Wochen: nicht viel. Mit aktuell 36 Punkten und 14 Punkten Abstand dürfte der Abstieg bei noch sechs ausstehenden Spielen der Konkurrenz von unten kein Thema mehr sein. Dann wäre rechnerisch auch nur noch der Relegationsplatz möglich, aber dafür müssten schon ganz, ganz, ganz viele Dinge schieflaufen. Überholt werden kann Werder an diesem Wochenende nicht, könnte seinerseits mit einem Sieg an Wolfsburg und eventuell Augsburg vorbeiziehen. Vier Punkte wären es dann – Stand: jetzt – bis nach Europa.
18.13 Uhr: In der jüngeren Vergangenheit allerdings hat Werder diese Bilanz nicht gerade positiv für sich gestalten können: Nicht nur das Hinspiel ging verloren (0:1), aus den vier Partien davor holte Bremen ebenfalls nur zwei Punkte. Der jüngste Heimsieg gegen die Eintracht datiert aus dem Februar 2021, damals drehten die Grün-Weißen einen 0:1-Rückstand – Torschütze für die Eintracht übrigens André Silva – nach Toren von Gebre Selassie und Josh Sargent in ein 2:1.
18.11 Uhr: Es folgt der Blick auf die gemeinsame Historie beider Vereine. Da stehen 115 Pflichtspiele in den Geschichtsbüchern – mit nahezu ausgeglichener Bilanz: 45 Spiele gewann die Eintracht, Werder holte nur einen Sieg weniger. Die restlichen 26 Begegnungen fanden keinen Sieger.
18.05 Uhr: Der Bremer Übungsleiter adelt zum Abschluss seiner Statements noch seinen Kapitän Marco Friedl. Der gebe der Mannschaft Ruhe und Klarheit in den Abläufen. Auch deshalb sei es „wichtig für uns, dass er wieder da ist“.
18.01 Uhr: Werner weiter: „Für uns ist es wichtig, in der Spur zu bleiben.“ Keine leichte Aufgabe gegen Frankfurter, deren Mittelfeld ein „sehr, sehr hohes Tempo hat“. Deshalb sei es wichtig, dass seine Spieler auf der richtigen Höhe stünden „und nicht allzu viele Fehler im eigenen Ballbesitz zu machen“.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Ole Werner will „von Aufgabe zu Aufgabe schauen“
17.58 Uhr: Auch Werder-Trainer Ole Werner kommt zu Wort: „Wir müssen von Aufgabe zu Aufgabe schauen, hier wird immer schnell von Europa gesprochen, aber ich glaube, wir müssen ein bisschen die Kirche im Dorf lassen nach den Leistungen, die wir die letzten Wochen gezeigt haben.“
17.50 Uhr: Werder-Sportchef Clemens Fritz spricht bei Sky über den Kader für die neue Saison: „Wir brauchen Veränderungen, wir wollen eine gewisse Dynamik im Kader haben. Wir sind am Arbeiten und schauen uns um, was möglich ist.“ Die jetzige Mannschaft sei aber auch stark: „Wir haben einen hohen Konkurrenzkampf innerhalb unserer Mannschaft. Wichtig ist, dass sich jeder Spieler bestmöglich einbringt.“
17.48 Uhr: Im Hinspiel erzielte Mario Götze den goldenen Treffer zum 1:0-Sieg der Frankfurter. Ohnehin erzielte der Weltmeister von 2014 gegen kein anderes Team so viele Bundesliga-Tore wie gegen Werder (acht). Er verlor obendrein nur eines seiner 19 Bundesliga-Spiele gegen Bremen. Heute dann bitte gerne das zweite, danke!
17.46 Uhr: Die Bremer wollen heute ihre maue Heimbilanz in 2025 aufpolieren: Werder hat in der Bundesliga sechs Heimspiele im neuen Jahr bestritten – die Bilanz ist negativ: ein Sieg gegen Mainz, ein Remis gegen Heidenheim und gleich vier Heimniederlagen.
17.40 Uhr: Damit beginnt Werder mit der gleichen Startelf wie beim überzeugenden 3:0-Sieg in Kiel. Zum ersten Mal im Kalenderjahr 2025 spielt der SVW damit in zwei aufeinanderfolgenden Partien mit derselben Anfangsformation.
