Klub will wohl verlängern

Verlässt er Gladbach? Shootingstar spricht über Transfergerüchte

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach sind auf dem Transfermarkt begehrt. Lukas Ullrich hat auf die Gerüchte um seine Person reagiert.

Mönchengladbach – Bei Borussia Mönchengladbach bahnt sich der Abgang mehrerer Stammspieler an, was in erster Linie einen Verlust sportlicher Qualität bedeutet. Dennoch schwang ein gewisser Stolz mit, als Roland Virkus vor dem 0:3 gegen den FC Augsburg auf die Gerüchte um Ko Itakura und Nico Elvedi reagiert hat.

Gladbach-Stars wecken Begehrlichkeiten

In der jüngeren Vergangenheit fiel es Borussia schwer, das Tafelsilber zu verkaufen. Das beste Beispiel ist Manu Koné, der vergangenen Sommer erst kurz vor Transferschluss zur AS Rom gewechselt ist. Aufgrund der sportlichen Schieflage betrieben die Profis wenig Eigenwerbung, konnten sich – wie Elvedi – auch bei der Europameisterschaft kaum ins Schaufenster spielen.

Die zurückgekehrte Stabilität auf dem Rasen und die Entwicklung mehrerer Einzelspieler in der laufenden Saison haben zu einem Wandel geführt. Gladbach ist auf dem Transfermarkt wieder attraktiver, das spiegelt sich auch im Transfer des deutschen U21-Nationalspielers Jens Castrop wider.

Neben Itakura, Elvedi und mutmaßlich auch Rocco Reitz weckt Lukas Ullrich dem Vernehmen nach Begehrlichkeiten. Der 20-jährige Linksverteidiger ist im Januar von der Bild-Zeitung mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht worden, die Niedersachsen sind offenbar nicht der einzige Interessent. „Ja, der Rummel ist verrückt. Ich weiß auch vom Interesse mehrerer Vereine“, sagte Ullrich im Interview mit dem Portal Transfermarkt über den Hype um seine Person.

Lukas Ullrich ist einer der Senkrechtstarter von Borussia Mönchengladbach.

In der Vergangenheit wurde Gladbach häufig damit konfrontiert, dass ein Spieler ob seiner Entwicklung Begehrlichkeiten geweckt und Angebote angelockt hat, die der Verein aufgrund der finanziellen Dimension nicht ablehnen konnte.

Das wird auch in Zukunft der Fall sein. Selbst in Bezug auf einen Abgang von Torjäger Tim Kleindienst sagte Virkus dem kicker, man müsse bei solch einem Spieler abwägen, doch „wenn gute und große Angebote kommen, ist es immer der Weg von Borussia gewesen, darüber nachzudenken.“

Ullrich: Gladbach-Abschied „spielt aktuell keine Rolle“

Noch ist für Ullrich, der bis 2027 unter Vertrag steht, ein Abschied aus Gladbach aber kein Thema. „Das spielt für mich aktuell keine Rolle“, sagte der Shootingstar, „ich möchte mit Borussia so gut wie möglich sein, Spiele gewinnen und in der Tabelle so weit nach oben wie möglich.“

Zuvor hatte Ullrich in einem Interview mit der Rheinischen Post betont, sich noch nicht als gestandenen Bundesligaspieler zu erachten. Insofern dürfte sein Fokus zunächst darauf liegen, im Gladbacher Trikot Wurzeln in der höchsten deutschen Spielklasse zu schlagen und sukzessive die nächsten Entwicklungsschritte zu machen.

Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
Heimtrikot BVB
Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

Die Voraussetzungen sind in Gladbach gegeben. Gerardo Seoane hat in dieser Saison eine Achse etabliert, Co-Trainer Guido Streichsbier ist ein wichtiger Ansprechpartner für Ullrich, der auf dem Platz mit Robin Hack und Julian Weigl zwei wichtige Anker an seiner Seite hat.

Gladbach will mit Ullrich verlängern

Bei Borussia kann sich Ullrich in Ruhe entwickeln. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wolle Gladbach im März Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung aufnehmen. Ein Pokerspiel müssen die Verantwortlichen offenbar nicht befürchten.

„Ich bin da auch meiner Familie und meinem Berater dankbar, die halten mich immer auf dem Boden“, sagte Ullrich in Bezug auf die Frage, wie er die vergangenen Wochen erlebt habe. Das klingt nicht so, als drängte die Spielerseite im Hintergrund auf einen großen Schritt auf der Karriereleiter.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch

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