Werder-Neuzugang im Fokus

CR7, Süßkartoffeln und Bruder-WG: So tickt Werders Neuzugang Chuki

Wie tickt Chuki – und warum entschied er sich trotz mehrerer Angebote am Ende für Werder Bremen? Die DeichStube stellt den Neuzugang vor!

Noch dauert es etwas mehr als einen Monat, bis die Fans des SV Werder Bremen die Profis wieder auf dem Trainingsplatz sehen können. Am 12. Juli steigt die erste öffentliche Trainingseinheit am Osterdeich, mit dabei sein wird dann auch ein gewisser Iván San José Cantalejo, besser bekannt als Chuki. Der 22-Jährige kommt ablösefrei vom spanischen Zweitligisten Real Valladolid und soll mit etwas Anlaufzeit ein belebendes, kreatives Element im Werder-Mittelfeld darstellen.

Von seinen Standards, aber auch seinen Pässen im letzten Drittel versprechen sich die Verantwortlichen in Bremen viel. Doch wie tickt der ehemalige spanische U18-Nationalspieler eigentlich privat? Und warum entschied sich Chuki trotz mehrerer Angebote aus anderen Ligen am Ende für Werder Bremen? Die DeichStube hat sich umgehört, einige interessante Fakten gesammelt und stellt den Neuzugang genauer vor.

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Werder Bremens Neuzugang Chuki gilt als ruhiger, bodenständiger und familiärer Typ

Chuki gilt als ruhiger, bodenständiger und familiärer Typ. Statt großer Partys oder öffentlicher Auftritte verbringt der offensive Mittelfeldspieler seine Freizeit am liebsten mit Familie und engen Freunden. Auch seinen Neustart beim SV Werder Bremen wird er nicht alleine antreten. Nach DeichStube-Informationen zieht sein älterer Bruder mit an die Weser und soll ihm dabei helfen, sich möglichst schnell in Deutschland einzuleben. Dort hat der Spielmacher schließlich viel vor.

Sein großes Idol ist kein Geringerer als Cristiano Ronaldo. Dabei beeindruckt ihn nicht nur dessen sportliche Klasse, sondern vor allem die Mentalität. Der Ehrgeiz, die Disziplin und die ständige Bereitschaft, an sich zu arbeiten, gelten für Chuki als Maßstab. Wenn er an Werder Bremen denkt, fällt ihm dagegen ein anderer prominenter Name ein: Mesut Özil. Der ehemalige Bremer Spielmacher blieb ihm insbesondere durch dessen späteren Wechsel zu Real Madrid besonders in Erinnerung.

Nach DeichStube-Infos hatte Chuki mehrere Anfragen aus europäischen Ligen vorliegen - am Ende entschied er sich für Werder Bremen

Dass Chuki überhaupt Fußballprofi wurde, hat viel mit seiner Heimat zu tun. Sein Herzensverein war schon immer Real Valladolid. Entsprechend war es für ihn ein besonderer Moment, erstmals für die Profis des Clubs aus seiner Heimatstadt aufzulaufen. Dort sammelte er seine ersten Erfahrungen im Profibereich und entwickelte sich zu einem der interessantesten Offensivspieler des Vereins. Sein erstes großes Ziel hatte er damit erreicht. Während er zuletzt in der spanischen zweiten Liga spielte, möchte er nun beim SV Werder Bremen nach höheren Zielen greifen.

Passend dazu fiel die Entscheidung für Werder Bremen keineswegs zufällig. Nach DeichStube-Informationen erhielt Chuki mehrere Anfragen aus unterschiedlichen europäischen Ligen. Ausschlaggebend für den Schritt an die Weser soll letztlich das Gesamtpaket gewesen sein. Der Verein vermittelte ihm früh großes Vertrauen und präsentierte ihm einen klaren Entwicklungsplan. Chuki hatte das Gefühl, dass sowohl seine eigene Entwicklung als auch die des Clubs miteinander verbunden werden können.

Werder Bremens Neuzugang Chuki sieht sich selbst als klassischen Zehner

Auf dem Platz sieht sich Chuki selbst am liebsten als klassischen Zehner. Dort fühlt er sich am wohlsten, kann seine Kreativität einbringen und Spiele gestalten. Durch seinen starken linken Fuß ist er allerdings auch flexibel einsetzbar und kann auf dem rechten Flügel für Gefahr sorgen. Genau diese Variabilität war auch für Werder Bremen ein wichtiger Faktor bei der Verpflichtung.

Nicht zuletzt deshalb blickt der Spanier mit großer Vorfreude auf die Bundesliga. Der 22-Jährige verfolgt die deutsche Liga bereits seit längerer Zeit und verbindet sie mit einem schnellen, offensiven Spielstil, der jungen Spielern Chancen bietet. Chuki ist überzeugt, dass seine Qualitäten dort besonders gut zur Geltung kommen können. Vor allem seine Fähigkeiten im letzten Drittel, sein Auge für den entscheidenden Pass und seine Torgefahr sollen dabei helfen.

Hinzu kommt die Atmosphäre. Die deutschen Stadien und die leidenschaftlichen Fans imponieren Chuki schon seit Jahren. Auch das Weserstadion hat er sich bereits bei einem Besuch vor seiner Vertragsunterschrift genauer angesehen und soll von der Stimmung rund um den SV Werder Bremen beeindruckt gewesen sein.

Werder Bremens Neuzugang Chuki kocht leidenschaftlich gern und achtet sehr auf seine Ernährung

Und wie verbringt Chuki seine Zeit abseits des Rasens? Tatsächlich gerne in der Küche. Der Neuzugang des SV Werder Bremen kocht leidenschaftlich gern und achtet sehr auf seine Ernährung. Besonders angetan haben es ihm Süßkartoffeln, die in nahezu jeder Variante regelmäßig auf seinem Speiseplan stehen. Ein perfektes Abendessen besteht für ihn aus einem Salat, einem guten Stück Fleisch und eben jener Süßkartoffel.

Zwar ist Chuki abseits des Platzes ansonsten nicht unbedingt künstlerisch unterwegs, dennoch passt es gut ins Bild, dass Werder Bremen ihn auf eine etwas ungewöhnliche Art und Weise vor einer Leinwand vorstellte. Dahinter steckt eine bewusste Idee: Der Spanier gilt als kreativer Spieler, der auf dem Platz immer wieder besondere Momente erschaffen soll. Eine gewisse Magie in seinem Spiel wird ihm bereits jetzt nachgesagt.

Ob er diese auch bald im Weserstadion zeigen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Der SV Werder Bremen hat mit Chuki nicht nur einen talentierten Fußballer verpflichtet, sondern offenbar auch einen bodenständigen Charakter, der den nächsten Schritt seiner Karriere ganz bewusst an der Weser gehen möchte. (bvo)

Rubriklistenbild: © Imago/HMB-Media/Pressinphoto

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