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Freedom Day: Hotspot-Regelungen ab 20. März
Am 20. März soll ein großer Teil der Corona-Regeln fallen. In Corona-Hotspots gibt es für die Länder auch weiterhin besondere Eingriffsmöglichkeiten.
- Minister einigen sich auf Hotspot-Regelungen ab 20. März.
- Neue Corona-Regeln sollen „weitestgehend zur Normalität zurück“ führen.
- Preisexplosion – Spritpreise steigen weiter.
Hotspot-Regeln: Auch in Deutschland naht der sogenannte „Freedom Day“, wenngleich dieser hierzulande deutlich vorsichtiger ausgestaltet wird, als etwa in England. Am 20. März sollen die Corona-Regeln in Deutschland weitgehend fallen, über eine Hotspot-Regelung soll den Ländern dennoch die Möglichkeit gegeben sein, auf die pandemische Situation reagieren zu können. Auf die Hotspot-Regelung einigten sich Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), wie die dpa berichtet. Buschmann sagte dem ZDF-Morgenmagazin „Wir haben, glaube ich, einen sehr guten Kompromiss gefunden“.
Im Alltagsleben soll es laut dem Justizminister „so gut wie keine Einschränkungen mehr geben“. Lauterbach schränkte ein „Alles öffnen, das ist natürlich nicht vorgesehen“ – an Orten mit vielen vulnerablen Menschen gibt es weiterhin Tests und Masken, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt die Maskenpflicht voraussichtlich bestehen. Mittels Hotspot-Regeln können die Länder auch weiterhin schnell zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wo es nötig ist. In diesem Fall können auch Test- und Impfnachweise wieder an mehr Orten verpflichtend werden.
Trotz steigender Inzidenz: Neue Corona-Regeln sollen „weitestgehend zur Normalität zurück“ führen
Neue Corona-Regeln: Wenngleich die Infektionszahlen in Deutschland derzeit wieder steigen, geht die Bundesregierung davon aus, mit den neuen Corona-Regeln in den kommenden Monaten gut aufgestellt zu sein. Zu den steigenden Infektionszahlen äußerte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) „Ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir den Anstieg beherrschen können“. Zuletzt waren die Zahlen sieben Tage in Folge gestiegen.
Die neuen Regeln gelten laut dem Gesundheitsminister bis zum 23. September, auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass vor Eintritt einer absehbaren Herbstwelle ein Nachfolgegesetz erlassen werden kann. Mit Blick auf die neuen Regeln erklärte Justizminister Marco Buschmann (FDP) für Regionen mit normaler Corona-Lage: „Dort kehren wir weitestgehend zur Normalität des Lebens zurück, mit Ausnahme der besonders gefährlichen Settings.“
Spritpreise steigen weiter ungebremst
Preisexplosion bei Sprit: Die Spritpreise steigen weiter in bisher ungekanntem Tempo. Nach Berichten des ADAC stieg der Preis für Diesel innerhalb von nur sieben Tagen um 39,4 Cent. Im bundesweiten Durchschnitt lag der Kraftstoff am gestrigen Dienstag, den 8. März 2022, bei 2,150 Euro pro Liter. Auch Super E10 wurde deutlich teurer und stieg um 27,6 Cent auf 2,103 Euro.
Von Montag auf Dienstag war der Preis auf E10 um rund zehn Cent, bei Diesel um zwölf Cent gestiegen. Ein Ende der Aufwärtsspirale in der Preisentwicklung ist derzeit offenbar noch nicht in Sicht. In Bremen soll die Nutzung von Bus und Bahn in Anbetracht der derzeitigen Preisentwicklung günstiger werden. Bremens Mobilitätssenatorin kündigte Preissenkungen an.
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