Werder in Zahlen
Kampfschwein Delaney, Pferdelunge Eggestein, Oktopus Pavlenka - das tierisch gute Zahlenwerk, Teil 2
Bremen - Thomas Delaney ist das Kampfschwein im Team, Maximilian Eggestein hat eine Pferdelunge und Jiri Pavlenka ist der Oktopus mit den acht Tentakeln für 126 gehaltene Schüsse – um zu diesen tierischen Ergebnissen zu kommen, musste Werder Bremen in der Bundesliga 34 Spiele aktivieren.
Am Ende steht eine Saison, die reichlich Zahlenwerk ausgespuckt hat. Hier ist Teil zwei unserer Auswahl:
82 Fouls gehen auf das Konto von Mittelfeldspieler Thomas Delaney – kein anderer Spieler hat häufiger Foul gespielt als er. Setzt man jedoch die Anzahl in Relation zur Spielzeit, liegt der Däne mit durchschnittlich 2,49 Fouls pro 90 Minuten nur auf Platz 13 des Bundesliga-Rankings. An der Spitze steht trotzdem ein Bremer. Ishak Belfodil langte mit 3,98 Fouls pro 90 Minuten so oft hin wie kein anderer. Total kommt er auf 64 Fouls in 1446 Spielminuten. Delaney hat für seine 82 Vergehen 2 962 Minuten Zeit gebraucht.
(Quelle: ligainsider.de)
95 Tacklings – auch in diesem Bereich ist Delaney bei Werder auf Platz eins. Die Erfolgsquote ist dabei mit 62,1 Prozent mehr als ordentlich. Dicht auf liegt bei den „Grätschen“ Delaneys Nebenmann Maximilian Eggestein. 94 Tacklings waren es bei ihm (Erfolgsquote 53,2 Prozent). Bester Tackler im Team ist übrigens Ludwig Augustinsson. Wenn er zur Grätsche ansetzt, ist er in 63,2 Prozent der Versuche auch erfolgreich. Am schlechtesten schneidet in dieser Rubrik Zlatko Junuzovic mit 41,1 Prozent ab.
(Quelle: ligainsider.de)
117,2 Kilometer haben die Profis des SV Werder pro Bundesliga-Spiel zurückgelegt. Das bringt ihnen in der Statistik der laufstärksten Teams einen Platz im oberen Drittel ein – Rang sechs. Dass die zurückgelegten Kilometer aber nichts über Erfolg und Misserfolg aussagen, belegt dieser Vergleich: Der SC Freiburg ist mit 119,3 Kilometern/Spiel am meisten geflitzt (und beinahe abgestiegen), die Spieler des FC Bayern liefen mit 112,3 Kilometern am wenigsten (und wurden souverän Meister).
(Quelle: sportschau.de)
126 Bälle wehrte Torwart Jiri Pavlenka in 34 Spieltagen ab – das entspricht einer Quote von 72,8 Prozent gehaltener Schüsse. Das verdient besondere Anerkennung, denn kein anderer Torhüter erreicht diese Zahlen. Ron-Robert Zieler ist 118 gehaltenen Bällen und 72,4 Prozent Erfolgsquote die Nummer zwei hinter Pavlenka, der seinen Kasten in acht Partien sauber hielt (Platz acht im Bundesliga-Vergleich).
(Quelle: ligainsider.de)
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— DeichStube (@DeichStube) 16. April 2018
383,3 Kilometer legte Maximilian Eggestein in der Saison auf dem Platz zurück und ist damit der Dauerläufer Nummer eins unter allen Bundesliga-Profis. Der 21-Jährige war auch der erste Spieler der Saison, der in einer Partie die 14-Kilometer-Marke knackte. Beim 0:1 in Leverkusen spulte er 14,01 Kilometer ab. In der Hitliste der laufstärksten Spieler der Liga folgt Thomas Delaney mit 377 Kilometer übrigens auf Platz drei, Theodor Gebre Selassie taucht mit 349,1 Kilometern als dritter Bremer in den Top 10 auf.
(Quelle: bundesliga.de)
486 - diese Zahl gibt Auskunft darüber, wer bei Werder Zweikampflustigste war. Es ist – wenig überraschend – Thomas Delaney. 486mal ging der Mittelfeldspieler in das Duell Mann gegen Mann, immerhin knapp mehr als die Hälfte davon gewann er auch (54,5 Prozent).
(Quelle: ligainsider.de)
1485 Verletzungstage sind im 30 Spieler umfassenden Kader des SV Werder in der Saison zusammengekommen. Das klingt happig, relativiert sich aber, wenn man auf die Zahlen der anderen Clubs schaut. Eintracht Frankfurt liegt als am meisten gebeutelstes Team bei 1970 Tagen, Mönchengladbach bei 1923 und Borussia Dortmund bei 1818. RB Leipzig beklagte dagegen nur 825 Verletzungstage. Werder liegt als Achter im Mittelfeld. Größter Pechvogel in der Mannschaft war Fin Bartels, der mit seinem Achillessehnenriss bereit seit 200 Tagen pausiert.
(Quelle: fussballverletzungen.com)
696 192 Zuschauer pilgerten in den 17 Heimspielen ins Weserstadion. Das bedeutet im Schnitt einen Besuch von 40 952. Weil wegen polizeilicher Auflagen nicht in jedem Spiel die volle Kapazität von 42 100 Plätzen genutzt werden konnte, spricht Werder selbst von einer Stadion-Auslastung von 98,39 Prozent.
(Quelle: transfermarkt.de)
Hier geht es zum ersten Teil unseres tierisch guten Zahlenwerks
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