17.33 Uhr: Romano Schmid am Sky-Mikro über die heutige Partie: „Es wird absolut Zeit für einen Heimsieg. Die Leistung in Kiel war solide, deswegen sollten wir heute mit breiter Brust auftreten.“ Was dafür zu tun ist? „Die brutale Schnelligkeit von denen zu unterbinden. Das ist Frankfurts größte Waffe, die gilt es heute zu unterbinden.“
17.26 Uhr: Auf der SGE-Bank nehmen zunächst folgende Spieler Platz: Grahl, Amenda, Kristensen, Nkounkou, Höjlund, Chaibi, Dahoud, Matanovic, Batshuayi.
17.24 Uhr: Und diese Aufstellung schicken die Gäste um Trainer Dino Toppmöller gegen den SVW ins Rennen: Kaua Santos - Collins, Koch, Theate, Brown - Larsson, Tuta - Götze, Skhiri, Bahoya - Ekitiké.
17.23 Uhr: Auf der Bank sitzen: Backhaus, Jung, Köhn, Malatini, Bittencourt, Silva, Njinmah, Grüll, Topp. Damit fehlen Issa Kaboré und Skelly Alvero zum zweiten bzw. dritten Mal in Folge aus Leistungsgründen im Spieltagskader der Grün-Weißen. Außerdem nicht dabei: Milos Veljkovic (Wadenprobleme) und Patrice Covic.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Die Aufstellungen sind da!
17.20 Uhr: Moin aus der DeichStube und Willkommen zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt! Und da ist auch schon die Startelf des SV Werder Bremen! Folgende Elf schickt Ole Werner gegen die SGE ins Rennen: Zetterer - Stark, Friedl, Pieper - Weiser, Lynen, Agu - Stage, Schmid - Ducksch, Burke.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 18.30 Uhr, der Liveticker zur Partie des 28. Spieltags startet hier gegen 17.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Wie die Ole Werner-Elf gegen Eintracht Frankfurt die Heimschwäche beenden und Werder Bremen-Schreck Mario Götze stoppen will
Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) auf Eintracht Frankfurt und will seine Heimschwäche beenden! Der Vorbericht!
Bremen – Ende Januar hatte es mal geklappt. Unmittelbar vor dem Jahreswechsel auch. Und Anfang November ebenfalls. Doch damit hatte es sich auch schon. Mehr Heimsiege gab es für die Fans des SV Werder Bremen in dieser Bundesliga-Saison bislang nicht zu bestaunen. Vier Unentschieden kamen zusätzlich noch zusammen, aber mit den 13 Punkten vor eigenem Anhang ist niemand so richtig zufrieden. „Unsere Heimbilanz wurmt uns“, betont auch Peter Niemeyer als Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube. „Die Bedingungen im eigenen Stadion sind hervorragend, um erfolgreich zu sein. Umso mehr wollen wir nun unseren Fans zuhause eine Leistung wie in Kiel zeigen.“ Nur steht der Gegner dieses Mal nicht am Tabellenende, sondern heißt Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) und ist aktuell Dritter des Klassements.
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Trainer Ole Werner fordert „Lockerheit und Siegeswillen“
Bei der Ursachenforschung für die Heimschwäche wird fleißig gerätselt. Leonardo Bittencourt meinte im Interview mit der DeichStube unter der Woche etwa, „dass wir zu Hause teilweise gehemmter sind. Es ist echt laut im Weserstadion, positiv wie negativ“. Eine Drucksituation, mit der erst einmal umgegangen werden müsse. „Zu Hause will man schon noch mal mehr zeigen und ist auch von der Veranlagung des Gegners her häufiger in der Verantwortung, das Spiel zu machen. Das ist ein Anhaltspunkt, den man für uns haben kann“, meint Ole Werner. „Wir machen uns natürlich ohnehin den Druck, jedes Spiel gewinnen zu wollen, aber zu Hause ist dieser Anspruch nochmal größer.“ Und der Coach des SV Werder Bremen gibt vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (live im TV) zu: „Bisher haben wir es nicht geschafft, diesem Anspruch gerecht zu werden. Aber wir haben ja noch ein paar Spiele, um das zu korrigieren und die gleiche Lockerheit samt Siegeswillen der Auswärtsspiele auf unsere Heimspiele zu übertragen.“
