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Bremen - Neun Jahre war er weg, doch die Rückkehr zu Werder Bremen fühlt sich für Martin Harnik wie ein großes Nach-Hause-Kommen an.
„Es hat sich wenig verändert und doch ganz viel“, sagt der 30-Jährige, der zur neuen Saison von Hannover 96 wieder an die Weser wechselt, im Interview mit „werder.de“. „Ich bin auf sehr viele bekannte Gesichter gestoßen, hatte schon viel Spaß. Aber als ich gerade durch den Kabinentrakt gelaufen bin und gesehen habe, wie sich vieles weiterentwickelt hat, wie es vorangegangen ist, ist bei mir die Freude hochgekommen, wieder für Werder die Fußballschuhe schnüren zu dürfen.“
Harnik freut sich auf Kruse
Harnik sagt, er wisse, dass er sich in Bremen wohlfühlt - „und das war in meiner Karriere immer einer der wichtigsten Faktoren, um Leistung bringen zu können“. Es ist ein Satz, der auch von Max Kruse hätte stammen können. Kein Wunder: Harnik und er sind seit Jugendtagen gut befreundet. 2006 waren beide gemeinsam vom SC Vier- und Marschlande aus einem Randbezirk Hamburgs zum SV Werder gewechselt.
Mit dem großen Durchbruch hatte es damals nicht geklappt, erst über Umwege wurden beide gestandene Bundesliga-Profis. Jetzt freut sich Harnik darauf, endlich mit seinem Kumpel gemeinsam für die Werder-Profis in der Bundesliga spielen zu können: „Dass das noch einmal möglich sein wird, habe ich nicht mehr für möglich gehalten.“
Harnik hat mit Kohfeldt zusammengespielt
Auch Florian Kohfeldt, der erst seit einem guten halben Jahr Werder-Cheftrainer ist, kennt Harnik noch von früher. „Flo und ich haben bei den Amateuren zusammengespielt. Er war dritter Torwart, hat häufig bei uns mittrainiert“, berichtet Harnik. „Wir haben uns damals schon super verstanden. Dass er allerdings so eine Karriere nimmt, hätte ich nie erwartet, und ich wusste auch lange nicht, dass er dieses Trainergen in sich trägt.“
Jetzt freut er sich auf die Zusammenarbeit mit dem alten Bekannten. „In den Gesprächen war er mir wie früher sehr sympathisch, seine Ideen klingen gut und seine Philosophie gefällt mir. Davon möchte ich ein Teil sein.“ Harnik ist sich sicher, dass er keine lange Eingewöhnungszeit in Bremen brauchen wird. „Irgendwie bin ich schon wieder komplett zu Hause.“