Zwei Bremer Profis droht Sperre
Werder-Duo droht Sperre im Endspurt: „Wäre schön, wenn es keine blöde Gelbe Karte wird“
Zwei Profis des SV Werder Bremen haben in dieser Bundesliga-Spielzeit bereits neun Gelbe Karten gesammelt - im Saison-Endspurt droht ihnen nun eine Sperre!
Bremen – Sie zählen zu den Zweikampfmonstern des SV Werder Bremen: Senne Lynen und Jens Stage. Lediglich Romano Schmid und Mitchell Weiser führten in dieser Saison noch mehr direkte Duelle mit ihren Gegenspielern als die beiden defensiven Mittelfeldspieler. Das eine oder andere Foul bleibt da nicht aus – oder aber auch Meckerei. So stehen beide Akteure drei Spieltage vor Schluss bei jeweils neun Gelben Karten, es droht also eine Sperre im Europa-Endspurt. „Man muss schon damit rechnen, dass das nochmal passieren kann. Wenn es so kommen sollte, dann haben wir aber auch andere Spieler, die nachrücken und unser Vertrauen genießen“, reagiert Trainer Ole Werner gelassen auf einen möglichen Ausfall.
So sehen Fans das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Union Berlin live im TV und Livestream!
Werder Bremens Senne Lynen und Jens Stage haben bereits neun Gelbe Karten in dieser Bundesliga-Saison gesammelt
Wenn der SV Werder Bremen am Samstag beim 1. FC Union Berlin (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) zu Gast ist, treffen die Grün-Weißen auf einen Gegner, der für seine körperbetonte Spielweise bekannt ist und ligaweit auf Platz sechs bei den gewonnenen Zweikämpfen steht. Harte Duelle im Mittelfeld sind also vorprogrammiert. Kassieren Jens Stage und Senne Lynen dann dabei Verwarnungen, wäre das zwar bitter, Ole Werner könnte das aber noch am ehesten verschmerzen, wie er betont. „Es wäre schön, wenn es keine blöde Gelbe Karte wird“, sagt der 36-Jährige und spielt damit auch auf das Stuttgart-Spiel an, als Stage eine Gelbe Karte für einen VfB-Profi gefordert hatte und dafür prompt vom Schiedsrichter bestraft wurde. Die erste Alternative im Zentrum wäre Routinier Leonardo Bittencourt, der Stage in der Vergangenheit bereits mehrfach vertreten hat. Ole Werner erklärt deshalb: „Wenn es so sein sollte, dass einer ausfällt, dann werden die anderen Jungs auch einen guten Job und ein gutes Spiel machen.“ (bvo)