Werder verliert gegen Heidenheim

1. FC Heidenheim versaut die große Werder-Party

Felix Agu kann nicht entscheidend eingreifen: Der 1. FC Heidenheim geht gegen den SV Werder Bremen in Führung - und gewinnt am Ende mit 2:1.
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Felix Agu kann nicht entscheidend eingreifen: Der 1. FC Heidenheim geht gegen den SV Werder Bremen in Führung - und gewinnt am Ende mit 2:1.

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel am 21. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim mit 1:2 (1:2) verloren. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Eigentlich war alles perfekt für die ganz große Sause zum 125. Geburtstag: Doch die Profis des SV Werder Bremen konnten sich und ihre fantastischen Fans nicht mit einem passenden Ergebnis beschenken. Über eine zu lange Zeit boten die Grün-Weißen eine schwache Partie und ließen sich durch die 1:2-(1:2)-Heimpleite gegen Aufsteiger 1. FC Heidenheim das Jubiläum versauen. Lennard Maloney (12.) und Jan-Niklas Beste (18.) trafen für die Gäste, die nun acht Spiele in Folge ungeschlagen sind. Werder brachte nur den Anschlusstreffer von Romano Schmid (19.) auf die Anzeigetafel und kassierte damit die erste Pleite nach sieben Partien ohne Niederlage. Die Bremer waren wie schon bei der Hinspiel-Pleite (2:4) viel zu spät aufgewacht, der Sturmlauf am Ende wurde nicht mehr belohnt. Das war natürlich ein Stimmungskiller im Weserstadion und auch für die Party am Abend in der „Alten Werft“ mit 900 geladenen Gästen.

Werder Bremen verliert gegen 1. FC Heidenheim - Ole Werner: „Die effizientere Mannschaft hat gewonnen“

„Relativ wenig bis eigentlich gar nicht“, sagte Werder Bremens Kapitän Marco Friedl zu seiner Lust auf die Party am Abend: „Aber klar, da müssen wir hin. Wir schauen uns das an, aber mit einem Sieg im Gepäck wäre es natürlich schöner gewesen.“ Und zum Spiel meinte der Abwehrspieler: „Wir müssen eigentlich früh in Führung gehen, aber so spielen wir den Heidenheimern in die Karten. Was sie am besten können, sind Standards, und danach kassieren wir auch das 0:1. Danach lassen wir zu viel Raum und kassieren das 0:2. Ab dem Moment spielen wir gefühlt nur noch auf ein Tor. Wir sind heute einfach selber Schuld, dass wir nicht mindestens ein Unentschieden mitgenommen haben.“ Trainer Ole Werner ärgerte sich über eine schwache erste Hälfte, befand dann aber: „In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Reaktion gezeigt und hatten auch einige gute Möglichkeiten. Dadurch, dass wir sie nicht genutzt haben, hat heute unter dem Strich die effizientere Mannschaft gewonnen. Das war der Unterschied zu den Vorwochen, wo wir in den richtigen Momenten unsere Tore gemacht haben. Es war kein unverdienter Sieg für Heidenheim, und trotzdem denke ich, dass wir uns einen Punkt verdient gehabt hätten.“

Werder Bremens Coach Ole Werner hatte der Sieger-Startelf vom letzten Spiel in Mainz vertraut. Was auch am weiteren Ausfall von Mitchell Weiser (Adduktorenprobleme) lag, für den erneut Olivier Deman beginnen durfte. Nicht im Kader war Leonardo Bittencourt (krank), für ihn durfte erstmals Neuzugang Isak Hansen-Aaröen dabei sein. Auf der Bank saß auch Naby Keita, der unter der Woche vom Afrika Cup zurückgekehrt war. Beim 1. FC Heidenheim standen in Patrick Mainka, Jan-Niklas Beste und Eren Dinkci gleich drei Ex-Bremer in der Startelf, auch Norman Theuerkauf kam als Einwechselspieler später zu einem Einsatz gegen seinen einstigen Club.

Die besten Bilder der Mega-Choreo zum 125. Werder-Geburtstag

Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder.
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © IMAGO/osnapix
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder.
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © gumzmedia / nordphoto
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Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © gumzmedia / nordphoto
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Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © gumzmedia / nordphoto
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Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © gumzmedia / nordphoto
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder.
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © gumzmedia / nordphoto
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder.
Wahnsinn! Die große Choreo der Ultras zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen nochmal zum Genießen: Die DeichStube zeigt die besten Bilder. © gumzmedia / nordphoto

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Lennard Maloney und Jan-Niklas Beste bringen Gäste in Führung

Doch bevor der Anpfiff ertönte, wurde es erstmal historisch: Zum 125. Geburtstag des SV Werder Bremen sorgten die Ultras für die größte Choreographie, die das Weserstadion je erlebt hat – fast alle der 42.100 Zuschauer in der ausverkauften Arena waren mit grünen und weißen Regenponchos eingebunden und sorgten für einen unvergesslichen Gänsehaut-Moment. Zahlreiche Werder-Legenden wie Diego, Per Mertesacker, Mirko Votava oder natürlich auch Ailton saßen auf der Tribüne und sahen, wie Jens Stage nach Vorarbeit von Marvin Ducksch schon in der vierten Minute FCH-Keeper Kevin Müller umkurvte, den Ball dann aber nur an den Pfosten schoss. Was für eine vergebene Chance!

