Führung verspielt

Augustinssons Schweden verpassen Big Point gegen den Weltmeister

Am Ende glücklos: Werder-Profi Ludwig Augustinsson musste sich gegen Deutschland mit 1:2 geschlagen geben.
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Am Ende glücklos: Werder-Profi Ludwig Augustinsson musste sich gegen Deutschland mit 1:2 geschlagen geben.

Sotschi - Der Big Point war zum Greifen nahe - am Ende standen Werder-Profi Ludwig Augustinsson (24) und die schwedische Nationalmannschaft nach dem zweiten Vorrundenspieltag bei der WM in Russland dann aber doch mit leeren Händen da.

Gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland setzte es am Samstagabend eine 1:2 (1:0)-Niederlage, bei der Toni Kroos erst in der Nachspielzeit per Freistoß den Siegtreffer besorgte. In Gruppe F haben beide Mannschaften nach dem zweiten Spieltag nun drei Punkte auf dem Konto. Mexiko bringt es auf sechs, Südkorea - Deutschlands Gegner am letzten Vorrundenspieltag - steht noch ohne Zähler da. 

Augustinsson unauffällig

Während des Duells in Sotschi stand Augustinsson über die vollen 90 Minuten als Linksverteidiger auf dem Platz und zeigte eine eher unauffällige Partie. Im Zentrum standen am Samstagabend jedenfalls andere. So zum Beispiel Ola Toivonen, der Stürmer des FC Toulouse, der Schweden in der 32. Minute nicht unverdient mit 1:0 in Führung brachte. Per gefühlvollem Heber überwand der 31-Jährige Torhüter Manuel Neuer und versetzte Deutschland damit in Schockstarre, die bis zum Pausenpfiff anhielt. 

Erst zu Beginn der zweiten Hälfte steigerte sich die Mannschaft von Trainer Joachim Löw merklich - und wurde prompt mit dem 1:1 von Marco Reus belohnt (48.). Nach Vorarbeit von Timo Werner bugsierte der Dortmunder den Ball mit dem Knie über die Linie. 

Danach entwickelte sich die Partie für Schweden und Augustinsson zu einer wahren Abwehrschlacht. Welle um Welle rollte nun auf das Tor des Teams von Coach Janne Andersson zu - das schwedische Bollwerk, es hielt allerdings.

Kroos macht alles klar 

Als Deutschland nach der Gelb-Roten Karte gegen Jerome Boateng (82.) dann in Unterzahl agieren musste, schien der schwedische Big Point allmählich Gestalt anzunehmen. In der Schlussphase ließen erst Mario Gomez und dann Julian Brandt Großchancen für Deutschland liegen. Dann gab es noch einmal Freistoß, den Kroos ins lange Eck zirkelte.

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