„So schnell wie möglich“

Spritpreis-Erhöhung nur noch einmal am Tag: Merz-Ministerin kündigt Österreich-Modell an

Die Spritpreise in Deutschland schießen in die Höhe. SPD-Politiker fordern Spritpreisbremsen und Einmal-täglich-Regel, die CDU ruft nach dem Kartellamt.

Update, 13:15 Uhr: Der Iran-Krieg lässt die Benzin-Preise in die Höhe schießen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat deshalb angekündigt, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen dagegen seien jederzeit zulässig, sagte die Ministerin heute. Die Regierung wolle das Modell, das in Österreich bereits gilt, „so schnell wie möglich“ einführen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat angekündigt, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen.

Dafür müsse das Kartellrecht geändert werden, sagte Reiche. Ihr Ministerium arbeite aber ohnehin an einer Reform des Gesetzes. „Wir prüfen, ob wir diese Regelung bereits früher implementieren können, gegebenenfalls über ein weiteres laufendes Gesetzgebungsverfahren.“ Experten warnen vor staatlichen Eingriffen.

Spritpreis-Explosion wegen Iran-Krieg: Merz-Regierung wittert „Abzocke“ – Kommt die Österreich-Regel?

Erstmeldung vom 11. März: Tanken fahren wird für Millionen Deutsche zum Ärgernis: Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Spritpreise in Deutschland drastisch gestiegen. Die SPD macht nun Druck für politische Gegenmaßnahmen. Sie will gegen das vorgehen, was sie als Abzocke der Mineralölkonzerne bezeichnen, und fordert ein schnelles Einschreiten der Merz-Regierung. Im Koalitionsausschuss am Mittwochabend soll das Thema laut Deutschlandfunk auf den Tisch.

Laut Handelsblatt kostete ein Liter Superbenzin der Sorte E10 am Montag (9. März) im bundesweiten Tagesdurchschnitt mehr als zwei Euro. So teuer war Benzin zuletzt im Mai 2022 nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs. Diesel kletterte auf 2,171 Euro pro Liter. Die SPD legt im Vorfeld des Koalitionsausschusses am Mittwochabend mehrere Vorschläge für staatliche Eingriffe auf den Tisch, darunter:

  • Spritpreisdeckel
  • Einmal-täglich-Regel nach dem Vorbild Österreichs
  • landesweite Höchstpreise für Benzin

Juso-Chef Türmer will „Abzocke“ bei Benzin und Diesel beenden und fordert Spritpreisdeckel

Für Philipp Türmer (SPD), Chef der Jusos, ist die Sache klar: „Wir brauchen jetzt einen Spritpreisdeckel, der die Abzocke an der Tankstelle beendet. So begrenzen wir die haltlosen Gewinne der Konzerne“, sagte er dem Handelsblatt. Fast zwei Euro pro Liter Benzin am Wochenende, rund 20 Cent mehr als noch kurz zuvor – das sei „völlig absurd“, ärgerte sich der Juso-Vorsitzende.

Die Ölkonzerne nutzten die Eskalation im Iran „schamlos“ aus für Spekulation und Extraprofite. „Das ist nichts anderes als Abzocke auf dem Rücken der Menschen“, sagte Türmer laut dem Bericht. Dem „müssen wir umgehend einen Riegel vorschieben“.

Türmer ist mit seiner Haltung nicht allein. Die SPD-Fraktionen des Bundes, der Länder und der EU veröffentlichten am Dienstag (10. März) eine gemeinsame Erklärung. Darin verlangten sie, das Bundeskartellamt müsse eine Untersuchung zur Preissetzung der Mineralölkonzerne noch in dieser Woche abschließen.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

SPD-Fraktionschef Miersch fordert „Einmal-täglich-Regel“ bei Benzin- und Dieselpreisen

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch machte deutlich, dass er Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der Pflicht sieht: „Die Einmal-täglich-Regel für Kraftstoffpreise muss jetzt kommen, per Rechtsverordnung oder per Gesetz“, erklärte Miersch.

Das Modell der „Einmal-täglich-Regel“ orientiert sich am österreichischen Vorbild: In Österreich sind Preiserhöhungen an Tankstellen auf einmal am Tag begrenzt, während Preissenkungen jederzeit möglich sind. Auch die Monopolkommission in Deutschland hat sich bereits für ein solches Modell ausgesprochen. Deren Chef Tomaso Duso erklärte laut AFP: „So werden Verbraucherinnen und Verbraucher vor abrupten Preissprüngen geschützt, ohne den Wettbewerb auszuhebeln.“

Benzinpreise steigen: SPD-Ministerpräsidentin bringt Preisbremse für Sprit ins Spiel