Das sollte sich rächen. Nach einer Ecke von Beste köpfte Lennard Maloney die Gäste in Führung (12.). Da hatte die Werder-Abwehr gepennt - und Niklas Stark konnte den Heidenheimer dann auch nicht mehr im direkten Duell stoppen. Die Gastgeber wirkten geschockt und mussten nur sechs Minuten später den nächsten Tiefschlag verkraften: Beste konnte einen Konter mit dem Schuss ins leere Tor perfekt vollenden. Die Bremer Fehlerkette hatte vorne bei Ducksch mit einem schlampigen Abspiel begonnen, dann waren Anthony Jung und Marco Friedl gegen Dinkci nicht schnell genug – und Keeper Michael Zetterer ließ sich zu früh aus dem Tor locken.

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Romano Schmid verkürzt - Niklas Stark verletzt runter

Immerhin passte die Antwort des SV Werder Bremen: Fast im Gegenzug köpfte Romano Schmid nach einer Flanke von Senne Lynen das 1:2 (19.) – ein seltenes Erlebnis für den kleinen Mittelfeldspieler. Das Weserstadion bebte. Doch das machte die Bremer auf dem Platz nicht besser. Nach vorne ging kaum etwas und hinten hatte Werder weiterhin große Probleme. Tim Kleindienst verpasste nur knapp das 3:1 für den 1. FC Heidenheim (38.) – erneut nach einer Ecke des starken Beste. Bitter für die Grün-Weißen: Nach 40 Minuten musste Abwehrmann Stark mit Hüftproblemen runter, für ihn kam Neuzugang Julian Malatini.

„Ich hoffe, dass die Mannschaft das Spiel noch drehen kann“, meinte Diego in der Pause. Der Brasilianer verfolgte auf dem Rasen einen Weitschuss-Wettbewerb von zwei Fans – in Anlehnung an sein legendäres Tor gegen Alemannia Aachen. So filigran ging es nach dem Wiederanpfiff wahrlich nicht zur Sache. Im Gegenteil: Lynen und Heidenheims Adrian Beck prallten mit den Köpfen aneinander und mussten minutenlang behandelt werden (51.). Beide konnten aber weitermachen. Doch so wirklich weiter ging es auf dem Platz nicht, weil sich beide Teams einen Fehler nach dem anderen erlaubten – ein gruseliges Spiel.

Werder Bremen verliert gegen 1. FC Heidenheim: SVW mehrfach im Pfosten-Pech

Werner reichte es, der Trainer des SV Werder Bremen brachte in der 66. Minute Nick Woltemade und Rafael Borré für den unglücklich agierenden Njinmah und den schwachen Deman. Mittelfeldmann Schmid übernahm die Position des rechten Schienenspielers, Felix Agu wechselte auf die linke Deman-Seite. Wirklich besser wurde es dadurch nicht, aber aufregender: Denn bei einem Luftkampf zwischen Stage und Patrick Mainka sprang dem Heidenheimer Kapitän am Rande des Strafraums der Ball an die Hand. Elfmeter? Der Video-Assistent schickte Schiedsrichter Robert Schröder an die Seitenlinie – und der entschied letztlich auf Foul von Stage, der sich aufgestützt hatte. Ein nachvollziehbares Urteil (69.).

Immerhin war jetzt endlich Feuer drin bei Werder Bremen. Ducksch scheiterte völlig frei am stark reagierenden Keeper Müller (71.), dann traf Borré nur den Pfosten (76.) und Ducksch fand mit einem Freistoß erneut in Müller seinen Meister (78.). Genauso wie in der 87. Minute, als Zetterer seinen Stürmer mit einem weiten Abschlag in Szene gesetzt hatte. Werner reagierte erneut, verhalf Skelly Alvero zu dessen Bundesliga Debüt (für Lynen) und wechselte Dawid Kownacki für Agu ein. Fast mit Erfolg: Der Ex-Düsseldorfer köpfte eine Jung-Flanke an den Pfosten (90.+1). Auch der am Ende mitstürmende Keeper Zetterer brachte den Ball nicht im Tor unter. Dann war Schluss. Schon am nächsten Freitag geht es mit dem Gastspiel beim 1. FC Köln weiter. (kni/mbü) Schon gelesen? „Es tut einfach weh“ - die Stimmen zur bitteren Niederlage von Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim!

Schon gelesen? 125 Jahre SV Werder Bremen: Verfolgt die große Jubiläumsfeier im DeichStube-Liveticker!

