Hoffnungsschimmer für „Arni“
Österreichs Politiker reagieren auf Feiertags-Forderung von Ex-Werder-Profi Arnautovic
Nach amüsanter Feiertags-Ansage von Werder Bremens Ex-Stürmer Marko Arnautovic an die Regierung. So reagieren Österreichs Bundeskanzler und Bundespräsident.
Bremen/Wien – Kaum vorstellbar, dass sich das jemand traut! Marko Arnautovic hat von höchster Stelle in Österreich eine Abfuhr bekommen. Nachdem der Ex-Profi des SV Werder Bremen von der Regierung gefordert hatte, den 18. November zum landesweiten Feiertag zu ernennen, weil sich die österreichische Nationalmannschaft an ebenjenem Datum jüngst erstmals seit 1998 für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat, folgten nun die – unerfreulichen – Reaktionen. „Lieber Marko Arnautovic, Termin ist eingetragen. Der 18. November wird zwar kein Feiertag, aber er ist jedenfalls ein Tag zum Feiern!“, schrieb Bundeskanzler Christian Stocker auf Instagram.
Nach Feiertag-Forderung von Werder Bremens Ex-Stürmer Marko Arnautovic: So reagieren Österreichs Politiker
Bundespräsident Alexander Van der Bellen erteilte der aus der Euphorie vorgetragenen Arnautovic-Ansage zwar ebenfalls eine Abfuhr, ließ in einem Kurzvideo auf Social Media aber zumindest eine Hintertür offen: „Na ja, lieber Marko Arnautovic, du hast eine Idee gehabt, für die die Bundesregierung und ich uns einsetzen sollen. Schau einmal“, sagte Van der Bellen im Clip und zeigte ein Bild vom WM-Pokal. „Kommt Ihnen bekannt vor, oder? Wenn Ende Juli nächsten Jahres das nach Wien zurückgebracht wird, dann wird man vielleicht noch einmal darüber reden, könnte ich mir vorstellen.“ Für Rekord-Nationalspieler und Rekord-Torschütze Marko Arnautovic wäre der Weltmeister-Titel derweil ein krönender Abschluss. Schließlich hatte der ehemalige Profi des SV Werder Bremen bereits vor Monaten angekündigt, seine Nationalmannschafts-Karriere nach der Weltmeisterschaft 2026 zu beenden. Angesichts dessen wird sich dann wohl niemand mehr trauen, seinem Wunsch eine Abfuhr zu erteilen... (tos)
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Typisch „Arni“: Ex-Werder-Bremen-Profi Marko Arnautovic macht nach WM-Qualifikation Ansage an Regierung
Marko Arnautovic ist für seine kernigen Aussagen bekannt. Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation mit Österreich richtete der Ex-Profi des SV Werder Bremen eine Ansage an die Regierung.
Wien – Am Ende kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach dramatischen und spannenden 90 Minuten gegen Bosnien-Herzegowina (1:1) im letzten Qualifikationsspiel hat sich die österreichische Nationalmannschaft um Werder Bremens Ex-Stürmer Marko Arnautovic am Dienstagabend die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gesichert. Und weil die Österreicher zum einen ab der zwölften Minute einem Rückstand hinterhergelaufen waren und erst durch Michael Gregoritsch (77.) den erlösenden Ausgleich erzielt hatten, brach im Wiener Ernst-Happel-Stadion unmittelbar nach dem Treffer sowie dem Schlusspfiff die pure Ekstase aus.
Amüsanter Auftritt: Werder Bremens Ex-Profi Marko Arnautovic macht nach Österreichs WM-Qualifikation Ansage an Regierung
Zusätzlich dazu beigetragen haben dürfte die Tatsache, dass es die erste WM-Teilnahme der Österreicher seit 1998 sein wird. Wohl auch aus diesem Grund hatte Rekord-Nationalspieler und Rekord-Torschütze Marko Arnautovic hinterher eine Idee. Genauer gesagt eine Forderung: „Das ist eine Ansage an die Regierung, eine Ansage an den Bundespräsidenten und an den Bundeskanzler“, leitete der Ex-Profi des SV Werder Bremen ein und sagte dann gewohnt selbstbewusst: „Ich hätte gerne, dass ihr am 18. November für ganz Österreich einen Feiertag macht. Das erleben wir wahrscheinlich nicht nochmal, denn nach der WM ist der ,Arni‘ weg.“
Aufs Stichwort verabschiedete Marko Arnautovic daraufhin den lachenden Reporter mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln. Dass der einstige Angreifer des SV Werder Bremen seine Nationalmannschaftskarriere nach der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr beenden werde, hatte der 36-Jährige bereits vor Monaten angekündigt. (tos)
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