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Bremen - Es ist fix! Thomas Delaney tauscht Grün-Weiß gegen Schwarz-Gelb: Der dänische Nationalspieler wechselt vom SV Werder Bremen zu Borussia Dortmund. Das haben die beiden Bundesligisten bekanntgegeben.
„Es war eigentlich immer ein großer Wunsch von mir, einmal in der englischen Premier League zu spielen, und ich hatte auch Angebote. Aber als Borussia Dortmund sich jetzt gemeldet hat, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Delaney auf „bvb.de“. „Der BVB ist für mich einer der Top-10-Vereine in Europa und einer der beiden Top-Klubs in Deutschland – und das Stadion ist sowieso das beste in ganz Europa! Ich verspreche, dass ich immer mit viel Herz spielen werde und freue mich schon jetzt – unmittelbar vor Beginn der Weltmeisterschaft – extrem auf die sportliche Herausforderung beim BVB und darauf, im schwarzgelben Trikot hoffentlich den einen oder anderen Titel zu gewinnen.“
Werder an Weiterverkauf beteiligt
Am Donnerstag war Delaney zum Medizincheck nach Dortmund gereist, danach folgte die Unterschrift unter einem Vertrag bis 2022. Nach Informationen der DeichStube ist nun Werder an einem zukünftigen Weiterverkauf prozentual beteiligt.
Delaney war im Januar 2017 für vergleichsweise bescheidene zwei Millionen Euro vom dänischen Spitzenclub FC Kopenhagen an die Weser gewechselt. In 49 Pflichtspielen (sieben Tore) für Werder stellte er in anderthalb Jahren seine Klasse unter Beweis - und ließ seinen Marktwert ordentlich in die Höhe steigen.
Der BVB greift für den Neuzugang tief in die Tasche: Die Vereine haben sich angeblich auf eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro geeinigt – weitere Bonuszahlungen erscheinen möglich. Ein Teil des Erlöses wandert noch an den FC Kopenhagen, Delaneys Ex-Club ist mit 15 Prozent am Weiterverkauf beteiligt.
Mit einer Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro ist Delaney der zweitteuerste Spieler, der Werder verlässt. Auf Platz eins liegt noch Diego. Der Brasilianer war 2009 für 27 Millionen Euro zu Juventus Turin gewechselt. Dahinter stand bislang Mesut Özil, der 2010 bei Real Madrid unterschrieb. Die Spanier überwiesen 18 Millionen Euro an Werder.