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel am Samstag – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube. Der Endstand ist 2:1 für den 1. FC Heidenheim.

>>> LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

17.29 Uhr: Damit verabschiedet sich der Tickermann für heute. Die Kollegen übernehmen und versorgen euch im Print und digital mit den wichtigsten Infos zum Spiel. Wir lesen uns in der kommenden Woche wieder, wenn Werder am Freitag beim wichtigen Spiel in Köln zu Gast ist. Haut rein!

17.27 Uhr: Eine ärgerliche Niederlage beendet Werders Ungeschlagen-Serie. Nach spektakulärer erster Halbzeit mit Doppelschlag Heidenheim (Maloney/12., Beste/18.) und der schnellen Antwort durch Schmid (19.) verflachte die Partie vor allem in der zweiten Hälfte zusehends. Lediglich Borré schnupperte mit seinem Pfostentreffer noch einmal kurz am möglichen Ausgleich (76.), ehe Kownacki in der Nachspielzeit auch noch einmal ans Aluminium köpfte (90.+1). Das war es. Werders Zähler springt auf null zurück, bei Heidenheim steht nun eine große Acht für die Anzahl ungeschlagener Spiele in Folge.

17.26 Uhr: Und das war es! Werder verliert gegen Heidenheim mit 1:2, die Serie reißt. Schade!

90.+8: Die Nachspielzeit ist abgelaufen. Es sieht nicht gut aus.

90.+7: Es läuft die letzte Spielminute.

90.+6: Und Zetterer kommt sogar mit dem Kopf an den Ball! Der ist gefährlich, aber kann noch geklärt werden!

90.+5: Malatini holt noch eine Ecke raus! Auch Zetter kommt nach vorne!

90.+4: Die Hälfte der Nachspielzeit ist rum. Jetzt pfeift Schröder Offensivfoul gegen Ducksch. Der ist außer sich.

90.+3: Die Bälle von Werder werden immer länger und länger, Heidenheim liefert aber eine klasse Abwehrschlacht!

90.+1: Wieder Pfosten! Jung flankt, Kownacki köpft, der Ball geht an den linken Torpfosten! Ist das bitter!

90.+1: Sieben Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Sieben Minuten hat Werder noch, das Ende der Serie abzuwenden.

90. Min: Wechsel bei Heidenheim. Beste geht, Schimmer kommt.

89. Min: Schröder pfeift Handspiel von Woltemade, das Weserstadion ist mit dieser Entscheidung offenbar nicht einverstanden.

87. Min: Noch ein Doppelwechsel bei Werder. Agu und Lynen sind raus, Alvero und Kownacki sollen noch irgendwie den Ausgleich erzwingen. Werder schmeißt alles nach vorne!

87. Min: Die nächste gute Werder-Chance! Zetterer spielt einen überragenden Abschlag auf Ducksch, der in Bedrängnis aus 16 Metern zum Abschluss kommt, aber Müller pariert gerade so!

85. Min: Erst mal nicht, stattdessen kontert Heidenheim. Theuerkauf holt eine Ecke raus, Maloney danach noch eine.

84. Min: Werder steht jetzt ziemlich hoch, alle Grün-Weißen, die keine Torwarthandschuhe tragen, stehe in Heidenheims Hälfte. Die machen die Räume eng. Findet ein Bremer noch eine Lücke?

81. Min: Dinkci und Pieringer verlassen Platz, Theuerkauf und Sessa nun für Heidenheim mit von der Partie.

80. Min: Werder kombiniert sich durchs Zentrum, Stage spielt genial auf Borré, der links zum Abschluss kommt, aber wieder ist ein Heidenheimer im letzten Moment dazwischen! Werder muss kommen, Werder kommt!

77. Min: Einen Freistoß zieht Ducksch knapp übers Tor, Müller ist auch noch dran, es gibt Ecke – ungefährlich.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Pfosten! Werder braucht ein Tor, was geht da noch?

76. Min: Im Gegenzug hat Werder die Doppelchance: Erst ist es Ducksch, der aus 13 Meter frei zum Abschluss kommt, aber geblockt wird. Der Ball springt zu Borré neben ihm, der es mit einem Schlenzer probiert, aber nur den Pfosten trifft!

76. Min: Die Ecke geht nah vors Tor, am zweiten Pfosten köpft Maloney knapp vorbei.

75. Min: Dinkci behauptet den Ball, den er durchgesteckt bekommt, und dribbelt sich in den Strafraum. Erst Agu ist es, der ihn mit einer Grätsche am Torabschluss hintern kann. Es gibt Ecke.

73. Min: Die nächste Offensivszene von Werder! Schmid bekommt rechts den Ball im Sechzehner am Gegner vorbeigelegt, aber Müller kommt raus und wirft sich im letzten Moment auf den Ball.

