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Bremen - Nach der Beurlaubung von Trainer Alexander Nouri bei Werder Bremen appelliert Kapitän Zlatko Junuzovic an die Einstellung der Mannschaft.
„Das Alibi ist weg. Jetzt gibt es für uns Spieler keine Ausreden mehr“, sagte der 30-Jährige in einer Medienrunde am Dienstagmittag. „Ich hoffe, dass jetzt jeder gecheckt hat, in welcher Lage wir uns befinden.“ In der Tabelle stehen die nach zehn Bundesliga-Spielen noch sieglosen Bremer auf Platz 17, einem direkten Abstiegsplatz.
Emotionale Verabschiedung von Nouri
Für Junuzovic kam die Entlassung von Trainer Nouri nach dem 0:3-Debakel gegen den FC Augsburg nicht überraschend: „Das war ein normaler Prozess und leider abzusehen.“ Die Verabschiedung von Nouri sei „sehr emotional“ gewesen - „weil wir Spieler mit für die eklige Situation verantwortlich sind“.
Für Interimstrainer Florian Kohfeldt hat Junuzovic nur lobende Worte übrig. Der bisherige U23-Trainer kenne noch den Abstiegskampf in der Bundesliga aus seiner Zeit als Co-Trainer von Viktor Skripnik. Das sei ein großer Vorteil, findet Junuzovic: „Damals war er ein sehr wichtiger Faktor beim Klassenerhalt.“
Die Mission Nicht-Abstieg beginnt für Kohfeldt und die Profis nun von Neuem. Konkret bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr). Junuzovic: „Für uns zählt jetzt nur noch Frankfurt.“