Mein Hurricane 2019
Mit „The Cure“ auf dem Festival zurück in die eigene Jugend
Worauf ich mich beim Hurricane so richtig freue? Noch vor zehn Jahren hätte ich die Anreise genannt, mit Lambadatanz bis zum Zeltplatz, mit so vielen selbstgebastelten Kostümen, dass die Auswahl des Motivs schwer fiel und skurrilen Campingplatzszenen vom Eifelturm aus Bierdosen bis zum Angelspiel in den Weiten der überfluteten Wiesen.
Das gibt es alles so nicht mehr. Und die Bands? Vor zehn Jahren hätte ich Frank Turner genannt, Bosse, Flogging Molly und Mumford & Sons – bloß: die hat man inzwischen alle gefühlt schon fünf Mal gesehen. Einige Bands habe ich dann aber doch auf der Liste, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen: Jugenderinnerungen mit „The Cure“, die Sprünge von „Zebrahead“, bei denen es heißt, genau im richtigen Moment abzudrücken und musikalisch auf ein Wiedersehen mit Bear‘s Den, Macklemore und die Neuentdeckung Faber.
Und sonst? Auf jeden Fall ein Besuch an „dem gewissen“ Bierstand, dessen lokale Popularität ihm veranstalterseits dieses Jahr den offiziellen Namen „Ständige Vertretung Scheeßel“ einbringen soll. Und natürlich ein Kultbaguette am Stand der „Handbrotzeit“ – aber nur, wenn die Schlange kürzer als 100 Meter ist.
Hurricane-Ticker: Alles News vom Festival im Blick
Info: Mein Hurricane 2019
Unter dem Slogan „Mein Hurricane 2019“ haben sich unsere Autoren im Vorfeld des Festivals Gedanken gemacht, was euch dieses Jahr interessieren könnte. Bands, Begegnungen, Anregungen - inhaltliche Vorgaben gab es nicht. Alle Texte unserer Serie gibt es hier:
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