71. Min: Ducksch! Lynen steckt durch auf den Stürmer, der halblinks vor dem Tor frei zum Abschluss kommt und mit rechts das lange Eck anvisiert. Müller pariert. Die Entscheidung lautet dann aber Abseits. Knappe Kiste.

70. Min: Schiedsrichter Schröder schaut sich die Szene am Bildschirm an. Er entscheidet aber auf Offensivfoul, weil Lynen seinen Gegenspieler ein wenig runtergedrückt hat. Dadurch kommt Mainka aus dem Gleichgewicht, der Arm geht hoch. Gut möglich, dass das der nachvollziehbare Gedankengang des Unparteiischen war.

69. Min: Da ist eine Hand im Spiel eindeutig! Das könnte Elfmeter geben! Lynen köpft Mainka auf der Strafraumkante den Ball von hinten an den ausgetreckten Arm. Könnte aber auch außerhalb sein.

67. Min: Agu mit dem nächsten Ballverlust gegen seinen Osnabrücker Kumpel Traoré. Daraus wird eine Offensivaktion für Heidenheim, die Hereingabe von rechts kann die Werder-Abwehr aber klären.

66. Min: Doppelwechsel bei Werder. Njinmah und Deman verlassen den Platz. Jetzt sind dafür Borré und Woltemade dabei.

65. Min: Man muss aber auch festhalten: Heidenheim verteidigt sehr gut. Sie stehen hinten tief, verschieben schnell, Werder bekommt keinen Platz und kein Tempo ins Spiel. Das könnten noch zähe Minuten bis zum Abpfiff werden. Wie heißt es so schön? Ein schnelles Tor würde dem Spiel guttun.

63. Min: Und die nächste Ungenauigkeit. Diesmal ist es Schmid, der einen Konter mit einem Fehlpass in den Sand setzt.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Viel Kampf, wenig Offensive – Werder muss kommen

60. Min: So interessant die erste Hälfte zu diesem Zeitpunkt der Partie war, so wenig passiert aktuell. Beide Teams glänzen mit Ungenauigkeiten. Beispiel: Agu flankt ohne Bedrängnis weit übers Tor. Dass der Ball nicht aus dem Stadion geflogen und im Vorgarten eines Bremer Mehrfamilienhauses gelandet ist, ist ein Wunder.

57. Min: Richtig viel zu bieten hat die Partie gerade nicht. Wenig Spielfluss, aber jetzt mal ein Konter für Werder. Schmid spielt auf den durchstartenden Njinmah, 40 Meter Anlauf hat, dann aber nicht zum Abschluss kommt. Macht nichts, denn: Abseits.

55. Min: Beide stehen wieder. Beck scheint geklebt worden zu sein. Sie verlassen den Platz kurz, kehren dann aber wieder zurück.

54. Min: Noch immer werden beide Spieler behandelt. Mal schauen, ob sie auch weiterspielen können.

52. Min: Lynen und Beck springen hoch zum Kopfball. Der Heidenheimer gewinnt das Duell um den Ball, das persönliche Duell geht an Lynen, der Beck eine Platzwunde an der Schläfe verpasst. Beide liegen auf dem Boden und werden derzeit behandelt.

51. Min: Einen hohen Ball verlängert Njinmah im hohen Bogen in den Strafraum und in den Fuß von Ducksch. Der nimmt ihn an, aber dann verspringt dem Stürmer die Kugel und geht ins Toraus. Kriegt er den gut mitgenommen, steht er frei vorm Kasten.

50. Min: Pieringer versucht es mal aus der zweiten Reihe. Der Ball geht knapp drüber, aber Zetterer sieht das und greift nicht ein.

49. Min: Schmid will Njinmah aus der Tiefe rechts schicken, aber der Ball hat nicht genügend Kraft, deshalb kann Heidenheim klären.

46. Min: Frank Schmidt hat zur Pause gewechselt: Kleindienst war nahe dran am Platzverweis, deshalb ist nun Beck dabei.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Weiter geht es im Jubiläumsspiel im Weserstadion

46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!

16.33 Uhr: Die Teams sind auf den Platz zurückgekehrt. Gleich geht es weiter.

16.17 Uhr: ... es ist Halbzeitpause! Eine interessante und phasenweise verrückte erste Halbzeit lässt Werder mit einem knappen 1:2-Rückstand in die Kabinen gehen. Trotz guten Starts mit einer Hundertprozentigen von Stage (4.) waren es die Gäste, die per Doppelschlag durch Maloney (12.) und Ex-Bremer Beste (18.) mit 2:0 in Führung gingen. Die hielt dank Schmids Kopfballtreffer (19.) aber nicht lange. Danach hatten beide Teams Chancen aufs nächste Tor. So bleibt es eng und spannend für die zweite Halbzeit.

45.+2: Ducksch bekommt noch mal eine Schusschance aus acht Metern halbrechts, wird aber geblockt. Die Fahne des Linienrichters geht aber hoch. Dann ertönt ein Pfiff, denn ...

