Werder-Star wieder bei der Mannschaft
Kruse: Entwarnung auf allen Ebenen
Max Kruse hat für den ersten Wirbel im Trainingslager von Werder Bremen im Zillertal gesorgt. Allerdings mehr bei den Fans als beim Club selbst. Der Stürmer fehlte am Samstagvormittag beim Training, und prompt ging das Gerücht um, er wäre aus dem Zillertal abgereist. Stimmte auch.
Doch schon am Samstagnachmittag war Kruse zurück und übte wieder auf dem Platz. Der Grund für seine zwischenzeitliche Abwesenheit: Eine medizinische Untersuchung, die vor Ort nicht möglich gewesen wäre. Mit einem etwaigen Wechsel des Werder-Stars habe die Aktion dagegen „überhaupt nichts“ zu tun gehabt, erklärte Sportchef Frank Baumann: „Das ist totaler Quatsch.“
Positives Untersuchungsergebnis
Es ging darum, Sicherheit zu gewinnen, dass Kruses nicht näher definierte Beschwerden keine ernsthafte Ursache haben. Und genau diese Info habe die Untersuchung auch gebracht, erklärte Trainer Florian Kohfeldt vor Beginn der Nachmittagseinheit: „Das Ergebnis ist sehr positiv für uns.“ Kruse konnte wieder trainieren – wenn auch nur mit Philipp Bargfrede zusammen in einer Zweiergemeinschaft. Der Rest des Teams ging auf Radtour. Dennoch: Alles sieht bei Kruse nach Entwarnung aus: Kein Blitz-Wechsel, keine Zwangspause.
Bereits am Freitag war der 30-Jährige aus Zell am Ziller abgereist. Werder wollte die laut Baumann schon länger bestehenden Beschwerden seines wertvollsten Spielers abchecken lassen. „Es ist doch klar, dass wir bei ihm nicht einfach ein Auge zudrücken, sondern der Sache auf den Grund gehen wollen“, sagte Kohfeldt: „Für die nötige Diagnostik fehlten uns hier aber die Möglichkeiten.“ Woraus genau Kruses Probleme bestehen, verrieten Trainer und Manager nicht. Auch nicht, wo und von wem sich der 30-Jährige hat untersuchen lassen.