Werder-Profi wieder fit

Getrübte Comeback-Freude: Werder-Verteidiger Amos Pieper ist zurück - und will schnell das 0:5 gegen den FC Bayern abschütteln

Amos Pieper (rechts) feierte gegen den FC Bayern München sein Comeback für den SV Werder Bremen und hatte dabei alle Hände voll zu tun - wie hier gegen Serge Gnabry.
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Amos Pieper (rechts) feierte gegen den FC Bayern München sein Comeback für den SV Werder Bremen und hatte dabei alle Hände voll zu tun - wie hier gegen Serge Gnabry.

Amos Pieper hat gegen den FC Bayern München sein Comeback gefeiert. Die 0:5-Heimpleite hat die Rückkehr aber getrübt - weshalb der Verteidiger des SV Werder Bremen die Niederlage schnell abschütteln will.

Bremen – Die Niederlage schmerzte zu sehr, da war bei Amos Pieper kein Platz für eine ausufernde Comeback-Freude. „Ob ich zurückgekommen bin oder nicht, ist mir gerade ziemlich egal, weil wir hier zu Hause 5:0 verloren haben“, platzte es aus dem Verteidiger des SV Werder Bremen kurz nach dem verlorenen Heimspiel gegen den FC Bayern München heraus. Doch vor der Linse der vereinseigenen TV-Kamera schob er sofort hinterher: „Das Gute ist, dass ich das Gefühl habe, dass wir als Mannschaft zusammenbleiben werden.“ Dass Pieper ein aktiver Teil dieses Ganzen ist, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Das Verletzungspech verfolgt den 26-Jährigen schon einige Zeit, die 79 Minuten lange Saisonpremiere stellte überhaupt erst den zweiten Pflichtspieleinsatz im Kalenderjahr 2024 dar.

Werder Bremens Ole Werner: „Cool, dass Amos Pieper wieder auf dem Platz steht“

„Cool, dass Amos wieder auf dem Platz steht“, freut sich Werder-Coach Ole Werner, dem somit nach einigem Warten wieder eine zusätzliche Alternative in der Abwehr zur Verfügung steht. Gerade rechtzeitig, möchte man meinen, denn bekanntlich brummt Kapitän Marco Friedl aktuell eine Zwei-Spiele-Sperre wegen einer Notbremse ab, zudem hat Milos Veljkovic weiterhin Probleme mit der Achillessehne. Vor dem jüngsten Duell mit dem FC Bayern München hatte Werner deshalb für die Dreierkette die Wahl zwischen Julian Malatini sowie Amos Pieper – und gab am Ende Letzterem den Zuschlag. Warum? „Es geht gegen die Bayern darum, tiefer zu verteidigen und extrem viel um Kommunikation. Und dabei um die Frage, wie sehr bleibe ich in der Kette oder wann lasse ich mich rausziehen“, sagt der Chefcoach des SV Werder Bremen. „Daher habe ich mich für Amos entschieden.“

Werder Bremens Amos Pieper: „Der FC Bayern hat uns auf diesem Toplevel aufgezeigt, was uns hier und da vielleicht noch fehlt“

Und der war zwar hinterher ziemlich frustriert wegen der deutlichen Klatsche, hatte sich dabei aber kaum einen Fehler erlaubt. Vor dem 0:4 durch Michael Olise legte er den Ball jedoch unfreiwillig für den Torschützen auf. „Der FC Bayern hat uns auf diesem Toplevel aufgezeigt, was uns hier und da vielleicht noch fehlt“, meinte Pieper hinterher. „Ab Mittwoch geht es jetzt für uns darum, dass wir uns auf Hoffenheim vorbereiten, dort wieder unsere bestmögliche Performance abliefern und auf drei Punkte gehen.“ Und keine Frage, Amos Pieper würde am Sonntag im Kraichgau gegen die TSG Hoffenheim (Anpfiff: 17.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) dann gern wieder zur Startelf des SV Werder Bremen gehören. (mbü)

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