45.+1: Njinmah will sich im Stadion gegen drei, vier Gegenspieler durchwuseln, schafft das aber nicht. Sein Schuss bleibt in der Abwehr hängen.

45.+1: Während die zweiminütige Nachspielzeit anbricht, bekommt Deman für ein Foul im Mittelfeld eine Gelbe Karte.

45. Min: Njinmah bekommt eine klasse langen Ball in den Lauf gespielt, muss ihn aber mit der Brust mitnehmen. Entsprechend ist das Tempo beim ersten Ballkontakt raus, Heidenheim kann klären.

43. Min: Torschütze Maloney bekommt für ein hartes Einsteigen gegen Agu die Gelbe Karte.

41. Min: Ole Werner wechselt noch vor dem Halbzeitpfiff. Stark verlässt den Platz, der bereits erwähnte Malatini ist nun im Spiel.

40. Min: Im Anschluss an einen eigenen und nicht sonderlich gefährlichen Eckball bleibt Werder am Ball. Ducksch bekommt auf der rechten Seite einen hohen Ball und legt ihn volley auf den langen Pfosten, wo Njinmah den Ball knapp verpasst.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Werder schwimmt im Spektakel-Spiel

38. Min: Für ein strafbares Handspiel hat es aber offenbar nicht gereicht. Dafür hat Heidenheim nun mehrere Eckbälle in Folge. Der letzte ist brandgefährlich, kommt nah vors Tor, wo Kleindienst den Ball aus kürzester Distanz nicht gedrückt bekommt. Dickes Ding.

37. Min: Jung wird angeköpft, die Heidenheimer reklamieren Handspiel. Währenddessen rennt Malatini zur Bank.

35. Min: Föhrenbach versucht es aus 20 Metern mit einer Direktabnahme. Der Ball wäre nicht mal annähernd in die Nähe des Tors gekommen, aber er trifft nur Lynen. Dadurch wird der Ball aber gefährlich, geht links am Pfosten vorbei. Ecke. Die bringt nichts ein.

34. Min: Kleindienst arbeitet weiter am Platzverweis. Erst foult er Lynen, anschließend Stark. Schiri Schröder belässt es bei der nächsten Ermahnung.

32. Min: Schöner Spielzug! Agu startet rechts in die Lücke und wird von Ducksch bedient. Er hebt den Kopf und sieht in der Mitte Deman, den Querpass aber fängt Gimber ab.

30. Min: Mittlerweile ist auch offensichtlich, dass Heidenheim hier vor allem über Konter zu Torerfolgen kommen möchte und sich mit der Führung zurückzieht. Werder hat mehr Ballbesitz. Jetzt eine Ecke für Heidenheim, Jung wird angeköpft, Ecke auf der anderen Seite.

29. Min: Szenenapplaus für Lynen, der im Zweikampf den Ball über Dinkci lupft.

26. Min: Njinmah hat auf links etwas Platz, zeigt seinen tollen Antritt und spielt einen Gegenspieler aus. Beim Eindringen in den Strafraum legt er sich den Ball aber etwas zu weit vor, sodass Gimber dazwischengehen und das Offensivfoul ziehen kann.

24. Min: Und jetzt wird es auch noch ruppig. Maloney grätscht Stage auf Höhe der Mittellinie um. Der Beschuldigte muss eine gute Strafverteidigerin haben, anders ist nicht zu erklären, dass er für dieses Foul ohne Gelbe Karte davonkommt.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Drei frühe Tore, Pfosten – Spektakel im Weserstadion

21. Min: Es ist auf jeden Fall Spektakel geboten, es hat was von einem Legenden-Spiel, wo die Akteure es mit der Abwehrarbeit nicht so ernst nehmen.

19. Min: TOOOOR für Werder! Hier ist was los, Schmid trifft per Kopf zum Anschluss! Nur noch 1:2! Lynen hat links auf Höhe des Sechzehners den Ball und wird nicht angegriffen. Er schlägt eine Flanke auf den langen Pfosten, wo Gimber unter dem Ball durchspringt und der eingelaufene Schmid per Kopfball-Aufsetzer rechts ins Tor trifft. Die Hoffnung ist schnell wieder da!

18. Min: Und da ist das 0:2, das gibt es doch nicht. Beste trifft. Ducksch verliert vorne den Ball. Dinkci wird rechts bedient, zieht ordentlich an und in den Strafraum rein. Kein Bremer kommt wirklich hinterher, in der Mitte sieht Dinkci Beste, der den Ball ins Tor drückt.

17. Min: Einen langen Ball köpft Zetterer 30 Meter vor dem Tor genau zum Gegner, aber Heidenheim kann daraus kein Kapital schlagen.

15. Min: Und direkt die nächste gefährliche Szene für die Gäste! Kleindienst bringt einen Ball von links scharf und flach vors Tor. Dort ist zwar Zetterer, aber dem flutscht der Ball durch die Finger. Dinkci und Beste lauern, aber Zetterer schmeißt sich noch auf die Kugel und verhindert den Einschlag.

