Vorzeitiger Abgang?
Nach geringer Spielzeit: Das sind Werders Pläne mit Außenverteidiger Isaac Schmidt
Isaac Schmidt kommt beim SV Werder Bremen kaum zum Zug. Wie die Grün-Weißen das bewerten und ob ein vorzeitiger Abgang im Raum steht.
Bremen – Der Start hätte für Isaac Schmidt beim SV Werder Bremen eigentlich gar nicht besser laufen können. Nach gerade einmal einer Trainingseinheit mit den Kollegen wurde der Schweizer gegen Bayer 04 Leverkusen 20 Minuten vor Schluss eingewechselt und erzielte fünf Minuten später sofort seinen ersten Treffer im grün-weißen Trikot. Doch nach dem frühen Hype wurde es schnell ruhig am Osterdeich um den 26-Jährigen. In 14 Spielen kam Schmidt lediglich in der Hälfte der Partien zum Einsatz, auf seinen ersten Startelfeinsatz wartet der Schweizer Nationalspieler zudem immer noch. Dabei hätte es in den vergangenen Wochen die Möglichkeit gegeben, auf mehr Spielzeit zu kommen, schließlich fehlen die weiteren Außenverteidiger-Kollegen Maximilian Wöber, Mitchell Weiser und Felix Agu immer noch verletzt. So rückte Kapitän Marco Friedl auf die eigentlich eher ungeliebte Linksverteidigerposition, Schmidt blieb in den vergangenen sechs Partien sogar dreimal über 90 Minuten nur der Bankplatz. „Bei uns herrscht ein intensiver Konkurrenzkampf“, sagt Werders Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz gegenüber der DeichStube zur Situation Schmidts. Gleichzeitig betont der Ex-Profi aber auch: „Wir sind weiterhin überzeugt davon, dass Isaac bei uns zu Spielzeit kommen kann.“
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Isaac Schmidt kommt beim SV Werder Bremen trotz Verletzungssorgen kaum zum Zug – so sieht ihn Clemens Fritz
Mittlerweile stellt sich dabei allerdings die Frage, was dafür noch passieren müsste. Denn: Im Laufe des Januars werden sowohl Wöber als auch Agu nach ihren langfristigen Verletzungen zurückerwartet, Olivier Deman (ebenfalls Linksverteidiger) feierte nach seinem im August erlittenen Bruch des Außenknöchels bereits am vergangenen Wochenende seine Rückkehr in den Spieltagskader des SV Werder Bremen. Und als Marco Friedl gegen den VfB Stuttgart nach rund einer Stunde verletzt vom Feld musste, kam zunächst Innenverteidiger Niklas Stark anstelle von Isaac Schmidt in die Partie. Dieser durfte erst einige Minuten später aufs Feld, nachdem Karim Coulibaly mit Gelb-Rot vom Platz musste und noch ein weiterer Verteidiger gebraucht wurde. „Nach seiner Einwechslung am Wochenende hat er eine gute Leistung gezeigt. Er bringt immer eine gute Dynamik ins Spiel“, lobt Fritz die Leistung des variablen Außenverteidigers.
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Wechsel schon im Winter? Isaac Schmidt hat bei Werder Bremen einen schwierigen Stand
Ob ihm diese Leistung allerdings für mehr Spielzeit am kommenden Wochenende im Spiel beim FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) verhilft, bleibt abzuwarten, schließlich gab Werder Bremen bereits am Anfang der Woche bekannt, dass Friedls Einsatz gegen die Fuggerstädter nicht ausgeschlossen ist. Bleibt die Frage, was langfristig mit Isaac Schmidt passiert, schließlich ist der Schweizer Nationalspieler nur bis zum kommenden Sommer vom englischen Zweitligisten Leeds United ausgeliehen, Werder besitzt allerdings eine Kaufoption. Bleibt die Einsatzzeit Schmidts weiterhin gering, dürfte das Ziehen dieser Klausel eher unwahrscheinlich sein. Ein frühzeitiger Abgang des Außenbahnspielers bereits im Winter ist allerdings laut Fritz nicht geplant: „Von unserer Seite gibt es keine Überlegungen, die Leihe mit ihm vorzeitig zu beenden.“ (bvo)
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