Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Grassau - Max Kruse strahlt auf dem Foto wie ein Honigkuchenpferd – und darüber steht die Überschrift „Starken Teamspirit entwickeln“.
Der so medienscheue 30-Jährige hat sich auf der Internetseite des Clubs schon mal ausführlich zu seiner Inthronisierung als Werder-Kapitän geäußert. Am Nachmittag stellt er sich dann auch den Journalisten in Grassau. Die DeichStube hat die interessantesten Aussagen aus dem Kruse-Interview herausgesucht.
Kruse will „starken Teamspirit“ entwickeln
Dass die Wahl auf ihn fiel, bedeute ihm „eine ganze Menge“, sagt Kruse: „Ich habe hier meine ersten Schritte als Profi gemacht. Dass ich nun die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen darf, ist eine Bestätigung für meine harte Arbeit in den letzten Jahren. Ich bin zum Führungsspieler gereift und hoffe, dass ich das Team auch als Kapitän gut repräsentieren werde.“
Kruse weiß auch schon, wie er als Kapitän intern wirken will: „Ich möchte alle aus der Mannschaft einbinden und versuchen, dass der Mannschaftsrat und ich eng zusammenarbeiten, um eine gute Hierarchie innerhalb der Mannschaft und einen starken Teamspirit zu entwickeln.“
Der Angreifer rechnet schon damit, dass er eine gewisse Findungsphase benötigen wird. „Das Kapitänsamt fordert mich in vielen Bereichen, nicht nur auf dem Platz. Darüber haben wir im Vorfeld oft gesprochen“, sagt Kruse. Dabei wird es sicherlich auch um seine sehr eigenwillige Medienarbeit gegangen sein. Regionale Printjournalisten ignoriert er seit über einem Jahr.
Direkt äußert er sich dazu nicht, sagt nur: „Ich bin mir der Verantwortung bewusst und möchte die Rolle bestmöglich ausführen. Kapitän von Werder Bremen zu sein, ist für mich eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung.“ Am Mittwochnachmittag gibt es die offizielle Vorstellung Kruses als Kapitän, mit dabei ist dann auch Trainer Florian Kohfeldt.