12. Min: Tor für Heidenheim. Maloney nickt ein, nachdem der erste Eckball von rechts einen weiteren von links zur Folge hatte. Der Ball kommt sechs Meter vor dem Tor hoch in den Strafraum, wo Maloney mit viel Wucht angerannt kommt und mittig ins Tor einköpft zum 0:1 aus Werder-Sicht.

11. Min: Jetzt Heidenheim: Traoré spielt einen Ball die rechte Seite runter auf Dinkci, der viel Platz hat und mit seiner Hereingabe eine Ecke herausholt.

10. Min: Bis auf die Chance von Stage ist in der Anfangsphase noch nicht viel Berichtenswertes passiert. Beide Teams neutralisieren sich weitestgehend.

8. Min: Schmid arbeitet tief in der gegnersichen Hälfte gegen den sehr physischen und locker einen Kopf größeren Maloney, bekommt dafür ein Foul gegen sich gepfiffen.

6. Min: Kleindienst mit dem nächsten Foul an der Seitenlinie. Der Stürmer arbeitet derzeit am Platzverweis.

4. Min: Das war die RIESENCHANCE für Stage! Maloney spielt einen Fehlpass auf Höhe der Mittellinie. Ducksch kommt an den Ball und spielt in den Lauf von Stage, der aus 35 Metern alleine aufs Tor zuläuft. Er geht links an Müller im Tor vorbei, aber schafft es dann nicht, den Ball ins leere Tor zu schieben! Er trifft nur den Außenpfosten. Da war deutlich mehr drin, den MUSS er machen!

2. Min: Stage spritzt Kleindienst dazwischen, der Probleme mit der Ballannahme mit Mittelfeld hatte, und klaut ihm den Ball. Kleindienst zieht und zerrt, Stage kommt zu Fall. Das gibt Gelb. Klare Sache.

1. Min: Ganz offenbar haben die Gäste die Seitenwahl gewonnen. Werder spielt im ersten Durchgang zunächst auf die eigene Fankurve.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Das Spiel im Weserstadion läuft!

1. Min: Schiedsrichter Schröder gibt das Spiel frei!

15.29 Uhr: Fast vergessen: Die Teams haben den Platz betreten, die Kapitäne Friedl und Mainka stehen zur Seitenwahl bereit.

15.28 Uhr: Jetzt kommt noch ein riesiger Wimpel. Die Fans übertreffen sich gerade selber.

15.25 Uhr: Und das waren offenbar auch nur Platzhalter. Jetzt kommt ein noch viel größeres Banner die Ostkurve hinunter. Ein traumhaft schönes und beeindruckendes Kunstwerk aus vielen kleinen ikonischen Motiven, die 125 Jahre Vereinsgeschichte illustrieren. Wahnsinn! Einfach Wahnsinn!

15.24 Uhr: Die Choreographie wird hochgezogen, riesige Banner über alle vier Tribünen. Ein tolles Bild, dass die Fans und der Verein an diesem besonderen Tag abgeben!

15.17 Uhr: Das Stadion füllt sich, bald sich alle Plätze belegt. Die Sonne scheint den Bremer heute ins Gesicht. Hoffentlich ein Symbol für den Gemütszustand der Werder-Fans am Ende des heutigen Spieltags.

15.09 Uhr: Tabellarisch können beide Teams entspannt dem heutigen Spiel entgegenblicken. Werder hat 26 Punkte und damit ein Polster von satten elf Punkten auf den Relegationsplatz. Gewinnt Werder heute, würden sie nicht nur Heidenheim auf Distanz halten, sondern überholen auf jeden Fall den SC Freiburg. Und Werder könnte auch Hoffenheim überholen, die am Sonntag gegen Köln spielen.

15.05 Uhr: Die ersten Vorboten der Choreo sind zu sehen. Die Zuschauer schmeißen sich die vorbereiteten Ponchos über, die Kurven färben sich bereits in Grün oder Weiß.

15.01 Uhr: Zurück zu den Statistiken: Beide Teams kommen aus guten Serien. Heidenheim hat von den jüngsten sieben Spielen keines verloren, die Serie mit drei Siegen begonnen, zuletzt viermal „nur“ unentschieden gespielt. Bei Werder sind es ebenfalls sieben Spiele ohne Pleite in Folge, darunter sogar ein Sieg mehr als beim Gegner. Und die Serie ist noch ein Stück heißer: Die jüngsten drei Spiele gewannen die Bremer bekanntermaßen.

14.57 Uhr: Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Gleich die nächsten Legenden am Start. Petri Pasanen und Per Mertesacker stehen bei Arnd Zeigler, um das obligatorische Werder-Quiz vor einem Heimspiel mitzugestalten.

