Vor Werder gegen Augsburg
FCA-Trainer Baum lobt Werders Offensivqualität
Augsburg - Vor dem Duell mit dem SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) ist der Respekt beim FC Augsburg groß.
Werder sei eine Mannschaft, „die vor allem wegen ihrer spielerischen Qualität im vorderen Mittelfeld zu finden sein sollte“, sagt Trainer Manuel Baum auf der Vereinshomepage des FCA. Im vorderen Mittelfeld, also offenbar ungefähr dort, wo die Augsburger im Moment selbst stehen (Platz acht).
Die Fuggerstädter sind eine der Überraschungen in dieser Saison, haben mit dem Abstieg überhaupt nichts am Hut, können heimlich sogar von der Europa League träumen. Die Augsburger Stärke haben die Bremer im Hinspiel der Saison an eigenen Leib erfahren müssen. Nach einem klaren 3:0 im Bremer Weserstadion musste Trainer Alexander Nouri gehen.
Baum warnt vor Werders Aggressivität
Seitdem ist viel passiert. Florian Kohfeldt führte Werder wieder zurück zum erfolgreichen Offensivfußball. Das blieb auch in Augsburg nicht unbemerkt. „Bremen ist eine gute Mannschaft. Sie haben eine sehr flexible, spielstarke vordere Reihe“, erklärt Baum. Besonders Max Kruse hebt der 38-Jährige hervor. Werder habe „in der Zeit, in der Kruse verletzt war, nicht viele Punkte geholt“. Konkret: keines der fünf Spiele, in denen der Stürmer verletzt ausgefallen war, konnten die Grün-Weißen gewinnen (vier Remis, eine Niederlage).
Das sieht aktuell ganz anders aus. Bremen verlor nur eins der vergangenen sieben Spiele und ging viermal als Sieger vom Platz - mit Kruse. „Jeder Sieg gibt einem Selbstbewusstsein, und so werden die Bremer bei uns auftreten“, glaubt Baum: „Sie sind aber nur fünf Punkte vom Relegationsplatz entfernt und werden aggressiv und spielstark auf dem Rasen auflaufen.“
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