Prachtbauten
In dieser niedersächsischen Region stehen sieben Schlösser auf engem Raum
Es gibt sie noch, die Märchenschlösser. In einer Region in Niedersachsen gibt es sogar sieben von ihnen auf engem Raum. Doch nicht nur das macht sie besonders.
Es ist eine ganz besondere Region in Niedersachsen, die viele Urlauber den Atem stocken lässt. Im Weserbergland gibt es nicht nur schöne Wanderwege und eindrucksvolle Natur. Gleich sieben Schlösser gibt es hier zu bestaunen. Und jedes von ihnen ist absolut einzigartig.
Sieben Schlösser in einer Region: Diese Prachtbauten locken ins Weserbergland
Im 9. Jahrhundert wurde beispielsweise das Schloss Corvey als Benediktinerkloster gegründet und ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die barocke Anlage beeindruckt mit ihrer Klosterkirche und dem berühmten karolingischen Westwerk. Heute beherbergt das Schloss ein Museum mit wechselnden Ausstellungen und ist ein beliebter Ort für Konzerte. Besonders reizvoll ist die Lage direkt am Weser-Radweg und der Schiffsanleger vor dem Schloss.
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Seit über 700 Jahren befindet sich Schloss Bückeburg im Weserbergland im Besitz der Fürsten zu Schaumburg-Lippe und gilt als eines der prächtigsten Schlösser Norddeutschlands. Der Große Festsaal, die Schlosskapelle und der Goldene Saal mit aufwendigen Schnitzereien sind besonders sehenswert. In einem Freizeitpark mit großem Schloss in Niedersachsen hat derweil eine riesige neue Attraktion eröffnet.
Hoch über der Weser thront zudem Schloss Fürstenberg, das vor allem für seine Porzellanmanufaktur bekannt ist, heißt es von Reiseland-Niedersachsen. Das Schloss beherbergt ein Museum mit einer bedeutenden Porzellansammlung aus drei Jahrhunderten.
Schlossromantik an der Weser: Diese Orte sind echte Besuchermagneten
Zwischen 1588 und 1613 wurde Schloss Hämelschenburg – das als ein geheimnisvoller Ort in Niedersachsen gilt – als Wasserschloss errichtet und ist ein Hauptwerk der Weserrenaissance. Die Familie von Klencke besitzt die Anlage bis heute und bewirtschaftet das Rittergut nachhaltig. Besucher können die vollständig erhaltene Schlossanlage mit Kirche, Wirtschaftsgebäuden und Gartenanlagen besichtigen.
Schloss Bevern, erbaut von Statius von Münchhausen Anfang des 17. Jahrhunderts, gilt als eines der stilistisch vollkommensten Baudenkmäler der Weserrenaissance. Umgeben von einem Wassergraben und Park, beherbergt es heute ein Kulturzentrum mit Ausstellungen, Konzerten und einem Heimatmuseum.
Die Märchenschlösser Niedersachsens: Eines soll zum besonderen Besuchermagneten werden
Auf den Überresten einer Renaissancefestung erbaut, ist Schloss Pyrmont von einem Wassergraben und barocken Gärten umgeben. Das Museum im Schloss dokumentiert die Geschichte des Kurortes Bad Pyrmont und seiner berühmten Gäste. Die prachtvolle Architektur und die Lage im Kurpark machen das Schloss zu einem beliebten Ausflugsziel.
Im 19. Jahrhundert ließ König Georg V. von Hannover Schloss Marienburg, das der nächste Besuchermagnet in Niedersachsen werden soll, als Geschenk für seine Frau Marie erbauen. Das neugotische Märchenschloss an der Leine beeindruckt durch seine Türme, Zinnen und die prachtvolle Innenausstattung. Heute ist es ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und Hochzeiten und bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Königshauses Hannover.
In einer anderen Region Niedersachsen gibt es ebenfalls etwas weltweit einmaliges: Dort befinden sich mehr als 100 historische Teiche auf engem Raum.
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