Drei Werder-Profis gegen Wolfsburg gesperrt

Drei auf einen Streich: Gelbsperren stellen Werder-Trainer Werner vor Herausforderung

Senne Lynen (mitte, Nummer 14) ist einer von drei Spielern des SV Werder Bremen, die in der Partie beim 1. FC Union Berlin ihre fünfte Gelbe Karte kassierten.
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Senne Lynen (dritter von links) ist einer von drei Spielern des SV Werder Bremen, die in der Partie beim 1. FC Union Berlin ihre fünfte Gelbe Karte kassierten.

Der SV Werder Bremen muss im kommenden Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 30. März, 15.30 Uhr) auf drei Stammspieler verzichten: Senne Lynen, Jens Stage und Mitchell Weiser kassierten jeweils in der Partie beim 1. FC Union Berlin die fünfte Gelbe Karte. Was Trainer Ole Werner dazu sagt.

Berlin – Senne Lynen war nach 33 Minuten der Erste, kurz darauf folgte Mitchell Weiser (38.), ehe Jens Stage die Reihe in der zweiten Halbzeit vervollständigte (72.): Gleich drei Stammspieler des SV Werder Bremen haben sich während der 1:2-Auswärtsniederlage beim 1. FC Union Berlin ihre fünfte Gelbe Karte abgeholt – und sind nun für die kommende Partie gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 30. März, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) nach der Länderspielpause gesperrt. Was die ohnehin angespannte Personalsituation der Bremer weiter verschärft.

„Das sind wichtige Spieler, die uns fehlen werden“, sagte Cheftrainer Ole Werner nach dem Spiel beim 1. FC Union Berlin und hielt fest: „Dass die Sperren irgendwann kommen würden, war klar, aber es hätten nicht drei auf einmal sein müssen.“ Nun steht der 35-Jährige vor der Aufgabe, seine Mannschaft – vor allem im Zentrum – gehörig umbauen zu müssen. Schließlich waren Senne Lynen als Sechser und Jens Stage als defensiv denkender Achter absolut gesetzt. Das Fehlen von Mitchell Weiser auf der rechten Außenbahn schmerzt den SV Werder Bremen sportlich zwar genauso, dürfte mit Felix Agu aber vergleichsweise unkompliziert aufzufangen sein.

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Die gute Nachricht für Werder Bremen: Romano Schmid hat seine Gelbsperre bereits während des Spiels gegen den 1. FC Union Berlin abgebrummt und wird nach seiner Rückkehr von der österreichischen Nationalmannschaft gegen den VfL Wolfsburg wieder als Achter in der Startelf stehen. Für die Position an seiner Seite kommen in erster Linie Nick Woltemade und Leonardo Bittencourt in Frage. Naby Keita dürfte trotz des Kurz-Comebacks in Berlin nur Außenseiterchancen haben. Für die Rolle des Lynen-Ersatzes vor der Abwehr wird die Wahl zwischen Lyon-Leihgabe Skelly Alvero und Routinier Christian Groß fallen.

„Es werden in Wolfsburg andere Spieler auf dem Platz stehen, die auch schon gute Spiele für uns gemacht haben. Ihnen vertrauen wir“, sagte Ole Werner, der zusätzlich darauf setzt, dass der eine oder andere verletzte Profi in zwei Wochen wieder einsatzbereit ist. Werder Bremens Kapitän Marco Friedl und dessen Innenverteidigerkollege Amos Pieper könnten dann so weit sein. (dco)

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