Wer fuhr bei Rot?
Radfahrerin in Bremen von Lkw angefahren – schwer verletzt
Unfall in der Bremer Überseestadt: Eine Radfahrerin wird von einem Lkw angefahren und schwer verletzt. Frau muss ins Krankenhaus, Lkw-Fahrer unter Schock.
Bremen – Am Freitag, 25. Februar 2022, ereignet sich in der Überseestadt in Bremen ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 08:00 Uhr will eine Radfahrerin auf dem Radweg die große Kreuzung an der Hans-Böckler-Straße mit der Hansestraße überqueren. Bei diesem Versuch wird die Frau frontal von einem Lkw erfasst, der ebenfalls über die Kreuzung fährt. Die Radfahrerin wird zu Boden geschleudert.
Bremen-Überseestadt: Lkw erfasst Radfahrerin frontal – Frau wird schwer verletzt
Doch trug die Frau zum Zeitpunkt des Unfalls wohl einen Fahrradhelm und wurde nach dem Zusammenstoß nicht vom Lkw überrollt. Dennoch erleidet die Radfahrerin schwere Verletzungen und wird unter notärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Lkw-Fahrer wiederum erleidet durch den Unfall einen schweren Schock und wird ebenfalls von den Rettungskräften in einem Rettungswagen betreut. Zwecks Unfallaufnahme und Spurensicherung sperrt die Bremer Polizei den entsprechenden Kreuzungsbereich komplett.
Polizei muss klären, ob Radfahrerin oder Lkw-Fahrer bei Rot gefahren ist
Deshalb kommt es in der Bremer Innenstadt auf den Straßen auch zu einem größeren Verkehrschaos. Noch sei jedoch unklar, ob entweder der Lkw-Fahrer oder die Radfahrerin bei Rot gefahren ist. Mithilfe einer Rotblitzanlage, welche an der Kreuzung installiert ist, erhoffen sich die Polizisten nun weitere Aufschlüsse.
Tags zuvor, am Donnerstagabend, wurde eine 14-jährige Fußgängerin durch einen Linienbus in der Bremer-Neustadt angefahren. Ihre gleichaltrige Freundin hätte sich noch vor dem herannahenden Bus gewarnt, doch habe die Verletzte hierauf nicht reagiert. Sie musste in eine Bremer Klinik eingeliefert werden.
Blaulicht-Meldungen aus Bremen: Besoffener stört Gottesdienst und uriniert im Dom – Streit mit Samuraischwert
Ebenfalls in Bremen musste die Polizei einen eskalierten Streit zwischen zwei Männern unterbinden, bei dem auch eine Machete und ein Samuraischwert zum Einsatz gekommen waren. Darüber hinaus stellten die Polizisten fest, dass Alkohol im Spiel war. Es wurden Strafanzeigen ausgestellt und auch ein Platzverweis.
Im Bremer St.-Petri-Dom wiederum sorgte ein betrunkener Randalierer für reichlich Aufruhr. Der Mann störte den Gottesdienst durch unpassendes Applaudieren, urinierte gegen eine Säule und bedrohte einen Kirchenmitarbeiter mit einer Waffe, die täuschend echt aussah.
Randalierer wird im Restaurantwagen zur Polizeiwache geschoben – Attacke in Bremer Bahnhofsvorstadt
Ähnlich kurios liest sich die Geschichte eines Randalierers im Bremer Hauptbahnhof, der die Bundespolizei störte und sich weigerte, mit zur Wache zu kommen. Er ließ sich auf den Boden fallen und konnte wegen seiner Körperfülle nicht getragen werden. Letztendlich wurde der Mann im Restaurantwagen zur Wache geschoben.
Darüber hinaus attackierte eine Gruppe aus drei Männern drei weitere Männer in der Bremer Bahnhofsvorstadt. Dabei kamen Pfefferspray sowie ein Messer zum Einsatz. Die Polizei konnte zwei der drei Täter stellen und mit aufs Revier nehmen. Doch vor allem ein 25-Jähriger sollte massiven Widerstand leisten, schlug und tritt um sich und versuchte gar die Beamten zu bespucken. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.