Neuer Vertrag steht an
Werder weiter im Zillertal
Zell - Um 8.00 Uhr am Samstagmorgen wurde zum Abschied gewinkt. Abfahrt des Werder-Trosses aus dem Zillertal. Das siebte Trainingslager der Bremer in Zell am Ziller ist Geschichte, das achte kommt bestimmt.
Denn der aktuell gültige Vertrag des Fußball-Bundesligisten mit der Zillertal-Tourimus GmbH (ZTG) läuft noch bis 2019. Einmal wird Werder also noch zurückkehren – und dann? Wird es so weitergehen. Denn Werder und die ZTG haben sich nach Informationen der DeichStube bereits auf eine Verlängerung des Vertrags verständigt. Dabei soll es um eine Laufzeit von drei Jahren gehen. Der neue Kontrakt soll wie schon in der Vergangenheit Werbeaktivitäten der ZTG im Weserstadion beinhalten und dürfte dem Bundesligisten einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich einbringen. Werder hat eine Einigung indes noch nicht bestätigt.
Optimale Bedingungen
„Ich würde es sehr befürworten, wenn wir im Zillertal bleiben“, hatte sich Werder-Trainer Florian Kohfeldt bei seinem Bilanzgespräch am Donnerstagabend für eine weitere Zusammenarbeit mit den Österreichern ausgesprochen. Er war zum dritten Mal in Zell dabei, aber das erste Mal als verantwortlicher Chefcoach. Die Bedingungen seien „nahezu optimal“ gewesen, sagte er. Einziges Manko: Der Platz im Parkstadion hat keine Stadionmaße, „könnte zwei, drei Meter breiter sein. Aber alles andere kann man sich nicht besser wünschen. Hotel, Essen, Freundlichkeit der Leute“, urteilte Kohfeldt.
Kooperation besteht schon seit 2012
Sportchef Frank Baumann sah es genauso: „Wir können es uns sehr gut vorstellen, auch in Zukunft zur Saisonvorbereitung ins Zillertal zu reisen.“ Beide Seiten seien interessiert, die seit 2012 bestehende Kooperation fortzusetzen, so Baumann. Inzwischen haben sich die Partner auf eine weitere langfristige Zusammenarbeit geeinigt. Also wird es auch in Zukunft ins Zillertal gehen - und die viele Werder-Fans dürfte das freuen. In diesem Jahr waren fast 1000 Anhänger der Grün-Weißen in Österreich vor Ort, um bei ihrer Mannschaft vorbeizuschauen. Und eigentlich zeigten sich begeistert davon, wie nah sie an die Mannschaft herankamen - und das auch noch in dem besonderen Ambiente des Zillertals.
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