14.56 Uhr: Der bisherige Höhepunkt des Nachmittags: Andree Wiedener ist vor der Ostkurve aufgetaucht und tanzt mit den Fans ... genau ... den Andree Wiedener.

14.54 Uhr: Auf das Hinspiel schauen wir noch mal ein wenig genauer. Denn das war so eine berühmte „Geschichte, die nur der Fußball schreibt“: Der von Werder an die Brenz ausgeliehene Dinkci steuerte zwei Tore zum 4:2-Sieg des FCH bei, es war der erste Bundesliga-Sieg in der Geschichte des Vereins. Heute spielt Dinkci erneut von Anfang an und wird ganz sicher hoch motiviert sein ...

14.50 Uhr: Jetzt ein paar Kurzinterviews mit Dieter Eilts und Mirko Votava, die den DFB- beziehungsweise Europapokal dabei haben und sich munter mit den Fans fotografieren lassen.

14.47 Uhr: Werfen wir einen Blick auf die gemeinsame Vergangenheit beider Teams. Die ist überschaubar und aus Werder-Sicht ausbaufähig. Es ist das achte Aufeinandertreffen beider Teams – in vier verschiedenen Wettbewerben. Die ersten beiden Spiele waren Pokalspiele, darunter die 1:2-Niederlage gegen den damaligen Drittligisten. 2020 trafen beide in der Bundesliga-Relegation aufeinander, aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore (2:2, Hinspiel: 0:0) hielt Werder seinerzeit knapp die Klasse. Komplettiert wird das Feld durch die beiden Zweitligapartien vor zwei Jahren sowie das Hinspiel dieser Saison, das Werder mit 2:4 verlor und damit eine Serie festigte: In Heidenheim hat Werder bislang noch nicht gewonnen.

14.42 Uhr: Robert Schröder hat die Ehre, das Jubiläumsspiel des SV Werder zu leiten. Der Schiedsrichter wird flankiert von Norbert Grudzinski und Jan Clemens Neitzel-Petersen an den Seitenlinien. Vierter Offizieller ist Patrick Ittrich. Daniel Siebert heißt der Videoschiedsrichter, sein Assistent ist Jan Seidel.

14.37 Uhr: Passend dazu werden die Zuschauer mit dem 2004er-Hit „Dragostea din tei“ ... nun ja ... gequä... äh... verwöhnt.

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Die Werder-Aufstellung ist da

14.37 Uhr: Und auch die von Trainer-Dauerbrenner Frank Schmidt trainierten Gäste haben sich für eine Aufstellung entschieden. Sie starten folgendermaßen: Müller – Traoré, Mainka, Gimber, Föhrenbach – Dinkci, Schöppber, Maloney, Beste – Kleindienst, Pieringer. Mit Dinkci, Mainka und Beste spielen drei (Ex-)Bremer heute von Beginn an. Auf der Bank sitzen mit Anpfiff Eicher (ET), Siersleben, Beck, Pick, Sessa, Ex-Bremer Theuerkauf, Dovedan, Kühlwetter und Schimmer.

14.36 Uhr: Ailton und Ivan Klasnic haben den Bauchladen umgehängt, auf der Südtribüne verteilen die beiden Double-Helden nun ein paar Becher Freibier.

14.34 Uhr: Nette Idee! Heute werden im Weserstadion ausnahmslos Songs aus jenen Jahren gespielt, in denen Werder einen Titel holte. Nach Gangsta‘s Paradise von Coolio läuft jetzt „What is Love“ von Haddaway.

14.34 Uhr: Damit belässt es Ole Werner bei dem Personal, das vergangene Woche gegen Mainz erfolgreich war.

14.30 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da! So lässt Ole Werner heute starten: Zetterer – Stark, Friedl, Jung – Agu, Lynen, Deman – Schmid, Stage – Ducksch, Njinmah. Auf der Bank nehmen zunächst Pavlenka (ET), Kownacki, Keita, Borré, Hansen Aaröen, Malatini, Alvero, Woltemade und Groß Platz.

14.26 Uhr: Ailton kommt in der neuen Werder-College-Jacke aus dem Spielertunnel, richtet ein paar Worte an die Fans, stimmt „Ailton“-Gesänge an und eröffnet somit das Programm.

14.15 Uhr: Moin aus der DeichStube! Heute empfängt der SV Werder Bremen am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga den Aufsteiger 1. FC Heidenheim. Beide Teams haben in den vergangenen Wochen gut performt und stark gegen den Abstieg gepunktet. Reißt heute eine Serie? Wir sind gespannt. in 15 Minuten erwarten wir die Aufstellungen.

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Anpfiff im Wohninvest Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel des 21. Spieltags zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Werder Bremen-Trainer Ole Werner warnt vor dem 1. FC Heidenheim: Bloß nicht den Faden verlieren

21. Spieltag in der Fußball-Bundesliga: Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) den 1. FC Heidenheim und hofft auf den vierten Sieg in Folge. Der Vorbericht der DeichStube.