Auch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) meldete sich in der Debatte. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland warf sie den Mineralölkonzernen ebenfalls Abzocke vor und sprach sich für Eingriffe der Merz-Regierung aus. „Die Spritpreise gehen bislang im wörtlichen Sinne aufs Konto der Konzerne“, sagte Rehlinger. „Das ist nichts als Abzocke und sollte die Bundeswirtschaftsministerin alle wettbewerbs- und kartellrechtlichen Register ziehen lassen.“

Als Vorbild nannte die SPD-Politikerin Luxemburg, wo landesweite Höchstpreise für Benzin festgesetzt werden. Rehlinger plädierte dafür, auch andere Instrumente zu prüfen: „Wir hatten auch schon einmal das Modell der Übergewinnsteuer in Deutschland, das käme auch hier natürlich infrage, genauso wie ein Einsatz der strategischen Ölreserven.“

CDU-Politiker fordert Einschreiten des Kartellamts gegen „freche“ Mineralölkonzerne

Der CDU-Politiker Sepp Müller hat angesichts steigender Energie- und Spritpreise verlangt, dass das Kartellamt als „schärfstes Schwert“ im Umgang mit den Mineralölkonzernen eingreift. Müller ist Mitglied einer Arbeitsgruppe der Koalitionsfraktionen im Bundestag, die die steigenden Preise infolge des Iran-Kriegs mit der Regierung analysiert und Handlungsmöglichkeiten prüft.

„Das schärfste Schwert, das hat das Kartellamt als unabhängige Behörde, deshalb werden wir diese zur nächsten Taskforce-Sitzung einladen mit den Mineralölkonzernen“, sagte Müller im ARD-„Morgenmagazin“. Die derzeitigen Preise bei Benzin und Diesel seien „unverhältnismäßig“ und „frech von den Mineralölkonzernen“. Denkbar seien Strafzahlungen, denn das, was derzeit an den Tankstellen passiere, sei „maximal unverhältnismäßig“. In Tankrabatten sieht er keine Lösung – auch wegen der Kosten für den Steuerzahler zugunsten der Konzerne. Dem Staat kostete die Maßnahme 2022 mehr als eine Milliarde Euro pro Monat.

Ifo-Institut rät zu weniger Verbrauch von Öl und Gas – „Preissignal für Konsumenten“

Auch Clemens Fuest, Präsident des Münchner ifo Instituts, warnt vor staatlichen Eingriffen zur Senkung der Öl- und Gaspreise. „Preissignale über Rabatte oder Steuersenkungen auszuschalten, ist volkswirtschaftlich schädlich“, schrieb er in einer Pressemitteilung. Am Ende zahle der Steuerzahler oder der Staat müsse an anderer Stelle sparen.

Teurere Preise für Öl und Gas seien „ein wichtiges Preissignal für Konsumenten, weniger davon zu verbrauchen, wenn sie können“, betonte Fuest. „Eine der großen Stärken der Marktwirtschaft ist, dass Preisänderungen Anreize setzen, das Kaufverhalten anzupassen.“

Benzin zu teuer: Grüne wollen Deutschlandticket billiger machen – Gesetz von Reiche „in die Tonne“

Die Grünen bringen eine andere Forderung ins Spiel: Das Deutschlandticket soll wegen der hohen Spritpreise billiger werden, außerdem der Strom und der Einbau klimafreundlicher Heizungen. „Friedrich Merz muss heute beim Koalitionsausschuss Lösungen vorlegen, um das Leben wieder bezahlbar zu machen“, sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Mittwoch (11. März) der Nachrichtenagentur AFP. Dafür müsse die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verringert werden. Zudem gehörten Gesetzespläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), welche die fossile Abhängigkeit noch vergrößern würden, „in die Tonne“.

Merz-Ministerin Reiche will Kraftstoffpreise an Tankstellen überprüfen lassen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte in der vergangenen Woche eine Kartellamtsprüfung der Preissprünge an deutschen Tankstellen angekündigt. In einem Podcast des Portals Table.Briefings erklärte sie, es werde geprüft, ob die aktuelle Lage infolge des Iran-Kriegs von den Konzernen ausgenutzt werde. (Quellen: Handelsblatt, AFP, Table Briefings, Deutschlandfunk, Redaktionsnetzwerk Deutschland) (smu)

Rubriklistenbild: © Katharina Kausche/Sven Hoppe/Elisa Schu/dpa (Montage)

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

13 Kräuter für Sonne und (Halb-)Schatten

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Himmelsspektakel mit Vanillekipferl

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Das sind die 12 größten Unternehmen aus Bayern

Sonnenfinsternis 2026 in Spanien: Bilder von der Eklipse in Benidorm

Sonnenfinsternis 2026 in Spanien: Bilder von der Eklipse in Benidorm

Kommentare