Nach 0:4 gegen Stuttgart
Isaac Schmidt weiter im Wartestand: So erklärt Werder-Trainer Steffen seine Auswechslungs-Entscheidung
Warum kommt Isaac Schmidt beim SV Werder Bremen kaum zum Zug? Trainer Horst Steffen erklärt die Wechsel-Entscheidung, die für Verwunderung sorgte.
Bremen – Es war eine Aktion, die in der Nachbetrachtung der deutlichen 0:4-Heimniederlage des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart unter Fans und Beobachtern gleichermaßen für Verwunderung sorgte. Nachdem Werders Kapitän Marco Friedl in der 57. Spielminute aufgrund von Schulterproblemen ausgewechselt werden musste, wurde nicht etwa Isaac Schmidt als positionsgetreuer Ersatz auf der Linksverteidigerposition eingewechselt, sondern Innenverteidiger Niklas Stark kam in die Partie, woraufhin Karim Coulibaly als einziger verbliebener Linksfuß auf die linke Seite ausweichen musste. „Niklas hat die Fähigkeit, Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Es war zunächst wichtig, dass wir einen weiteren guten Verteidiger auf dem Platz haben“, erklärte Cheftrainer Horst Steffen im Nachgang seine Entscheidung.
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Werder Bremens Isaac Schmidt kommt erst durch Umwege zum Einsatz - schwerer Stand unter Horst Steffen?
Auf die Frage, ob Isaac Schmidt beim Zwischenstand von 0:2 aus Bremer Sicht nicht die offensivere (und damit bessere) Variante gewesen wäre, entgegnete Steffen kurz und knapp: „Wir mussten auch weiterhin verteidigen.“ Weitere Erläuterungen folgten nicht. Dass ausgerechnet Coulibaly nur zwei Minuten nach seinem Positionswechsel aufgrund eines Ballverlusts und eines anschließenden überharten Einsteigens am eigenen Strafraum mit Gelb-Rot vom Platz flog, ließ die Entscheidung für viele Fans des SV Werder Bremen im Nachhinein noch unverständlicher erscheinen. Schmidt kam somit nach Coulibalys Platzverweis fünf Minuten später doch noch zu seinem Einsatz – es war der erst siebte in dieser Saison für den Schweizer Nationalspieler. Dennoch bleibt der Eindruck, dass die Leihgabe vom englischen Zweitligisten Leeds United unter Steffen einen schweren Stand hat.
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Isaac Schmidt muss wohl weiter auf seinen ersten Startelf-Einsatz für Werder Bremen warten
Kam Isaac Schmidt zu Saisonbeginn noch regelmäßig von der Bank, saß er vor seiner Einwechslung gegen den VfB Stuttgart drei Partien in Folge über 90 Minuten draußen. Und das, obwohl Werder Bremen auf der Linksverteidigerposition aufgrund der Ausfälle von Felix Agu und Maximilian Wöber weiterhin improvisieren und Innenverteidiger Marco Friedl dort aushelfen muss. Eine Rolle, mit der der Bremer Kapitän (auch öffentlich) hadert. Da Werder nach Friedls Schulterverletzung am Montagmittag leichte Entwarnung gab und einen Einsatz in Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) nicht ausschloss, muss Schmidt womöglich auch beim Jahresausklang erneut auf seinen ersten Startelfeinsatz in dieser Saison warten. (bvo)
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