Bundesliga-Debüt für neuen Werder-Stürmer
Rashica: „Ich kann mehr zeigen“
Gelsenkirchen - 56 Minuten hat es gedauert, das Debüt von Milot Rashica im Werder-Trikot, dann musste der 21-jährige Flügelstürmer, den die Bremer erst am Dienstag von Vitesse Arnheim verpflichtet hatten, im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 (2:1) vom Platz.
„Das erste Spiel ist immer etwas schwierig“, sagte Rashica hinterher - und versprach: "Ich kann mehr zeigen."
Auf der rechten Bremer Angriffsseite war der Kosovare bemüht, Tempo aufzunehmen, sobald er an den Ball kam - seine Aktionen blieben dabei aber meistens Stückwerk. Ein harmloser Abschluss in der zehnten Minute, viel mehr war von Werders neuer Nummer 11 in der Veltins-Arena nicht zu sehen. „Ich weiß, dass es nicht mein bestes Spiel war“, sagte Rashica und verwies dann völlig zu Recht darauf, dass er erst an drei Tagen gemeinsam mit seinen neuen Kollegen auf dem Trainingsplatz gestanden hatte.
„Willkommen in der Bundesliga“
Das wusste natürlich auch Trainer Florian Kohfeldt, der mit dem ersten Auftritt seines neuen Stürmers vor diesem Hintergrund sehr zufrieden war: „Milot hat taktisch sehr diszipliniert gespielt. Es waren gute Ansätze dabei.“ Auf der rechten Seite bekam es Rashica vornehmlich mit den Schalkern Matija Nastasic und Bastian Oczipka zu tun, der „Creme de la creme der Innen- und Außenverteidiger in der Bundesliga“, wie Kohfeldt es nannte. Auch mit dem Ex-Bremer Naldo machte Rashica Bekanntschaft, als er in der 49. Minute stumpf vom Brasilianer abprallte. „Willkommen in der Bundesliga“, hätte über dieser Szene stehen können.
„Das Tempo war wirklich hoch, aber auf dem Platz habe ich mich gut gefühlt“, sagte der Angreifer - und versicherte: „Ich bin fit genug.“ Daran hat übrigens auch Theodor Gebre Selassie, Rashicas Kollegen auf Werders rechter Seite, keinerlei Zweifel: „Wir müssen uns noch aneinander gewöhnen, aber er ist ein guter Spieler und wird uns noch helfen.“
Fotostrecke: Werder-Wahnsinn auf Schalke




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