Im Duell mit den Hessen bietet sich dazu jetzt die nächste Gelegenheit. Doch Werder Bremen ist gewarnt. „Allen ist bewusst, dass mit Frankfurt eine Mannschaft kommt, die über große individuelle Qualität verfügt und ganz anders in der Tabelle dasteht als Kiel“, sagt Ole Werner. „Sie sind sehr variabel im Ballbesitz, das macht es für uns nicht einfach im Defensivverhalten. Das wird eine große Aufgabe für uns.“ Und dann gibt es da ja noch einen gewissen Mario Götze. Der WM-Held von 2014 hat eine gnadenlos gute Statistik gegen Werder vorzuweisen. Im Laufe seiner Karriere hat der offensive Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt bislang 19 Bundesligapartien gegen die Bremer absolviert und lediglich eines davon verloren. Darüber hinaus erzielte der inzwischen 32-Jährige schon acht Tore gegen die Hanseaten – darunter auch den 1:0-Siegtreffer aus dem Vergleich in der Hinrunde. „Das ist eine ganz gute Bilanz, das gebe ich gerne zu“, meint Werner schmunzelnd. „Es ist aber nicht nur ein einziger Spieler, der das Spiel macht.“ Und überhaupt gelte: „Wie es mit Bilanzen so ist – die Wahrscheinlichkeit ist irgendwann groß, dass es auch mal in die andere Richtung geht.“
Werder Bremen im Live-Ticker gegen Eintracht Frankfurt: Trainer Ole Werner will „noch so viele Punkte wie möglich holen“
Womöglich schon am Samstagabend, wenn am Osterdeich das Flutlicht erstrahlt. Der 28. Spieltag geht dann über die Bühne – und damit beginnt endgültig eine Phase, in der laut Werner Jahr für Jahr „Dinge entschieden“ werden. Doch was entscheidet sich angesichts von Rang zwölf und 36 Zählern für Werder überhaupt noch? „Das wird an uns liegen“, betont der Trainer des SV Werder Bremen. „Wir haben zunächst einmal so viele Punkte gesammelt, wie wir das seit unserem Aufstieg zu diesem Zeitpunkt noch nie geschafft haben.“ Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte das, was sich in der Vorweihnachtszeit abgespielt hat – allerdings erst nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Seinerzeit schaufelten die Bremer gegen Stuttgart (2:2), Bochum (1:0), St. Pauli (2:0) und Union Berlin (4:1) zehn Zähler auf ihr Konto. Allesamt Vereine, die logischerweise auch nun direkt hintereinander auf Werder warten. Ole Werner erklärt deshalb: „Wir wollen jetzt wie in der Hinrunde im Schlussspurt da sein, noch so viele Punkte wie möglich holen.“
Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt - Ole Werner: „Der Sieg in Kiel hat den Spielern neues Selbstvertrauen gegeben“
Damit in dieser Saison vielleicht doch noch etwas mehr geht. „Erst einmal ist es unsere Aufgabe, unser erstes Saisonziel so schnell wie möglich zu erreichen“, sagt Ole Werner und meint damit die 40-Zähler-Marke, die zeitnah übersprungen werden soll. Intern hat sich das Team noch ein neues, zusätzliches Ziel gesetzt, schweigt sich darüber aber aus und will es öffentlich nicht konkretisieren. „Welche Grenzen uns bei den Punkten gesetzt sind, das liegt bei uns und in der Art und Weise, wie wir in die letzten Saisonspiele gehen“, sagt der Chefcoach des SV Werder Bremen vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt nur.
Vor knapp drei Wochen stand seine Mannschaft schon einmal an einem ganz ähnlichen Punkt. Mit einem eindrucksvollen Sieg beim amtierenden deutschen Meister aus Leverkusen hatte sich Werder Bremen zurückgemeldet, wähnten sich wieder in der Erfolgsspur – und vergeigten dann prompt das Heimspiel gegen Mönchengladbach (2:4). „Wir wollen den Schwung diesmal mitnehmen, anders als nach dem Sieg in Leverkusen“, unterstreicht Peter Niemeyer. „Eintracht Frankfurt ist jedoch eine sehr starke Mannschaft, deshalb müssen wir von der ersten Minute an hochkonzentriert sein und wieder an unsere Leistungsgrenze gehen.“ Und der 41-Jährige schiebt hinterher: „Der Sieg in Kiel hat den Spielern neues Selbstvertrauen gegeben.“ (mbü)
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