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Bremen - 20 Millionen Euro hat der Verkauf von Thomas Delaney an Borussia Dortmund in die Werder-Kassen gespült. Sportchef Frank Baumann kündigt an, das Geld „schlau einsetzen“ zu wollen.
„Einiges ist schon in den Transfers von Milot Rashica, Martin Harnik und Yuya Osako enthalten“, erklärt der 42-Jährige im Interview mit „werder.de“. „Einiges werden wir sicher noch in einen defensiv-orientierten zentralen Mittelfeldspieler stecken, und wir sind auf der Suche nach einem zentralen offensiven Mittelfeldspieler, der eine gewisse Kreativität mitbringt.“
Baumann findet den Abgang von Thomas Delaney zwar schade, blickt dem Dänen aber nicht wehmütig hinterher. Der Sportchef freut sich lieber über dessen gute Entwicklung in Bremen: „Wir haben damals neben vielen anderen Vereinen um ihn gekämpft, haben ihm viel Positives von Werder berichtet, viel Fantasie ins Spiel gebracht, welchen Weg seine Entwicklung und sein Stellenwert bei uns nehmen kann. Und alles ist aufgegangen.“
Baumann wertet Delaney-Wechsel als „positives Signal“
Delaneys Wechsel zum BVB, dessen Ablauf Baumann als „authentisch, ehrlich und glaubwürdig“ bezeichnet, wertet Baumann außerdem als „positives Signal“ für eine gute Entwicklung des Clubs: „Wir werden wieder wahrgenommen als ein Club, der viele interessante Spieler hat, der sie nicht nur selbst ausbildet, sondern bei dem sie auf Spitzenniveau den nächsten Schritt machen können.“
Baumann sagt, er freue sich sogar, wenn Werder-Spieler umworben werden. „Aber wir sind auch selbstbewusst genug, dass wir Zeichen setzen können, einige dieser Spieler zu halten“, sagt der Sportchef und betont: „Unsere Priorität Nummer eins bleibt es, einen Kader auf die Beine zu stellen, der auf sehr hohem Niveau sehr erfolgreich spielen kann.“