Bremen – Geht es um die Mannschaften der Stunde in der Fußball-Bundesliga, sind folgende zwei Namen schnell (und vollkommen zurecht) genannt: Bayer Leverkusen und VfB Stuttgart. Der Werksclub als Spitzenreiter und die Schwaben als Tabellendritter spielen jeweils eine fantastische Saison und haben mit ihrem direkten Duell im DFB-Pokal-Viertelfinale (3:2) jüngst für eines der besten deutschen Fußballspiele seit längerer Zeit gesorgt. Hut ab. Es gibt da aber noch zwei Mannschaften, die sich in den vergangenen Wochen beachtliche Serien erarbeitet haben, weniger glanzvoll zwar, das schon, aber eben auch: erfolgreich. Die Rede ist vom SV Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim, die sich am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) nun zum Duell Neunter gegen Zehnter im Wohninvest Weserstadion begegnen.

Zugegeben: Rein tabellarisch betrachtet kann ein Spiel nicht mittelmäßiger daherkommen, denn Neun gegen Zehn, das klingt erstmal wenig attraktiv, sollte aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Werder und Heidenheim gerade zu den besten Serientätern der Liga zählen. An der Spitze, klar, steht auch hier Leverkusen, das unter Trainer Xabi Alonso seit unglaublichen 30 Pflichtspielen, davon 20 in der Bundesliga, ungeschlagen ist. Dahinter folgen aber direkt Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim mit jeweils sieben Partien am Stück ohne Niederlage. Dass der Aufsteiger zuletzt vier Mal in Serie unentschieden spielte, während die Bremer drei Mal hintereinander gewannen, verschafft ihnen Vorteile in der B-Note und einen hauchdünnen Favoritenstatus vor dem Duell am Samstag, zumal es am Osterdeich ausgetragen wird, wo alles im Zeichen des 125. Vereinsgeburtstags stehen wird.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den 1. FC Heidenheim: Ole Werner wünscht sich spielerische Leistungssteigerung

Ole Werner, Cheftrainer des SV Werder Bremen, hat in diesem Zusammenhang durchaus Wünsche an seine Mannschaft. „Ich wünsche mir, dass wir an die letzten Wochen anknüpfen, was die Leistungsbereitschaft und das Miteinander auf dem Platz angeht. Und ich wünsche mir eine spielerische Leistungssteigerung im Vergleich zum Mainz-Spiel. Die werden wir sicherlich brauchen“, sagt der 35-Jährige in Anspielung auf den jüngsten 1:0-Zittersieg des SV Werder beim FSV Mainz 05.

Dass Gegner Heidenheim zuletzt ebenfalls fleißig punktete, hat Ole Werner freilich registriert und analysiert – und dabei einige Parallelen zu seinen Bremern ausgemacht. „Beide Mannschaften sind gut drauf und bringen ihre Stärken auf den Platz. Das zeigt sich mehr und mehr auch in Ergebnissen und Punkten“, sagt der Chefcoach. Und weiter: „Beide Mannschaften waren in den vergangenen Wochen zudem defensiv sehr diszipliniert und deshalb schwer zu schlagen. Das wird uns auch am Samstag erwarten.“ Vor allem die Standards des 1. FC Heidenheim und das Umschaltspiel der Baden-Württemberger haben bei Werner Eindruck hinterlassen. „Sie können immer Gefahr ausstrahlen, selbst wenn sie in Phasen mal nicht im Spiel sind. Wichtig ist für uns, dass wir im Laufe des Spiels nicht den Faden verlieren, wie es vielen Gegner von Heidenheim in den letzten Wochen passiert ist.“ Und so wie es Werder Bremen selbst in der Hinrunde passiert war.

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim aussehen!

Werder Bremen im Liveticker gegen den 1. FC Heidenheim: Bremer wollen sich für 2:4-Hinspielpleite revanchieren

Mit 2:4 verlor der SV Werder Bremen am Ende in der Voith-Arena, nachdem die Grün-Weißen zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten. Während der Vorbereitung auf das neuerliche Duell gegen den 1. FC Heidenheim war das noch einmal Thema, wie Ole Werner erklärt. „Wir haben damals über weite Strecken keine gute Leistung gebracht“, sagt er, zeigt sich aber mehr als optimistisch, dass es seine Mannschaft am Samstag besser machen wird.

„Bei uns ist eine Menge passiert, wir haben uns stabilisiert und uns in nahezu allen Bereichen weiterentwickelt. Das gilt es nun fortzusetzen.“ Gelingt das, und Werder Bremen fährt gegen den 1. FC Heidenheim womöglich den vierten Sieg in Serie ein, winkt der Sprung auf den siebten Tabellenplatz. So gut in der Tabelle stand der Verein zuletzt vor 40 Spieltagen da. Würde bedeuten: Dem inoffiziellen Titel als Mannschaft der Stunde wäre Werder ein gutes Stück näher gekommen. (dco)

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