Bittere Verletzung
Abwehr-Schock: Werder-Verteidiger Pieper fällt wochenlang aus
Die nächste ganz bittere Nachricht für den SV Werder Bremen: Amos Pieper fällt mehrere Wochen verletzt aus. Die Wunde am Knie hat größere Probleme gemacht.
Bremen – Die jüngsten Prognosen klangen schon nicht sonderlich optimistisch, nun herrscht ernüchternde Klarheit darüber, dass Amos Pieper so schnell nicht wieder für den SV Werder Bremen auflaufen können wird. Wie der Verein am Mittwochmittag mitteilte, musste sich der Innenverteidiger am kürzlich lädierten Knie operieren lassen und wird nun wochenlang fehlen.
Werder Bremen-Profi Amos Pieper fällt verletzt wochenlang aus: Operation nach Infektion am Knie
„Da Amos über größere Beschwerden am Knie geklagt hatte, folgten weitere Untersuchungen, in deren Verlauf eine Infektion festgestellt wurde, die den Eingriff notwendig gemacht hat“, wird Trainer Horst Steffen auf der Internetseite des SV Werder Bremen zitiert. Immerhin: „Erfreulicherweise wurde dabei kein struktureller Schaden festgestellt. Wir hoffen, dass Amos schnellstmöglich wieder fit wird. Allerdings wird er mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen können.“
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Verletzung von Werder Bremen-Verteidiger Amos Pieper: Der nächste bittere Ausfall in der Krise
Der 28-Jährige hatte sich die Verletzung am vergangenen Samstag während des Auswärtsspiels gegen Bayer 04 Leverkusen (0:1) zugezogen. In der Anfangsphase der Partie war er bei einer Abwehraktion unglücklich von Torhüter Mio Backhaus erwischt worden, die erlittene Fleischwunde musste genäht werden. Der Ausfall trifft die Norddeutschen richtig bitter in Zeiten tabellarischer Schwierigkeiten. Amos Pieper, der während der Saisonvorbereitung bereits eine Hüft-OP über sich hatte ergehen lassen müssen und deshalb die ersten Pflichtspiele verpasste, avancierte nach seiner Rückkehr zu einem ganz verlässlichen Faktor in der Hintermannschaft des SV Werder Bremen. In elf Begegnungen zählte er zur Startelf und bildete gemeinsam mit Kapitän Marco Friedl und Youngster Karim Coulibaly ein zumeist überzeugendes Trio im Abwehrverbund. Zuletzt wurde er bereits von Julian Malatini vertreten, da Niklas Stark (Hüftbeschwerden) und Maximilian Wöber (muskuläre Probleme) schon langfristig keine Option sind. (mbü)
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