Magath will‘s machen

Als möglicher „Feuerwehrmann“: Trainer-Legende bringt sich bei Werder Bremen selbst ins Spiel

Nach der Entlassung von Horst Steffen sucht Werder Bremen einen neuen Trainer. Ein Urgestein bringt sich jetzt selbst für das Amt ins Gespräch.

Am Sonntagvormittag hat Werder Bremens Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz bei der Nachfolgersuche für den entlassenen Cheftrainer Horst Steffen auch das Modell eines klassischen „Feuerwehrmannes“ nicht ausgeschlossen. Nur wenige Stunden später brachte sich dafür ein Trainer-Urgestein, das genau dieses Profil bedient, selbst ins Spiel – und zwar Felix Magath. „Da muss ein erfahrener Mann her, der die Situation kennt. Ich fühle mich immer noch einigermaßen fit. Nicht mehr so wie vor 40 Jahren, aber trotzdem glaube ich, dass ich noch klar im Kopf bin“, sagte der 72-Jährige gegenüber dem Fernsehsender RTL und schob hinterher: „Von daher bin ich nicht abgeneigt.“

Der SV Werder Bremen sucht einen neuen Trainer: Jetzt bringt sich eine Trainer-Ikone ins Spiel, für die das Weserstadion schon mal das eigene Wohnzimmer war.

Werder Bremen sucht neuen Trainer: Legende Felix Magath bietet sich selbst an

In seiner langen Trainerkarriere rettete Felix Magath bereits mehrere Vereine vor dem Abstieg. Zuletzt hatte er in der Saison 2021/22 Hertha BSC vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahrt. Sein jetziger Vorstoß dürfte am Osterdeich zwar registriert werden, aber unbeantwortet bleiben. Nach Informationen der DeichStube fährt Werder Bremen bei der Trainersuche zwar noch mehrgleisig, hat mittlerweile aber zwei Favoriten für den Posten auserkoren, mit denen nun intensive Gespräche geführt werden. Magath ist nicht darunter.

Seine Gründe, weshalb er unabhängig von einem Engagement bei Werder Bremen weiterhin Lust darauf habe, im Fußballgeschäft zu arbeiten, führte Felix Magath unter anderem mit Blick auf die derzeitige Bundesregierung an. „Unser Kanzler sagt, dass wir mehr arbeiten sollen. Da stelle ich mich gern zur Verfügung und sage: ‚Ich möchte mehr arbeiten.‘ Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich der Meinung bin, dass ich jedem Verein in der Bundesliga helfen kann.“ 1998/1999 war Magath bereits einmal Werder-Trainer, die nur wenige Monate währende Zusammenarbeit verlief erfolglos. (bvo)

Rubriklistenbild: © gumzmedia (Archiv)

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