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Stuttgart - Bevor sich eine Glaubensfrage an der Weser darüber entwickeln konnte, ob nun Nuri Sahin oder Philipp Bargfrede spielen soll, stellte Florian Kohfeldt gegen den VfB Stuttgart (1:2) einfach beide auf. Trotz taktischer Umstellungen riss der Spielfluss bei Werder nicht ab. Ganz im Gegenteil und Sahin war mehr denn je in das Spiel der Bremer eingebunden.
Der Neuzugang aus Dortmund wirkte an 76 Episoden mit, war demzufolge als MIP (Most Involved Player) an den meisten Ballkontrollphasen beteiligt. Zum Vergleich: Den Spitzenwert des Matchdays stellte laut Datenmaterial des Instituts für Spielanalyse Bayerns Thiago auf (99).
Beim Kreieren von Möglichkeiten kommt wieder mal Max Kruse auf den Top-Wert: Der Werder-Kapitän war an zehn Torschüssen beteiligt. Dahinter folgt Yuya Osako (8). Mehr Beteiligungen sammelten am 6. Spieltag nur Bayerns Thiago und Leipzigs Timo Werner (je 11).
Was ist eine Episode?
Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf read-the-game.com in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.
Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.